06.08.2012 · Mit der Landung des Marsrovers „Curiosity“ tritt die Erforschung des Roten Planeten in eine neue Phase ein. Das Landemanöver wurde über Jahre geplant - und gilt als wissenschaftliches Husarenstück.
Von Manfred LindingerRichtlinien für Lesermeinungen
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570 Mio. Km war die Flugstrecke lang, aber der Mars ist keinesfalls so weit von der Erde weg.
Oft wird die Frage nach dem praktischen Nutzen der Weltraumfahrt gestellt. Dabei ist die Antwort einfach, wenn man sich anschaut, was man entwickelt hat, um es überhaupt tun zu können: Das Projektmanagement als Methode ist heute ein Standard, erstmals beim Apollo-Programm ersonnen. Der integrierte Schaltkreis, erstmals in der Mondlandefähre. Titan, Magnesium, Teflon...alleine dagegen waren die Kosten des Mondprogramms ein Witz. Aber niemand sagte der NASA: Baut für die Mondlandung einen IC, der kommt nachher in Handys und PCs. Ziel war Amerikaner auf dem Mond. was man bei dem Marsprojekt schon jetzt in Systemik, Kybnetik und Ökologie (autarke Landschaften) gelernt hat, verspricht viel. Curiositys Landeprogramm könnte mal Standard für jedes Verkehrsflugzeug sein. Also, die Zyniker hellen bitte mal Gedächtnis und Stimmung auf vor diesen grossen Leistungen!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.08.2012 09:53 UhrOhne Neugier- Curiosity
....wäre nie IRGEND eine Erfindung gemacht worden.
Und Sie glauben im Ernst,
all diese Entdeckungen und Erfindungen wären ohne das Apollo-Programm nicht gemacht worden? Höchstens ein klein bisschen später…
Die Batterie enthält Plutoniumdioxid!
Unsere Chefbedenkenträger hätten die Abschußbasis
gestürmt wenn sie das vorher gewußt hätten. Kann mir
jemand die Energieversorgeung dieser Drohne auf Rädern näher erklären?
PS ich dachte zunächst viel Geld für so einen Ausflug,
andererseits sehe ich für was wir hier so alles Geld ausgeben.
Oh Gott Plutoniumdioxid!
Fukushima auf dem Mars - rette sich wer kann!
Im Ernst: Plutoniumdioxid ist radioaktiv und erzeugt durch den
natürlichen Zerfall Wärme. Das ist vergleichbar mit der
Erdwärme, die auch auf den Zerfall von radioaktiven Elementen
beruht. Diese Wärme kann leicht in elektrische Energie umgewandelt
werden. Das ist alles.
Curiosity — ist das Grundlagenforschung (GF), Lebenssuche oder Vorbereitung zur Marsbesiedlung?
• Ist Curiosity GF? NEIN. Sinnvolle GF sind zB physik. chem. biol.
Schwerelosigkeitsexperimente auf der Raumstation ISS. Curiosity bringt
keinen vergleichbaren Nutzen, bestenfalls Entwicklung der techn.
Komponenten (Landekapsel, Marsfahrzeug, wiss.Instrumente). Das wäre
viel billiger ohne Marsflug möglich.
• Lebenssuche auf Mars ist reine NASA-Propaganda zur
Geldbeschaffung. Schon viele Marslander haben keinerlei Lebensspur
gefunden. Astro-Prof Lesch gibt zu: Der Mars ist tot. Auch früher
gab es dort kein Leben: Das hätte wie auf der Erde klare geolog.
Spuren hinterlassen.
• Die Menschheit wird nie auf den Mars auswandern. 1 Marsflug
für 7 Astronauten kostet 100 Mia. Wie soll man 7 Mia Menschen
dorthin kriegen? Und was sollen die da? Fast keine Atmosphäre. 38%
der irdischen Schwerkraft zersetzt Knochen und Organe. Trostlose
Einöde. Wer will da hin?
