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Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“ Wir lassen uns in Polen therapieren

 ·  Immer mehr Patienten gehen ins Ausland. Polen und andere Länder nutzen das und werben mit modernster Medizin. Unser Redaktionsmitglied Lucia Schmidt hat nachgeforscht.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (17)
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Paul Banaschak

ich und meine Frau - geborene Polin - sicher nicht

habe die Krankenhäuser in Polen schon gesehen.
Die privaten Kliniken sind sicher besser als die staatlichen. Meine Frau war allerdings ihr ganze Jugend und auch danach bei einme privaten und teuren Zahnarzt. Aber gut war der nicht. Mein Zahnarzt hat die Hände üb

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 19.12.2012 12:12 Uhr

Vegetarier: Der Begriff der Indianer für ...

"schlechter Jäger".
Das Problem mit den Vegetarier ist nicht, dass sie kein Fleisch essen. Das Problem ist, dass sie ständig der Meinung sind, sie müßten denen, die sich ihrer Evolution entsprechend verhalten, missionieren wollen.
Anstatt billigend zur Kenntnis zu nehmen, dass es eben auch Menschen gibt, die sich nicht rein fleischlos ernähren wollen, meinen sie, allen anderen ein schlechtes Gewissen einreden zu müssen. Und als ob das nicht schon reichte, meinen sie, einem vermitteln zu müssen, sie seien allein wegen ihrer Kastaiung auf einer höheren Evolutionsstufe angekommen. Kein Fleischesser macht einem Vegetarier gegenüber wegen seiner Essgewohnheiten einen Vorwurf und redet ihm deswegen ein schlechtes Gewissen ein.
Vielleicht ist es der archaische Verzehr von Fleisch, dass Fassen mit den Eckzähnen, das Zerteilen in kleine Stücke und das Zermalen in die einzelnen Fasern, das den Vegetariern fehlt einfach gelassener zu sein.
Fleischessen ist keine Subkultur!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 00:23 Uhr
Andreas Ritter

Keine Angst...

die sterben auch und nicht mal gesünder :) Ob sich dies in der Gilde schon herum gesprochen hat ?? Vegetarier und Radfahrer ...

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Daniel Porst
Daniel p (dapl) - 20.12.2012 08:59 Uhr

Ihre eigene "Konfliktlinie"

existiert aber leider auch nur in Ihrem Kopf.
Dass sich zum Thema Vegetarismus hier nur die Trolle melden, die gegen vegetarische Ideologen und Verbohrtheiten wettern. Dumm nur, dass diese rein imaginär sind, denn niemand hat irgendetwas in diese Richtung hier im Forum geschrieben.
Und im übrigen, im Interview mit Ruby steht weder dass Vegetarier eine "verschwindend kleine Minderheit sind, noch dass sie "vorwiegend" in Deutschland aktiv sind. Zu beidem steht exakt das Gegenteil im Text. Aber gut, die Pisa-Studien belegen ja auch, dass es in D mit dem Leseverständnis nicht allzuweit her ist, offenbar auch unter Vegetarier-Hassern nicht.

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Harald Bohm

Stereotype

Pardon, die Kausalitäten sind an den Haaren herbei gezogen.
Hier trifft man auf die typischen Forentrolle. Sinnlose Provokation um
Vegetarier zu diffamieren. Aus dieser Position heraus muss man sich keine
Gedanken um die vielfältigen Gründe des Fleischverzichts machen.

Jeder trifft diese Entscheiung bewusst für sich selbst.
Ernährung und Verhalten gemäss der Evolution, was ist das?

