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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Usutu-Virus Von Amsel zu Amsel und von Mensch zu Mensch

 ·  Ausbruch in Deutschland: Das Usutu-Virus tötet Vögel und ist auch für immungeschwächte Menschen gefährlich. Es wird von Mücken übertragen - und hat in ihnen überwintert.

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Roland Magiera

Bei Amseln ist die Situation nicht so dramatisch

Denn die Zahl dieses stimmgewaltigen Federviehs ist in den letzten Jahren regelrecht explodiert.

Aus dem scheuen Waldvogel, der sich bevorzugt im Dickicht aufhält ist ein kompletter Kulturfolger geworden. Trotz ihrer enormen Größe hat sich die Amsel hervorragend angepasst und begegnet einem zumindest im Münsterland auf Schritt und Tritt.

Die argumentativen Gefechte der Amselhähne um ihr Revier begleiten mich jeden Abend. Ein Wunder, dass so ein Vogel kurze Zeit später wieder wunderbar und voller Einfühlungsvermögen singen kann. Und da ich den Amseln die eine oder andere Erdnuss zur Nahrungsergänzung spendiere, betrachtet der Hahn auf meinem Balkon dies als Gage und beschallt die ganze Wohnung vom Balkon aus. Besser als TV. Hab's mal geschafft, so einem Amselhahn zu dessen größten Vergnügen ein Stück von Mozarts 40. Symphonie beizubringen.

Gerade an Amseln kann sich der Mensch ein Beispiel nehmen! Denn gegenüber kleineren Vögeln verhalten sich Amseln niemals aggressiv.

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Felix Andersen

Symptome und Meldungen

Die Symptome bei kranken Vögeln (vorrangig Amseln, kann aber auch andere Arten treffen) sind „struppiges Gefieder im Hals- und Kopfbereich“ begleitet von „heller Färbung, apathischem Verhalten und Bewegungsstörungen“.
Natürlich ist die Einsendung/Ablieferung eines toten Tieres am effektivsten, es können jedoch auch Fotos evtl. erkrankter oder toter Tiere eingesandt werden sowie lediglich eine Meldung (auch online) über ein krankes Tier oder einen Totfund eingereicht werden.
Dadurch können aus der Bevölkerung wichtige Daten erschlossen werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 20:05 Uhr
Felix Andersen

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Hoppla, Links sind wohl nicht erlaubt. Einfach nach "NABU Meldeaktion" googlen.

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Jahrgang 1978, Redakteurin im Ressort „Natur und Wissenschaft“

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