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Alte Menschen Mit hundert hat man noch Träume

 ·  Immer mehr Menschen werden uralt. Was ist ihr Geheimnis? Sind es die robusten Gene, das sonnige Gemüt, das gesunde Essen? Oder doch der kleine Schnaps und die tägliche Zigarette? Die Wissenschaft sucht Antworten.

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Es klang wie ein todsicheres Geschäft. Nur für André-François Raffray wurde es keines. 1965 hatte der französische Notar die Wohnung seiner Klientin Jeanne Calment in der Altstadt von Arles gegen Zahlung einer monatlichen Leibrente von 2500 Franc erworben. Eine Investition ohne größeres Risiko, schließlich war sie damals schon neunzig Jahre alt. Nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit hätte sie noch zwei, drei schöne Jahre vor sich gehabt. Aber die gingen ins Land, und Raffray wurde nicht jünger. Als er dreißig Jahre später mit 77 dahinschied, war Jeanne Calment immer noch am Leben. Erst 1997 segnete sie das Zeitliche, mit 122 Jahren auf dem Buckel. Das gilt als höchstes amtlich beglaubigtes Alter, das je ein Mensch erreicht hat.

Besonders hinfällig zeigte sich die Rekordinhaberin bis zuletzt nicht: „Ich habe in meinem ganzen Leben nur eine einzige Falte gehabt“, pflegte sie zu sagen, „und auf der sitze ich jeden Tag.“

Der Bundespräsident ist allmählich überfordert

Wie viel Zeit Gertrude Baines noch vergönnt ist, wissen nur die Götter. Am 6. April ist sie 115 geworden und damit aktuell der älteste Mensch auf Erden. Mit ihrer Gesundheit geht es ein wenig bergab. Wenn man sie in ihrem Altersheim bei Los Angeles besucht, kann sie auch die ewig gleichen Fragen nicht mehr hören: Wie haben Sie das gemacht? Was ist Ihr Geheimnis? „Fragen Sie doch den da oben“, sagt sie.

Nicht nur Gerontologen würden es gern genauer wissen. Wie wird man hundert Jahre und älter? Sind es die robusten Gene? Das sonnige Gemüt? Das gesunde Essen? Oder doch der kleine Schnaps und die tägliche Zigarette, die sich der Schauspieler Johannes Heesters acht Jahrzehnte lang gönnte, bis er im Alter von 103 nach einer Erkältung vorübergehend das Rauchen aufgab?

Sicher ist eines: Die Uralten werden mehr. Zahlen sind zwar selbst in Deutschland mit Vorsicht zu genießen - das Statistische Bundesamt weist diese Altersgruppe wegen zu kleiner Fallzahlen nicht mehr gesondert aus. Den besten Überblick hat wahrscheinlich noch der Bundespräsident. Aber auch der ist allmählich überfordert.

Neue Rezepte für ein langes Leben

Heinrich Lübke gratulierte jedem Deutschen vom hundertsten Geburtstag an mit einem persönlich gehaltenen Schreiben; rund zweihundertmal pro Jahr musst er Mitte der Sechziger zum Füllhalter greifen. Zwanzig Jahre später kamen unter Richard von Weizsäcker schon zehnmal so viele Bundesbürger zu Ehren. Johannes Rau kapitulierte beim Stand von fünftausend, und so wurden die Glückwünsche zwischen dem 100. und dem 104. Geburtstag ebenso gestrichen wie die kleine präsidiale Aufmerksamkeit von 150 Euro. Im vergangenen Jahr verschickte das Bundespräsidialamt 5914 Gratulationen. Rechnet man den Trend hoch, könnte sich diese Zahl innerhalb der nächsten vierzig Jahre verzehnfachen.

Das hat zunächst rein statistische Gründe: Die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1965 kommen nach und nach ins Greisenalter. Und sie bringen beste Voraussetzungen mit: Von Kindesbeinen an haben sie weder Hunger noch Krieg gekannt, lebensbedrohliche Krankheiten haben sie dank des medizinischen Fortschritts besser überstanden als ihre Vorfahren. Trotzdem wird auch von ihnen nur ein Bruchteil den hundertsten Geburtstag feiern können. Denn die allgemeine Lebenserwartung steigt in Deutschland längst nicht mehr so steil an wie in der Vergangenheit.

77 Jahre beträgt sie zurzeit für Männer, 82 für Frauen. Anfang des 20. Jahrhunderts lag sie wie in anderen Industrienationen noch bei 45 Jahren, weil damals mehr als jeder zehnte Säugling an Infektionen oder Ähnlichem starb. Hier lässt sich medizinisch nicht mehr viel verbessern. Es müssten schon ganz neue Rezepte für ein langes Leben her.

