31.12.2012 · Immer mehr Patienten gehen ins Ausland. Polen und andere Länder nutzen das und werben mit modernster Medizin. Unser Redaktionsmitglied Lucia Schmidt hat nachgeforscht.
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ich und meine Frau - geborene Polin - sicher nicht
habe die Krankenhäuser in Polen schon gesehen.
Die privaten Kliniken sind sicher besser als die staatlichen. Meine Frau
war allerdings ihr ganze Jugend und auch danach bei einme privaten und
teuren Zahnarzt. Aber gut war der nicht. Mein Zahnarzt hat die
Hände üb
Vegetarier: Der Begriff der Indianer für ...
"schlechter Jäger".
Das Problem mit den Vegetarier ist nicht, dass sie kein Fleisch essen.
Das Problem ist, dass sie ständig der Meinung sind, sie
müßten denen, die sich ihrer Evolution entsprechend
verhalten, missionieren wollen.
Anstatt billigend zur Kenntnis zu nehmen, dass es eben auch Menschen
gibt, die sich nicht rein fleischlos ernähren wollen, meinen sie,
allen anderen ein schlechtes Gewissen einreden zu müssen. Und als
ob das nicht schon reichte, meinen sie, einem vermitteln zu müssen,
sie seien allein wegen ihrer Kastaiung auf einer höheren
Evolutionsstufe angekommen. Kein Fleischesser macht einem Vegetarier
gegenüber wegen seiner Essgewohnheiten einen Vorwurf und redet ihm
deswegen ein schlechtes Gewissen ein.
Vielleicht ist es der archaische Verzehr von Fleisch, dass Fassen mit
den Eckzähnen, das Zerteilen in kleine Stücke und das Zermalen
in die einzelnen Fasern, das den Vegetariern fehlt einfach gelassener zu sein.
Fleischessen ist keine Subkultur!
Keine Angst...
die sterben auch und nicht mal gesünder :) Ob sich dies in der Gilde schon herum gesprochen hat ?? Vegetarier und Radfahrer ...
Ihre eigene "Konfliktlinie"
existiert aber leider auch nur in Ihrem Kopf.
Dass sich zum Thema Vegetarismus hier nur die Trolle melden, die gegen
vegetarische Ideologen und Verbohrtheiten wettern. Dumm nur, dass diese
rein imaginär sind, denn niemand hat irgendetwas in diese Richtung
hier im Forum geschrieben.
Und im übrigen, im Interview mit Ruby steht weder dass Vegetarier
eine "verschwindend kleine Minderheit sind, noch dass sie
"vorwiegend" in Deutschland aktiv sind. Zu beidem steht exakt
das Gegenteil im Text. Aber gut, die Pisa-Studien belegen ja auch, dass
es in D mit dem Leseverständnis nicht allzuweit her ist, offenbar
auch unter Vegetarier-Hassern nicht.
Stereotype
Pardon, die Kausalitäten sind an den Haaren herbei gezogen.
Hier trifft man auf die typischen Forentrolle. Sinnlose Provokation um
Vegetarier zu diffamieren. Aus dieser Position heraus muss man sich keine
Gedanken um die vielfältigen Gründe des Fleischverzichts machen.
Jeder trifft diese Entscheiung bewusst für sich selbst.
Ernährung und Verhalten gemäss der Evolution, was ist das?
Ich bin gerne für sachliche Diskussionen zu haben, aber das hier
entspricht eher charakterliche Eigenschaften anhand der Schädelform
bestimmen zu wollen.
Ihre Konfliktlinie ...
können Sie noch nicht einmal klar darstellen.
Sind es die Produktionsbedingungen, hätten sie Probleme, ihre
Argumentation aufrecht zu erhalten, je weiter wir Richtung Bio und
"Öko" gehen. Vollkommen zusammenbrechen müsste sie
dann, wenn man Ihnen ein Steak vom Koberind vorsetzte. Dann wäre
die tägliche Darreichung von Bier aber bestimmt Tierquälerei.
In Ihrer Anmerkung zu Hr. Naumann kritisieren die Bedingungen in den
Schlachthöfen. Kehrten wir zu Hausschlachtungen zurück,
kritisierten Sie die Tötung als solche.
Im Interview mit M.Ruby können sie lesen, dass Vegetarier eine
(verschwindend)kleine Minderheit von Linksliberalen sind, die vorwiegend
in Deutschland aktiv sind. Dafür wird aber verdammt viel Aufwand betrieben.
Im Grunde verhält sich der einzelne Vegetarier beim gemeinsamen
Essen wie der Raucher am Tisch, er ist allein in der Lage, für
dicke Luft zu sorgen.
Sicher, nicht alle, aber diejenigen, die es zur Ideologie ausgerufen haben.
Richtig, aber
Ich denke, dass man nicht alle Vegetarier in einen Topf werfen kann, was
Vorwürfe an die fleischessenden Mitmenschen angeht. Persönlich
kenne ich viele Vegetarier, die niemandem Vorwürfe machen. Ich
selbst diskutiere darüber schon seit 20 Jahren mit niemandem mehr.
Die pauschalen Vorwürfe an Vegetarier haben daher gar keine Grundlage.
Und was Vegetarier anprangern ist in den meisten Fällen nicht das
Essen von Fleisch, sondern sind die Produktionsbedingungen und das Leid.
Wer das Vegetariern vorwirft, muss also begründen, warum *das Leid*
keine Rolle spielt. Dort läuft die Konfliktlinie.
