22.02.2013 · In einigen der Pferdefleisch-Gerichte fand man das Schmerzmittel Phenylbutazon - doch eigentlich ist es für Schlachttiere verboten. Wie konnte es zu den Rückständen kommen?
Von Christina HucklenbroichRichtlinien für Lesermeinungen
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Wer seriöse Informationen über Phenylbutazon lesen will, sollte den Artikel bei Wikipedia lesen.
Wer den Schlachtviehmarkt und den Handel mit Schlachttieren in den
letzten Jahren
beobachtet hat, der weiss doch, dass wenn es um Profit geht, bei vielen
Händlern
die Moral u. Verantwortung aussetzt.
Equidenpass in Schweden ohne Bedeutung
Im staatlichen schwedischen Radio wurde berichtet, dass es dort
scheinbar üblich ist, dass die verabreichten Medikamente vom (teils
staatlichen) Veterinärmediziner nicht in den Equidenpass
eingetragen werden bzw. der Pass gar nicht nachgefragt und beachtet
wird.
Da kann also dann gerne "Schlachtpferd" drinstehen....
Jährlich findet in Skaryszew in Polen der größte und grausamste Pferdemarkt Europas statt. Ca 2.000 Pferde werden dort regelrecht verscherbelt, danach quer durch Europa nach Italien, Frankreich und andere Länder gekarrt, wo sie auf der Schlachtbank landen. Furchtbare Bedingungen herrschen auf dem Markt und bei den Transporten: Unvorstellbar! Blutlachen auf dem Boden, Tiere stehen mit offenen Brüchen im Schlamm, kein Tierarzt vor Ort, keine Kennzeichnung der Tiere, rein gar nichts. Nur das Schreien und Wiehern der Pferde und die blanke Angst in ihren Augen. Kein einziger Experte der EU, keine Kontrolle, alles illegal. Ein LKW verunfallte nach dem Markt (viele sind stark angetrunken) dabei starben einige Pferde, diejenigen, die verletzt überlebt haben, werden weiter nach Italien transportiert. Welche Greueltat gegenüber den hochsensiblen Tieren!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 16:33 UhrEcht, Frau T.?
Und sie haben nur zugeschaut, Frau Tumminello, und nicht die Polizei geholt?
Der Pferdefleich- Import wurde von der EU (auch aus mexiko und Kanada) offensichtlich
ohne größere Kontrollen der Vertriebswege und der
Fleischqualität ganz "liberal" und
wirtschaftsfördernd zugelassen - das ist doch der eigentliche
politische Skandal, der neben dem kriminellen besteht!
Freier Handel ist hier von der EU wissentlich vor die Gesundheit der
Verbraucher gesetzt worden! Wo bleibt der Rücktritt des
zuständigen Kommissars?
Christina Hucklenbroich Jahrgang 1978, Redakteurin im Ressort „Natur und Wissenschaft“
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