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Umweltchemikalien Kunststoff im Kinderurin

 ·  Weichmacher wirken wie Hormone und finden sich fast überall, etwa in Plastikpielzeug und Kosmetik. Bei Kindern und Schwangeren werden alarmierend hohe Werte festgestellt.

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Michael Meier
Michael Meier (m_meier) - 21.03.2012 21:26 Uhr

Panikmache

Dies ist wieder ein typischer Artikel, der nur Panik verbreitet. Anstatt aufzuzeigen, was man selbst tun kann, um einer eventuellen Bedrohung entgegenzuwirken, werden x Gegenstände aufgezählt, die Weichmacher/Phthalate/Bisphenol A enthalten. Wozu ist der Artikel denn gut bzw. gedacht? Soll er wirklich über die Gefahren aufklären? Dafür sollten aber auch konkrete Produkte genannt werden, nicht nur Kabel, Dosen, oder tralala... Dann bitteschön konkrete Produkte, konkreter Rassier-Schaum, konkrete Bodenbeläge, konkrete Dosenhersteller, konkrete Plastikverpackungen. Die Gefahr der einzelnen Substanzen kann jeder, der hier die FAZ-Seite besucht, auch im MSDS-Datenblatt z.B. unter Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) nachschlagen. Aber wenn die Autorin eine Informationsweitergabe wünschen würde, hätte sie sich sicher nicht nur mit den vier Abkürzungen begnügt, sondern auch die richtigen Namen dazu genannt. So ein Artikel passt vielleicht auf eine Klatsch-Seite im Internet, aber nicht zur FAZ!!!

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Horst Müller

Sie haben das doch Alle gewollt. Finden es heute hochmodern.

Es handelt sich hierbei doch lediglich um das EU Herkunftslandsprinzip. Wenn es da legal ist, wo es hergestellt wird, dann ist es auch hier korrekt. Was da geredet wird, ist alles Anti Europa, Anti Freihandel und überhaupt Anti. Nachher denken Sie noch an Subsidiarität und verlangen zur Krönung den Schutz ihrer physischen Unversehrtheit. Ab EU Lissabon wird von anderen entschieden, welches Gift dann doch zu giftig ist und die meisten Gifte sind es nicht, sondern heißen nur so, weil man sie nicht essen soll. Die EU hat Recht und entscheiden tut sie auch. Oder Dritte. Also etwas mehr Anpassung bitte.

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Dr. Andreas Frick

Es geht um den Profit

In den meisten Fällen gibt es Alternativen ohne Weichmacher. Die kosten aber mehr. Also versucht man, ein Verbot der Gifte zu vermeiden oder zu verzögern. Es lebe der Profit. Das hat man bei den Brustimplantaten wieder sehr schön gesehen. Und der Verbraucher will billig. Bei anderen Giften besteht das gleiche Problem, Amalgam ist auch noch immer Standard, obwohl es die Leute vergiftet. Wer versucht, das wissenschaftlich nachzuweisen, kann seine wissenschaftliche Karriere vergessen. Die Politik interessiert das nicht. Immer öfter habe ich den Eindruck, die sind alle vollkommen desinteressiert oder gekauft.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2012 11:27 Uhr
Tobias Metzger

Das Problem existiert in vielen Bereichen

Die Wissenschaft ist in vielen Bereichen als Argumentationshilfe verkommen: Nehmen Sie z.B. die Finanzpolitik - die beste Altervorsorge einer Gesellschaft ist es zumindest 2,1 Kinder pro Frau anzustreben - incl. einer guten Ausbildung dieser Kinder. Wohin fließt allerdings das Geld der "Altervorsorge" ?
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Nehmen Sie weitere Bereiche wie Luftschadstoffe, Lärm etc. - hier wird systematisch gegen die Interessen breiter Bevölkerngsschichten gearbeitet - Wandel und Fortschritt sind eben manchmal keine Gewinnbringer, sondern bedeuten den Verlust bestimmter Privilegien - dagegen wehren sich viele Menschen - auch weil Sie selbst nicht begreifen welche Auswirkungen solche Vergiftungen langfristig haben.

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Franz-Josef Wilde

Amalgam vergiftet das Denken.

Ist doch dummes Zeug, dass wissenschaftliche Untersuchungen über Amalgam eine Karriere zerstört. Amalgam ist der am besten untersuchte Füllungswerkstoff überhaupt. Was ist denn, Herr Frick, mit den Kunststoffen, so hoch gelobt und so schön weiss. Bisphenol lässt grüßen (steht ja sogar hier im Artikel!). Wo sind die vielen unabhängigen Untersuchungen zu diesem Werkstoff? Was ist mit den Abriebpartikeln, die man in Darmzotten gefunden hat? Welche Wirkung wird das haben? Was mit all den adhäsiven teils hochkomplexen Verbundmaterialien? Nix davon ist bis ins letzte untersucht und nix ist ohne Nebenwirkungen.
Richtig ist, dass man die Werkstoffe mit den geringsten Nebenwirkungen einsetzen soll, auch wenn es teuer ist. Aber bitte, das muss der Verbraucher/Patient auch zahlen wollen. Ansonsten gibt es Standard. So tickt die Welt. Wolkenkuckucksheime helfen da nicht weiter.

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Björn Hiemer
Björn Hiemer (bhiemer) - 21.03.2012 13:10 Uhr

Die Politik ignoriert das Problem seit Jahren

Seit mehr als 15 Jahren wird das Problem diskutiert, mehrfach wurden Lösungsvorschläge diskutiert. Geschehen ist nichts. Es wird dafür ständig schlimmer. Verbraucherinformationen aus den USA zugrunde gelegt wird die Bevölkerung in Deutschland systematisch angelogen, was die aktuelle Gefährdung angeht, und zwar durch jede Form von weichgemachtem Plastik, inklusive Behältern und Flaschen, Verpackungen und Oberflächenbeschichtungen. Auch in Schuhen und sonstiger Bekleidung, Schul- und Sporttaschen finden sich verschiedene Arten von Weichermachern - dort allerdings eher die krebserregenden, und weniger die reproduktionstoxischen. Ein offenbar als noch weniger wichtig erachtetes Problem.

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