Der älteste Mann im Guinness-Buch der Rekorde

Der sicherste Weg, alt zu werden, sei, sich die passenden Eltern auszusuchen, glauben Wissenschaftler, die nach einer Art Jungbrunnen in den Genen fahnden. Einer ihrer Wallfahrtsorte heißt Sardinien, wo der traditionelle Gruß „A kent' annos“ lautet - „auf dass du hundert Jahre alt wirst“. Tatsächlich schaffen das dort mehr als doppelt so viele wie anderswo in Europa. Es sind auch deutlich mehr Männer darunter: Zwei zu eins beträgt auf Sardinien das Geschlechterverhältnis, sonst ist ein zehnfacher Frauenüberschuss bei den Höchstbetagten die Regel. An der berühmten Mittelmeerdiät allein kann es nicht liegen und auch nicht am guten sardischen Rotwein, denn selbst die Ausgewanderten, die sich weniger traditionell ernähren, kommen in den Genuss der späten Jahre.

Luca Deiana von der Universität in Sassari sammelt seit mehr als zehn Jahren Blutproben von allen Hundertjährigen, die er auf Sardinien ausfindig machen kann. In der Provinz Nuoro, einer der am dünnsten besiedelten Gegenden Europas, ist er fündig geworden. Dort haben sich durch Heirat zwischen wenigen Familien über Generationen hinweg enge Verwandtschaftsverhältnisse herausgebildet. So konnte sich eine seltene Genkombination durchsetzen, unter anderem eine Mutation auf dem X-Chromosom, die dazu führt, dass es ihrem Träger an einem Enzym namens Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase mangelt. Blutarmut, aber auch Beschwerdefreiheit oder eine Teilresistenz gegen Malaria können die Folge sein.

Auf Sardinien liegt in diesem Fall offenbar das vor, was Genetiker einen „balancierten Polymorphismus“ nennen: Die möglichen Nachteile einer Mutation werden durch einen andersgearteten Vorteil, in diesem Falle Langlebigkeit, aufgewogen. Der inzwischen nicht mehr lebende Beweis liegt auf dem kleinen Friedhof von Tiana: Antonio Todde, geboren 1889, gestorben 2002, wenige Wochen vor seinem 113. Geburtstag, und damit der älteste Mann, der im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist.

Tanzen und singen zu traditioneller Volksmusik

An den sardischen Genen könnten theoretisch alle partizipieren, die in eine dieser zähen Familien einheiraten. Doch nach ein paar Generationen wäre es schnell vorbei mit dem Polymorphismus: Nach den Gesetzen der Vererbung mendelt sich ein solches Merkmal rasch aus einer Population heraus. Dasselbe träfe auch für andere, noch unentdeckte Spezialgene zu, die in anderen Familien möglicherweise zur Langlebigkeit beitragen.

„Foxo3A“ könnte so ein Kandidat sein. Gefunden hat man diese DNA-Sequenz bei Fruchtfliegen, wo eine Reihe ähnlicher Mutationen, die man unter dem Begriff „forkhead box“ zusammenfasst, gabelförmige Verwachsungen am Kopf auslösen. „Fox“-Gene, die solche Sequenzen enthalten, sind außerdem bei besonders langlebigen Fadenwürmern, bei höheren Wirbeltieren und beim Menschen entdeckt worden. Die Forschungsgruppe „Gesundes Altern“ der Kieler Universität hat DNA-Proben von hundertjährigen Schleswig-Holsteinern untersucht und in 36 Prozent der Fälle eine bestimmte Foxo3A-Variante ausfindig gemacht. Zu 28 Prozent findet sie sich auch unter Normalsterblichen. Das zeigt, dass die Gene nicht alles sind und noch viele andere Faktoren hinzukommen müssen, ehe ein Mensch hundert Jahre alt wird.

Und mit dem Altwerden allein ist es ja nicht getan. Man möchte auch halbwegs fit über die Runden kommen. Außergewöhnlich gut gelingt das den Einwohnern von Okinawa. Japan weist ohnehin die höchste Lebenserwartung aller Nationen auf. Doch auf der Insel Okinawa sind die Uralten nicht nur besonders zahlreich, sondern häufig auch noch erstaunlich aktiv. Sie gehen mehr zu Fuß als ihre Landsleute, bleiben irgendeiner Kampfsportart treu oder tanzen und singen zu traditioneller Volksmusik.

„Super Size Me“ ist kaum denkbar

Als wichtigsten Faktor haben Gerontologen freilich nicht den Sport, sondern die Ernährungsweise ausgemacht. „Hara hachi bu“, übersetzt „Stopf dich nicht so voll!“, gehört zum guten Ton auf Okinawa. Täglich nehmen die meisten nur 1200 Kalorien zu sich, zwanzig Prozent weniger, als zum Sattwerden nötig sind. Vor allem Tofu und Soja, verschiedenes Gemüse und Obst kommen auf den Tisch. Nachahmer nennen das die „Regenbogendiät“.

