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Interview mit Michael de Ridder Sterben gehört nicht ins Krankenhaus

 ·  Der Notfallmediziner Michael de Ridder leitet das neugegründete Hospiz des kommunalen Krankenhausunternehmens Vivantes in Berlin. Im Interview erklärt er, worum es am Lebensende geht: um umfassende Symptomlinderung zum einen, vor allem aber um Gespräche und die großen Fragen des Lebens.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 13.11.2012 15:50 Uhr

also

um "Gespräche und die grossen Fragen des Lebens" sollte es ja nun wirklich nicht erst am Ende des Lebens gehen, sondern schon währenddessen nach Möglichkeit. Dann sollte man idR auch einem Menschen am Ende seines Lebensweges keine sinnschweren gespräche mehr anbieten müssen, ein Mensch am Ende des Lebens sollte in der Lage sein alle anderen Hinterbleibenden noch nach Kräften zu trösten und aufzumuntern. Ich werde mir zumindest genau dies vornehmen, wenn jemand grosse Fragen hat werde ich mir Mühe geben sie ihm auch noch auf dem Sterbebett zu beantworten, evtl kann ich das von dort aus viel besser als je zuvor.

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10.11.2012, 07:00 Uhr

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