• Curiosity erforscht Marsgeologie, Entstehung von Mars und Sonnensystem.
Einziger Zweck: Befriedigung der wissensch. Neugier (curiosity)!
"Irssinn", Herr Töpler
"100 Mia für 1 bemannten Marsflug auszugeben, ist Irrsinn"
Als unsere Vorfahren vor fast 2 Millionen Jahren anfingen, aus Quarzit
tagelang Faustkeile zu bauen, um damit Vieh besser zu schlachten, haben
sich sicher auch einige gedacht, was für ein Irrsinn.
Jedes Experiment ist Irrsinn, wenn es nicht direkt dem Überleben dient?
kein Titel
• Lebenssuche auf Mars ist reine NASA-Propaganda zur
Geldbeschaffung.
.
Ihnen ist klar, das auf der Erde in mehreren hundert Meter Tiefe _unter_
den Böden der Ozeane Bakterien gefunden wurden? Und diese konnte
man nur nachweisen, weil man eben so tief gebohrt hat, da die
Stoffwechselprodukte nicht in Höhere Schichten oder gar den Ozean
vorgedrungen sind. Halten Sie es nicht für möglich, das auch
auf dem Mars solche Bakterien in tief liegenden Schichten leben? Und
wenn dem so wäre, glauben Sie nicht, dass dies eine
ungehäuerliche Auswirkung auf unser Bild des Universums haben
würde? (Stichwort "Wir sind nicht allein", das wäre
dann quasi bewiesen).
• Curiosity erforscht Marsgeologie, Entstehung von Mars und Sonnensystem.
Einziger Zweck: Befriedigung der wissensch. Neugier (curiosity)!
.
Und das CERN dient auch der Befriedigung der wissensch. Neugier. Das
dürften Sie dann ja ebenso kritisch sehen.
Falsch! Dass GF ohne Blick auf künftigen Nutzen geschieht,
ist spätestens dann falsch, wenn sie wie hier viel Geld kostet.
Kolumbus konnte nur deshalb Amerika entdecken, weil Königin
Isabella aus finanziellen und machtpolit. Interessen (erhoffter
West-Handelsweg nach Indien) seine Reise finanzierte. Wenn Curiosity zum
x-ten Mal festgestellt haben wird, dass es kein Leben auf Mars gibt,
wird den Marsmissionen bald das Geld ausgehen. 100 Mia für 1
bemannten Marsflug auszugeben, ist Irrsinn, dauerhafte Marsstationen
unbezahlbar. Auch den Mond hätte man schon lange vergessen, wenn
man dort nicht Rohstoffabbau plante (kaum praktikabel).
Übrigens: Auch mich treibt die wissensch. Neugier, daher verfolge
ich die Forschung von Curiosity mit großem Interesse. Aber ich
gebe mich nicht der Illusion hin, dass die Menschheit irgendeinen
praktischen Nutzen davon hat. Curiosity wird Erkenntnisse über die
Entstehung von Mars und Sonnensystem bringen, das bereichert unser
Weltbild, nicht mehr und nicht weniger. Wenn uns das die 2,5 Mia $ wert
ist, bitte schön.
Also da fällt mir einiges ein. Ganz oben auf meiner Wunschliste: eine dauerhaft bewohnte Marsstation als neue Bleibe für die Abgeordneten des deutschen Bundestages.
Super die Meinungen hier (außer den kurzsichtigen ;-)).
Ich denke, alle Extreme, gut und böse, arm und reich, etc ff. wird
es bis zum Ende dieser Welt immer geben, ob wir sparen oder nicht. Es
gibt nichts Perfektes hier und der Mensch muß, darf und soll seine
Freiheit leben (unter Beachtung ethischer Gesichtspunkte).
Auch wenn die Technik uns ethisch nicht weiterbringt, weil sie oft 50 %
Vorteile und gleichzeitig 50 % Nachteile bringt ( = 0), entsteht sie aus
unserem Geist. Wir sind tatsächlich gottähnlich. Gleichzeitig
gilt es sich immer daran zu erinnern, wir SIND nicht Gott, aber was wir
können, ist staunenswert.