Japanische und amerikanische Forscher haben im Rahmen der „Okinawa Centenarian Study“ bestimmte Parameter im Blut der Hochbetagten untersucht; unter anderem fanden sie weniger freie Radikale, aber deutlich höhere Konzentrationen an Hormonen wie Testosteron, Östrogen oder DHEA. Sie diagnostizierten weniger Herzkrankheiten und Osteoporose, dafür besseren Muskelaufbau und größere geistige Wachheit.

„Den Körper immer ein wenig hungern zu lassen, das hält sie jung“, sagt Bradley Willcox, der stellvertretende Leiter der Studie. Ein größerer Gegensatz zum westlichen „Super Size Me“ ist kaum denkbar.

Etwas im spirituellen Leben hat Einfluss auf die Lebenserwartung

Doch selbst im gelobten Land des Hamburgers finden sich Beispiele für eine schier unverwüstliche Lebenskondition. An der Universitätsklinik der kalifornischen Kleinstadt Loma Linda wird seit mehr als fünfzig Jahren eine Langzeitstudie durchgeführt, die einen positiven Zusammenhang zwischen vegetarischer Ernährung und Lebensdauer belegen soll. Die Daten weisen tatsächlich darauf hin, dass der Verzehr von Nüssen und Getreideflocken, ergänzt durch ungesättigte Fettsäuren, reichlichen Wasserkonsum und ausreichende Magnesiumversorgung, Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugt.

Weniger klar ist, ob eine solche Diät auch den Krebs in Schach halten kann. Aber eindeutig hat sich gezeigt, dass der Verzicht auf Fleisch den Bewohnern von Loma Linda und Umgebung im Durchschnitt ein längeres Dasein beschert. Die meisten von ihnen sind Angehörige der Kirche der Adventisten des siebenten Tages. Ihr Glaube sieht generell eine gesunde Lebensführung ohne Alkohol und Tabak vor. Außerdem gelten die biblischen Speisegebote.

Abgesehen vom Schwein ist den Adventisten der Genuss von Fleisch jedoch nicht verboten, und so gibt es unter ihnen auch etliche Nichtvegetarier. Verglichen mit ihren vegetarischen Glaubensbrüdern, leben sie nicht ganz so lange, aber immer noch länger als ungläubige Vegetarier oder gar atheistische Fleischesser. „Das legt natürlich die Vermutung nahe, dass es im spirituellen Leben etwas gibt, das Einfluss auf die Lebenserwartung hat“, sagt der Epidemiologe Gary Fraser, der die Adventist Health Studies leitet.

Weiterhin das Beste aus dem Leben machen

Es muss noch nicht mal der Glaube sein. Bei der Suche nach Faktoren, die ein hohes Alter erst möglich und dann auch noch erträglich machen, stießen Gerontologen der Universität Heidelberg fast nur auf ausgesprochen extrovertierte Persönlichkeiten. Wer gesprächig und enthusiastisch durchs Leben geht, kommt allemal besser mit dem Altern klar als jemand, der still und in sich gekehrt in der Ecke sitzt. „Hundertjährige verfügen über ein beachtliches Maß an psychologischen Stärken“, fassen Christoph Rott und Daniela Jopp die Ergebnisse der Heidelberger Studie zusammen.

Eine belastbare Psyche ist auf dem Weg zum Hundertsten weiß Gott nötig. Denn die Realität zeigt, dass die Kräfte jenseits der neunzig immer rascher schwinden. Eine Berliner Altersstudie kam Mitte der neunziger Jahre zu dem Ergebnis, dass bereits von den über siebzigjährigen nahezu jeder an mindestens einer und ein knappes Drittel sogar an mehr als fünf Krankheiten gleichzeitig litten. Sie klagten über den Verlust von Freunden, über körperlichen und geistigen Verfall. Trotzdem, so die eigentliche Überraschung, schätzten sie ihre Zufriedenheit mit dem Leben ähnlich hoch ein wie in jüngeren Jahren.

Dieses „Paradox der Lebenszufriedenheit im hohen Alter“ haben fast alle Untersuchungen an Betagten zutage gefördert. Fragt man die Angehörigen, berichten sie von zahllosen Zipperlein und massiven Behinderungen im täglichen Leben. Den Betroffenen selbst ist ihr Seelenzustand wesentlich wichtiger als die Frage, ob sie sich noch die Schnürsenkel binden können. Neun von zehn Teilnehmern der Heidelberger Hundertjährigen-Studie gaben an, weiterhin das Beste aus ihrem Leben machen zu wollen.

