Einen Hinweis darauf, dass männliche Sexualhormone möglicherweise die Lebenserwartung beeinflussen, kommt aus Korea: Dort hat man die sterblichen Überreste von 385 Eunuchen aus der Zeit der Chosun-Dynastie von 1392 bis 1910 untersucht und gezeigt, dass die 81 kastrierten Männer, deren Lebensspanne ermittelt werden konnte, im Schnitt rund 70 Jahre alt wurden - und damit zwischen 14 und 19 Jahre länger lebten als ihre sexuell aktiven, gesunden Zeitgenossen.
Drei der kastrierten Männer, die ihre Hoden bei Bissunfällen mit Hunden verloren hatten oder vorsätzlich kastriert wurden, um an den Hof zu kommen, erreichten das für die damalige Zeit biblische Alter von hundert und mehr Jahren. Die Gruppe um Cheol-Koo Lee von der Korea University in Seoul schließt in ihrem Bericht in der Zeitschrift „Current Biology“ aus, dass es die günstigen Lebensumstände im Palast waren, die den Eunuchen zu einem langen Leben verholfen hätten. Tatsächlich starben die Herrscher damals deutlich früher als Eunuchen.
der Grund
Mark Möschl (Cimpoler)
- 28.09.2012, 11:18 Uhr
Transgender-Diskriminierung
Andrea Fink (andreafink)
- 28.09.2012, 09:08 Uhr
Ist doch logisch !
K. Peter Luecke (microplan2002)
- 28.09.2012, 00:18 Uhr
"… den Eunuchen zu einem langen Leben verholfen …"
Sönke Peters (soenkepeters)
- 27.09.2012, 22:10 Uhr
Denkbar wäre eine Kastration im bereits hohen Alter zur Lebensverlängerung.
Gerhart Manteuffel (cem_m)
- 27.09.2012, 20:07 Uhr