Gratulation.
"...Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern
pro Sekunde"
Bitte recherchieren Sie ordentlich:
...Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern pro Stunde.
Und was hat die Menschheit davon?
Nun - die weitaus meisten Menschen finden diese Expedition jedenfalls
faszinierend.
Wer ist nicht begeistert von Bildern und Forschungsergebnissen vom Mars?
.
Natürlich kann man sagen, es gibt soviel Armut auf der Erde. Aber
würde es weniger Armut
geben, wenn man das Geld für solche Mars-Expeditionen sparen würde?
Die Ursachen von Armut sind sehr vielfältig. Die Hauptursache ist
m.E. schlechte Regierung,
das Absahnen und Herrschen einer kleinen Oberschicht auf Kosten ihres
eigenen Landes.
Wobei diese Oberschichten in der Regel vom Westen unterstützt
werden.
Und diese Ursache würde man mit eingesparten Marsmissionen nicht
aus der Welt schaffen.
.
Also gönnt doch der übergroßen Mehrheit der Menschen die
Faszination unseres Nachbarplaneten.
Zum Totschlagargument (und Kurzsichtigkeit) der Herren Menzel, Stens und Zinn in diesem Forum ...
... drei Zitate aus "Welt online" von heute, mit denen einiges
gesagt ist:
Es liegt in der Natur des Menschen zu fragen, und wenn technisch irgend
möglich Antworten auf diese Fragen zu finden. Der gesamte
wissenschaftlich-technische Fortschritt basiert letztlich auf diesem
Prinzip: Wer suchet, der findet.
Grundlagenerkenntnisse lassen sich in aller Regel nicht sofort in der
Praxis zum Wohle der Menschen nutzen. Doch ohne dieses Basiswissen sind
technische Innovationen eben nicht möglich. Manchmal vergehen viele
Jahre oder Jahrzehnte, bis aus einer Erkenntnis eine Hilfe für den
Menschen erwächst. ... Bei vielen technischen Innovationen dieser
Tagen profitieren wir noch von den Forschungsleistungen der
Großvätergeneration. Daran sollte man denken, wenn man
über die Fördermittel für heutige Grundlagenforschung diskutiert.
Das woher, warum und wohin des Universums und des Lebens verstehen zu
wollen gehört zum Masterplan des Menschen. Wenn der Mensch diese
Neugier verlieren sol
Sie haben völlig recht und ich teile Ihre Weitsichtigkeit - im Prinzip
Aber ich kann bei diesem Unternehmen beim besten Willen nichts
beschrieben finden, was sich von den vorigen Mars-Rovern fundamental
unterscheidet.
Ich bin ein Technik-begeisterter Mensch und bewundere die
Grundlagen-Forscher bei solchen Missionen. Ja, Grundlagen Forschung darf
nicht nach Zweck fragen, sondern ist ein Wert an sich, der von
"Kurzsichtigen" und Dummen nie begriffen werden kann. Aber
unterstellen Sie mir nicht diese Haltung.
Ich habe über den Sinn dieses Abenteuers nachgedacht und habe den
Eindruck, daß es nur zum Zweck der Begeisterung einer kleinen
Gruppe von hochentwickelten Spielkindern geht, die eben nichts wirklich
Neues machen, was den Aufwand rechtfertigen würde.
Der einzige Unterschied ist offensichtlich der, daß man die
geniale technische Meisterleistung vollbringt, das Teil vom getrennten
Sondenanteil an Seilen abzulassen. Aber das hätten die auch sonstwo
auf der Erde durchspielen können.