Ich bin gerne für sachliche Diskussionen zu haben, aber das hier entspricht eher charakterliche Eigenschaften anhand der Schädelform bestimmen zu wollen.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 19.12.2012 15:58 Uhr

Ihre Konfliktlinie ...

können Sie noch nicht einmal klar darstellen.
Sind es die Produktionsbedingungen, hätten sie Probleme, ihre Argumentation aufrecht zu erhalten, je weiter wir Richtung Bio und "Öko" gehen. Vollkommen zusammenbrechen müsste sie dann, wenn man Ihnen ein Steak vom Koberind vorsetzte. Dann wäre die tägliche Darreichung von Bier aber bestimmt Tierquälerei.
In Ihrer Anmerkung zu Hr. Naumann kritisieren die Bedingungen in den Schlachthöfen. Kehrten wir zu Hausschlachtungen zurück, kritisierten Sie die Tötung als solche.
Im Interview mit M.Ruby können sie lesen, dass Vegetarier eine (verschwindend)kleine Minderheit von Linksliberalen sind, die vorwiegend in Deutschland aktiv sind. Dafür wird aber verdammt viel Aufwand betrieben.
Im Grunde verhält sich der einzelne Vegetarier beim gemeinsamen Essen wie der Raucher am Tisch, er ist allein in der Lage, für dicke Luft zu sorgen.
Sicher, nicht alle, aber diejenigen, die es zur Ideologie ausgerufen haben.

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Andri Jürgensen

Richtig, aber


Ich denke, dass man nicht alle Vegetarier in einen Topf werfen kann, was Vorwürfe an die fleischessenden Mitmenschen angeht. Persönlich kenne ich viele Vegetarier, die niemandem Vorwürfe machen. Ich selbst diskutiere darüber schon seit 20 Jahren mit niemandem mehr.

Die pauschalen Vorwürfe an Vegetarier haben daher gar keine Grundlage.

Und was Vegetarier anprangern ist in den meisten Fällen nicht das Essen von Fleisch, sondern sind die Produktionsbedingungen und das Leid.

Wer das Vegetariern vorwirft, muss also begründen, warum *das Leid* keine Rolle spielt. Dort läuft die Konfliktlinie.

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Andri Jürgensen

Verdrängungsleistung


Der Konsum vor allem von Billigfleisch beruht auf einer Verdrängungsleistung. Das Leid der Tiere bei Aufzucht, Transport und Schlachtung wird verdrängt, ebenso die Fleischberge, weil Tiere nur deshalb geschlachtet wurden, damit die Fleischtheken auch immer gut gefüllt sind, (von Hygiene- und Gesundheitsfragen durch Antibiotika etc einmal abgesehen) - all das wird verdrängt, um ein günstiges Stück Fleisch zu bekommen.

Vegetarier verdrängen dieses nicht, und es ist ihnen auch nicht egal.

So ist das "in" einem Vegetarier. Ganz einfach.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 00:29 Uhr
Andreas Ritter

Wenn das Huhn...

schon Antibiotika bekommen hat, sparen Sie sich den Gang zum Arzt, hat doch was oder nicht ?
Denken Sie doch mal an die vielen Leute mit Geschlechtskrankheiten, die werden schon beim Essen geheilt, also ich verstehe die Aufregung nicht!!

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Andri Jürgensen

Polemik


Es gibt für mich schlichtweg keine moralische Rechtfertigung dafür, Tiere zu quälen, nur weil Leute Geld sparen wollen. Mit Polemik darauf kann ich leben.

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Konrad Wolff
Konrad Wolff (Emigrant) - 19.12.2012 11:03 Uhr

Grade eben hat's ASEIDL beschrieben ...

... bitte keinen Messianismus! Wenn ich im Supermarkt ein Stück "günstiges" (was genau ist das eigentlich?) Fleisch kaufe, weil ich mir mehr nicht leisten kann oder keine Zeit habe mir die Kuh persönlich auszusuchen, die ich nachher essen möchte oder meine CurryPommes liebe, weil ich im Tiefbau arbeite und schnell viel Kraft brauche oder schlichtweg das verlogene Milieu nicht ertrage, das quasi-religiös aufgeladene "Bio"- oder "Öko"-Produkte hervorbringt und konsumiert, ja was bin ich dann, Ihrer Meinung nach? Verdränger? Ignorant? Oder gar Klimaleugner? ... Zum Glück gibt es aber auch noch anständige Leute. Vegetarier. Die Speerspitze der Evolution. Leute wie Sie.

