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Samenbanken Die Bedürfnisse der Spender sind unwichtig

 ·  Die Debatte um die Anonymität der Samenspende offenbart vor allem eines: Rechtlich überlässt man die Betroffenen sich selbst. Das bestätigt der Essener Reproduktionsmediziner Thomas Katzorke.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)
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Thomas Brentana

Hilft alles nicht

was wir in Deutschland wohl zur Herstellung der Gleichberechtigung brauchen ist eine Samenklappe (Ironie aus).
Ansonsten gilt, wie bereits von einem Mitforisten erwähnt, ein Ehrenwort dem Spender gegenüber vor Gericht höherwertig als geltendes Recht. Problem daher gelöst.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 24.02.2013 16:45 Uhr

Spendenskandal

Bei einer anderen Spende war man offensichtlich nicht so dahinterher den Spender benenne zu können: In der Spendenaffäre KOHL. Ach, da ging's ja nicht um Samen, nur um Geld.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 24.02.2013 16:20 Uhr

Samenpool

Warum gibt man die gespendeten Samen nicht in einen Pool von 50-100 Spendern mit ähnlichen phänotypischen Merkmalen wie Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße etc. aus der die Emfängerein wählen kann aber eine nachträgliche Identifikation praktisch nicht mehr möglich ist? In anderen Ländern wird sowas doch auch gemacht.

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Walther Schmidt

Juristen verantwortlich?

Die Juristen machen nicht die Gesetze. Gesetze werden von der Politik gemacht. Und die Politik ist Abbild der Gesellschaft. Auch wenn einzelne Personen eine Meinung zu den jeweiligen Sachverhalten haben, heißt dies noch lange nicht, dass ein Thema geklärt ist.

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Martin  Bühler

Schlecht recherchiert

Zunächst muss klar gesagt werden, das Prof.Kazorke ja kein Vorwurf gemacht werden kann aus medizinischer Sicht, er hat dem Wunsch der Mutter von Sarah P. entsprochen.
Alle anderen Details gleichen eher einem Theater Stück.
Wie werden denn Daten überhaupt aufbewahrt von Spendern und Patienten? Frei nach dem Motto:" ja wo liegen denn die Daten" ?? Am Kamin oder im Altpapier ?

Das Urteil ist ja auch keine sensationelle Neuheit, seit 1989 ist klar, das Wohl des Kindes steht an an erster Stelle.Das finde ich auch total in Ordnung.Kinder haben ein Anrecht darauf, zu Wissen,von wem Sie abstammen.

Samenbanken unterrichten seid langem ihre Spender darüber, das die Daten an die Spenderkinder herausgegeben werden können.Ein Mann sollte sich schon bewusst sein, was er tut.Der Reproduktionsmedizin ist die unsichere Gesetzeslage seid 20 Jahren bekannt.Eine Intention gab es natürlich nicht von der Lobby der Mediziner.Die Mediziner haben sich finanziell schön die Tasche gefüllt und verdammt gut verd

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 23.02.2013 19:05 Uhr

ggf ist der Arzt der Vater. Reproduktionsmedizin ist sicher auch ein gutes Geschäft.

Man ist verantwortlich für das was man tut ggf auch für das was man nicht tut.
Wenn der Arzt die Unterlagen verschlampt hat sollte er Schadenerstz leisten.
ggf ein Schmerzensgeld in Form einer lebenslangen Rente an die Kinder.
Die Eltern sollten auch nicht dazu verleitet werden unverantwortlich zu handeln.

PS Man sollte ins Gesetz schreiben das die Eltern vorher einen verpflichtenden Termin beim Jugendamt haben,´hier sollte dann auch über die Möglichkeit einer Adoption gesprochen werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 22:17 Uhr
Frank Hofmann

Lesen bildet.

Wenn Sie den Artikel gelesen hätten wüßten Sie, daß der betreffende Arzt seiner Rechtspflicht zur Aufbewahrung der Unterlagen nachgekommen ist. Damals galten halt nur 10 Jahre. Von "Verschlampen" also keine Rede!

Und warum der Arzt Schadenersatz leisten oder gar "Schmerzensgeld" zahlen soll, erschließt sich mir hier nicht. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich zwei kinderlose Paare, die bereits mehrere tausend Euro vergeblich in Kinderwunsch-Behandlungen gesteckt haben. Ihr Einwand mit der Adoption ist nachgerade lächerlich- man muß schon sehr unbedarft in Fragen der Adoptionsmöglichkeiten in Deitschland sein, um so etwas zu schreiben, wie Sie.

Meine Forderung an die Politik: eine klare gesetzliche Regelung der Samenspende inklusive aller damit zusammenhängenden Fragen unter strikter Berücksichtigung der Kindesinteressen! Dann hat jeder Spender und Arzt Rechtssicherheit und kann sich frei entscheiden.

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Closed via SSO

Ohne Genaueres zu wissen, schätze ich mal ...

... es gibt in Deutschland ein Vielfaches an sogenannten "Kuckuckskindern", wie ist das denn mit deren Rechten ???

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23.02.2013, 08:00 Uhr

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