Irgendwann in eine Zikade verwandelt

Gerontologen sehen darin das „Konzept vom erfolgreichen Altern“. Sich immer noch Ziele zu setzen, aber stets im Einklang mit den schwindenden Fähigkeiten, lautet das Erfolgsrezept. Beispielhaft vorgelebt hat es Arthur Rubinstein, der noch mit neunzig Klavierkonzerte gab, aber weniger Stücke spielte, sie häufiger übte und an manchen Stellen betont langsam in die Tasten griff, damit andere Passagen umso schneller wirkten.

Rubinstein gehörte zu den Glücklichen, deren Körper ohne Murren mitspielt. Relative Fitness misst sich im Höchstalter normalerweise daran, wie selbständig jemand noch seine täglichen Bedürfnisse befriedigen kann, wie gebrechlich und vergesslich er bereits ist oder wie beweglich und klar im Kopf. Italienische Umfragen zeigen, dass ein Fünftel der Hundertjährigen verhältnismäßig gut in Schuss ist, ein Drittel halbwegs und knapp die Hälfte bloß noch schlecht zurechtkommt. Immerhin mehr als die Hälfte leiden andererseits weder unter depressiven Verstimmungen noch unter besonderen Ängsten; drei Viertel verfügen sogar noch über einen halbwegs intakten Geschmackssinn.

Der größte Schrecken im hohen Alter ist und bleibt die Demenz. In völliger geistiger Frische stirbt nur jeder zehnte der über Hundertjährigen. Etwa die Hälfte leidet spätestens zu diesem Zeitpunkt unter starken kognitiven Defiziten. Das scheint der Preis zu sein, den viele für ein extrem langes Leben zahlen. Der deutsche Altersforscher Paul Baltes hat ihr Schicksal mit dem des Tithonus verglichen, des menschlichen Liebhabers der Göttin der Morgenröte, dem Zeus die Unsterblichkeit verlieh, aber gleichzeitig die ewige Jugend verweigerte. An allen Gliedern gelähmt und sinnlos vor sich hin brabbelnd, verbrachte er seine endlosen Tage in einer Kammer und wurde irgendwann gnädig in eine Zikade verwandelt.

Weiterer Forschungsbedarf besteht

Damit will sich die Altersforschung in Zukunft nicht mehr zufriedengeben. Was bewog Grandma Moses, im hohen Alter mit dem Malen anzufangen? Die amerikanische Dienstmagd brachte es auf mehr als 1600 Gemälde und war bei ihrem Tod mit 101 eine der populärsten Amerikanerinnen überhaupt. Wie schaffte es Leni Riefenstahl, mit 94 noch einen Unterwasserfilm über Haie zu drehen und vier Jahre später einen Helikopterabsturz in Afrika zu überleben? Was war das Geheimnis von Ernst Jünger, der bis zu seinem hundertsten Geburtstag sein vielbeachtetes Alterstagebuch „Siebzig verweht“ herausgab?

In einem Fall wenigstens haben Neuroanatomen nachgesehen und das Gehirn eines dieser Wundergreise unter die Lupe genommen. Es hatte Hendrikje van Andel-Schipper gehört, einer 1890 geborenen Niederländerin, die ihre ersten Lebenswochen wegen der zu frühen Niederkunft beinahe nicht überlebt hätte. Zehn Jahre vor ihrem Tod ließ sie sich noch wegen eines Brusttumors operieren. Ihren 115. und letzten Geburtstag feierte sie mit einer Fußballabordnung von Ajax Amsterdam und verriet dabei ihr ganz persönliches Geheimnis: jeden Tag holländischen Hering, dazu Orangensaft. Und vor allem: „das Atmen nicht vergessen“.

Ihren Körper vermachte Hendrikje van Andel der Wissenschaft. Als Mediziner der Universität Groningen ihr Gehirn sezierten, fanden sie kaum Spuren degenerativer Veränderungen, die sonst schon viel früher in Form von typischen Alzheimer-Läsionen auftreten. Eine Erklärung dafür fanden sie nicht. So dass sie, angesichts der zu erwartenden Häufung solcher Fälle in der näheren demographischen Zukunft, festhielten, was immer angebracht ist, wenn die Ursache derart im Dunkeln bleibt: „Weiterer Forschungsbedarf besteht.“

Die Ausstellung „Jahrhundertmensch“ mit den Fotos von Karsten Thormaehlen ist vom 17. September bis zum 9. Oktober in der Meckel-Halle der Freiburger Sparkasse zu sehen. Das Buch dazu erschien 2008 bei Moonblinx Publishing. Zum selben Thema im Econ Verlag von Harald Wenzel-Orf: „Mit hundert war ich noch jung - Die ältesten Deutschen“.

Quelle: F.A.S.
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Jahrgang 1954, verantwortlich für das Ressorts „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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