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Andreas Seidl
Andreas Seidl (ASeidl) - 19.12.2012 09:25 Uhr

Jeder kann essen wonach ihm ist

nur sollte sich niemand als Messias einer aus seiner Sicht überlegenen und besseren Lebensweise aufführen, wie es manche tun.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 16:01 Uhr
Maxim Graf

Erst Lesen, dann Denken, dann Schreiben

Herr Roth, ihr Text unterstreicht die Richtigkeit der Bemerkung von Andreas Seidel.
Ein sektenhaftes Überlegenheitsgefühl der "besseren Menschen" ist einfach abstoßend.
Und nicht auf die Argumente der Vorredner eingehen.
Wer Fleischesser in die Nähe von Vergewaltigern und Mörder stellt wird von der selbstgewählten und zu großen Moralkeule erschlagen.
Am besten vereinigen sie sich mit anderen "aufgeklärten" Verschwörungstheoretikern gegen das Böse in der Welt und besonders in der Politik.

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Daniel Roth

Ist das so?

Sagen Sie das auch einem Vergewaltiger und Mörder? "Jeder wonach ihm ist?" Sorry, aber gegen Unrecht muss man aufbegehren. Als aufgeklärter Mensch sehe ich das als meine verdammte Pflicht an!! Dass das Tierschutzgesetz alleine die Interessen der Wirtschaft und Industrie schützt, weiß doch jeder...
Oder warum dürfen laut TierSCHUTZgesetz Schweinen bei Bewusstsein die Schwänze abgeschnitten und Kücken die Schnäbel gekappt werden?
Außerdem bin ich derjenige der wegen meiner veganen Ernährungsweise regelmäßig Hähme von Omnivoren ertragen muss. Wer aber dahinter blickt, sieht schnell, dass dies reine Abwehrreaktionen dieser Menschen sind. Denn wenn man sein gegenüber lächerlich macht, muss man ja sein Verhalten nicht überdenken.

Und so bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als mich geistig und ethisch überlegen zu fühlen.

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Karl Dietrich Naumann

Bedauernswerte Prinzipienreiter !

Was entgeht denen alles in der Vielfalt unserer Genüsse : saftige Filetsteak, knusprige
Kalbshaxen, köstliche Schinken, würzige Pasteten ......... alles von Tieren, die kein
ewiges Leben haben. Wo ist der Unterschied, ob sie elend eingehen und von Würmern
gefressen werden oder in der professionell organisierten Nahrungskette dem Menschen
noch nutzen können ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 18:47 Uhr
Harald Bohm

Bedauernswert?

Wo ziehen Sie hier die Grenze: ein Schwein ist OK, aber ein Hund nicht?
Würden sie in dem Fall auch Katze essen, weil sie ansonsten nur unnütz im Boden verwest?

Etwas zu essen nur damit es nicht "ungegessen" im Boden zersetzt wird ist eine tolle Begründung. In dem Falle sollte alles lebendige verwurstet werden, da eben niemand mit ewigem Leben gesegnet ist.

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Andri Jürgensen

Bedauernswert sind allein


die Tiere, die wegen der Willkür und Teilnahmslosigkeit von Menschen zu leiden haben. Selbst die FAZ hat über die teilweise grausigen Bedingungen in Schlachthäusern geschrieben. Gegen Selbstbezogenheit kommt man halt nicht an. Allerdings lasse ich mich deshalb nicht als Prinzipienreiter verunglimpfen.

Ach so: Vor allem "autoritär veranlagte Menschen" sehen Vegetarier negativ. Kein Wunder, haben autoritäre Leute doch stets Probleme, wenn man sie mit moralischen Anforderungen konfrontiert.

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31.12.2012, 12:43 Uhr

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