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Grippe Grippe-Impfung senkt Gefahr tödlicher Erkrankung

15.02.2005 ·  Leiden jüngere Patienten an einem chronischen Herz- oder Lungenleiden, so kann eine Grippe-Impfung die Gefahr, wegen akuter Beschwerden in eine Klinik zu müssen, deutlich verringern.

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Von einer Grippe-Impfung profitieren offenbar nicht nur ältere geschwächte Menschen, sondern auch berufstätige, jüngere Personen, wenn sie mit einem chronischen Herz- oder Lungenleiden zu tun haben.

Das legen Untersuchungen nahe, die niederländische Mediziner von der Universitätsklinik in Utrecht an mehr als dreißigtausend Risikopatienten während der Influenzasaison 1999/2000 vorgenommen hatten. Wie sie in der Zeitschrift "Archives of Internal Medicine" (Bd. 165, S. 274) berichten, hat die Impfung der Risikopatienten, die jünger als 65 Jahre sind, die Gefahr einer tödlichen Erkrankung bei diesen Patienten um etwa 78 Prozent und die Häufigkeit von Krankenhauseinweisungen wegen akuter Lungen- oder Herzschäden um 87 Prozent verringert.

Ergebnisse nicht überbewerten

Amerikanische Mediziner des National Institute of Allergy and Infectious Diseases warnen indessen in derselben Zeitschrift (S.265), den Nutzen für die älteren Menschen überzubewerten und Engpässe bei der Versorgung mit Impfstoffen, wie sie in diesem Winter in den Vereinigten Staaten aufgetreten sind, überzubewerten. In einer statistischen Analyse haben sie gezeigt, daß die Impfrate bei den Älteren heute zwar bei rund 65 Prozent und damit deutlich über jener von vor fünfundzwanzig Jahren mit 15 bis 20 Prozent liege. Eine entsprechende Abnahme der Todesrate aber sei in keiner Altersgruppe zu beobachten.

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