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Hilfe für Allergiker Schütteln der Kleidung schützt vor Pollen

01.08.2011 ·  Nicht nur der Aufenthalt in der freien Natur kann Allergiker mit Pollen in Berührung bringen. Auch an Kleidung und Haustieren haftet Blütenstaub. Wissenschaftler aus Finnland haben beschrieben, wie die Allergene in Häuser und Wohnungen gelangen.

Von Reinhard Wandtner
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Für Pollenallergiker empfiehlt es sich, nach einem Aufenthalt in freier Natur die Kleidung gründlich auszuklopfen. Dadurch gelangt weniger Blütenstaub in die Wohnung. Finnische Wissenschaftler haben diesen Zusammenhang jetzt aufs Neue bestätigt ("Aerobiologia", doi: 10.1007/ s10453-011-9200-8).

Nach dem Spaziergang über eine Sommerwiese fanden sich auf der Kleidung zwölf bis 230 Pollenkörner pro Quadratzentimeter. Die Konzentration nahm vom T-Shirt hin zu der Hose und den Schuhen zu. An einer Hose hafteten insgesamt rund 150 000 Pollenkörner von Gräsern. Durch Ausschütteln und Ausklopfen ließen sich nahezu 70 Prozent davon entfernen.

Auch Tiere können Blütenstaub in die Wohnung schleppen

Pollenallergiker sollten im Freien getragene Kleidung möglichst nicht im Schlafzimmer aufbewahren, empfehlen die Forscher. Auch Tiere können Blütenstaub in die Wohnung schleppen. An einem Hund, der sich während der Birkenblüte viel im Freien aufgehalten hatte, fanden sich 220 bis 240 Pollenkörner pro Quadratzentimeter Körperoberfläche.

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