Der Konsum vor allem von Billigfleisch beruht auf einer
Verdrängungsleistung. Das Leid der Tiere bei Aufzucht, Transport
und Schlachtung wird verdrängt, ebenso die Fleischberge, weil Tiere
nur deshalb geschlachtet wurden, damit die Fleischtheken auch immer gut
gefüllt sind, (von Hygiene- und Gesundheitsfragen durch Antibiotika
etc einmal abgesehen) - all das wird verdrängt, um ein
günstiges Stück Fleisch zu bekommen.
Vegetarier verdrängen dieses nicht, und es ist ihnen auch nicht
egal.
So ist das "in" einem Vegetarier. Ganz einfach.
Wenn das Huhn...
schon Antibiotika bekommen hat, sparen Sie sich den Gang zum Arzt, hat
doch was oder nicht ?
Denken Sie doch mal an die vielen Leute mit Geschlechtskrankheiten, die
werden schon beim Essen geheilt, also ich verstehe die Aufregung nicht!!
Polemik
Es gibt für mich schlichtweg keine moralische Rechtfertigung
dafür, Tiere zu quälen, nur weil Leute Geld sparen wollen. Mit
Polemik darauf kann ich leben.
Grade eben hat's ASEIDL beschrieben ...
... bitte keinen Messianismus! Wenn ich im Supermarkt ein Stück "günstiges" (was genau ist das eigentlich?) Fleisch kaufe, weil ich mir mehr nicht leisten kann oder keine Zeit habe mir die Kuh persönlich auszusuchen, die ich nachher essen möchte oder meine CurryPommes liebe, weil ich im Tiefbau arbeite und schnell viel Kraft brauche oder schlichtweg das verlogene Milieu nicht ertrage, das quasi-religiös aufgeladene "Bio"- oder "Öko"-Produkte hervorbringt und konsumiert, ja was bin ich dann, Ihrer Meinung nach? Verdränger? Ignorant? Oder gar Klimaleugner? ... Zum Glück gibt es aber auch noch anständige Leute. Vegetarier. Die Speerspitze der Evolution. Leute wie Sie.
Jeder kann essen wonach ihm ist
nur sollte sich niemand als Messias einer aus seiner Sicht überlegenen und besseren Lebensweise aufführen, wie es manche tun.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 16:01 UhrErst Lesen, dann Denken, dann Schreiben
Herr Roth, ihr Text unterstreicht die Richtigkeit der Bemerkung von
Andreas Seidel.
Ein sektenhaftes Überlegenheitsgefühl der "besseren
Menschen" ist einfach abstoßend.
Und nicht auf die Argumente der Vorredner eingehen.
Wer Fleischesser in die Nähe von Vergewaltigern und Mörder
stellt wird von der selbstgewählten und zu großen Moralkeule
erschlagen.
Am besten vereinigen sie sich mit anderen "aufgeklärten"
Verschwörungstheoretikern gegen das Böse in der Welt und
besonders in der Politik.
Ist das so?
Sagen Sie das auch einem Vergewaltiger und Mörder? "Jeder
wonach ihm ist?" Sorry, aber gegen Unrecht muss man aufbegehren.
Als aufgeklärter Mensch sehe ich das als meine verdammte Pflicht
an!! Dass das Tierschutzgesetz alleine die Interessen der Wirtschaft und
Industrie schützt, weiß doch jeder...
Oder warum dürfen laut TierSCHUTZgesetz Schweinen bei Bewusstsein
die Schwänze abgeschnitten und Kücken die Schnäbel
gekappt werden?
Außerdem bin ich derjenige der wegen meiner veganen
Ernährungsweise regelmäßig Hähme von Omnivoren
ertragen muss. Wer aber dahinter blickt, sieht schnell, dass dies reine
Abwehrreaktionen dieser Menschen sind. Denn wenn man sein gegenüber
lächerlich macht, muss man ja sein Verhalten nicht überdenken.
Und so bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als mich geistig und
ethisch überlegen zu fühlen.
Bedauernswerte Prinzipienreiter !
Was entgeht denen alles in der Vielfalt unserer Genüsse : saftige
Filetsteak, knusprige
Kalbshaxen, köstliche Schinken, würzige Pasteten .........
alles von Tieren, die kein
ewiges Leben haben. Wo ist der Unterschied, ob sie elend eingehen und
von Würmern
gefressen werden oder in der professionell organisierten Nahrungskette
dem Menschen
noch nutzen können ?
Bedauernswert?
Wo ziehen Sie hier die Grenze: ein Schwein ist OK, aber ein Hund nicht?
Würden sie in dem Fall auch Katze essen, weil sie ansonsten nur
unnütz im Boden verwest?
Etwas zu essen nur damit es nicht "ungegessen" im Boden
zersetzt wird ist eine tolle Begründung. In dem Falle sollte alles
lebendige verwurstet werden, da eben niemand mit ewigem Leben gesegnet ist.
Bedauernswert sind allein
die Tiere, die wegen der Willkür und Teilnahmslosigkeit von
Menschen zu leiden haben. Selbst die FAZ hat über die teilweise
grausigen Bedingungen in Schlachthäusern geschrieben. Gegen
Selbstbezogenheit kommt man halt nicht an. Allerdings lasse ich mich
deshalb nicht als Prinzipienreiter verunglimpfen.
Ach so: Vor allem "autoritär veranlagte Menschen" sehen
Vegetarier negativ. Kein Wunder, haben autoritäre Leute doch stets
Probleme, wenn man sie mit moralischen Anforderungen konfrontiert.