Wo ist das Problem, das Geld ist doch auf der Erde und auf dem Mars ausgegeben worden... Und ernsthafter: Wenn immer zuerst die nackte Sinnfrage gestellt wird, können wir uns Kunst, Küchenkultur und jegliches Freizeitvergnügen ebenfalls sparen. Wofür leisten wir uns Museen, Theater, wenn man in der Zeit derer Besuche doch besser produktiv sein könnte? Wozu aufwändig gekellterte Weine und feine Speisezubereitungen, wenn einfache Kohl-und-Rüben doch auch satt machen?
Genau das haben die Neandertaler sich wohl auch gesagt, als sie unsere
Vorfahren haben Wekzeuge basteln das Feuer zähmen sehen...
Tja, die Neandertaler sind dumm geboren und dumm ausgestorben :-)
Was die Menschheit davon hat? Verständnis woher sie kommt, wohin
sie geht, wie die Welt um sie herum aussieht, was mit einem Planten
passiert wenn die Bedingungen mal nicht so wirtlich sind...
Herr Stens,
nein. Die Forschung ist sich noch nicht ganz schlüssig, sicher ist
aber das ein genetischer Einfluss entweder gar nicht vorhanden ist oder
nur sehr, sehr schwach ist.
Ausgestorben ist schon der richtige Ausdruck dafür :-)
Schade nur...
..., dass die Neandertaler nicht ausgestorben sind sondern nach wie vor existieren. Nach neusten wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich Homo Sapiens und Homo Neanderthalensis miteinader gepaart und daraus resultierend den Homo Sapiens Sapiens erschaffen.
Herr Diesing,
heute gehe ich mit ihrer Aussage mal völlig konform. Das hat wirklich Seltenheitswert und gibt Hoffnung dass wir uns eines fernen Tages doch noch mal verstehen.
Ein wirklich toller Erfolg! Ich freue mich auf die ersten Ergebnisse.
Kleiner Hinweis:"[...] innerhalb von wenigen Minuten von einer
Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern pro Sekunde auf Null
abgebremst werden."
Das ist natürlich Blödsinn. ;) Dann hätte die Sonde nur
ca. sieben Stunden von der Erde bis zum Mars benötigt.
Zu den Kommentaren der beiden Scheuklappen- bzw. Gutmenschen Hr. Stens
und Hr. Zinn möchte ich lieber nichts sagen.
Eine wissenschaftliche und technische Meisterleistung,
aber als gigantischer Schritt für die Menschheit ist es sicher nicht.
Die haben doch schon 3 Gebrauchtwagen da "oben" auf dem Mars
rumstehen. Der letzte läuft sogar noch.
Na ja, vielleicht gibt als Abfallprodukt dieser Spitzenleistung wieder
so etwas wie die berühmte "Teflon-Pfanne", die seit 50
Jahren als wichtige Errungenschaft der Weltraumfahrt immer wieder aus
dem Museum hervorgeholt wird.
Leider ist kein Mensch mitgeflogen, sonst könnten sie auch zum
tausendsten Mal "das Verhalten des menschlichen Körpers in
langer Schwerelosigkeit" als Zweck der "Mission"
anführen. Dabei haben die Russen in 40 Jahren Weltraumerfahrung mit
Sicherheit ALLES mit ihren Rekord-Aufenthalten von bis zu 1 1/2 Jahren
herausbekommen, was denkbar ist.
Vermutlich machen die Space-Cowboys alles mögliche, was für
zivile und militärische Zwecke (Drohne auf dem Mars :-) sinnvoll
sein könnte, nur kommt man sich als Bezahler etwas verargt vor,
wenn man nie erfährt, worum es WIRKLICH geht.
Die Freude am Entdecken und Erforschen ist einer der ersten Antriebe des Menschen und er oder sie beginnt damit schon kurz nach der Geburt. Unsere Umwelt und damit der ganze Kosmos ist voller Geheimnisse und das ist nicht ohne Grund so. Nur wenn wir auch (anscheinend) zweckfreie Forschung betreiben, können wir Dinge entdecken, nach denen wir anders vielleicht nie gesucht hätten.
Für solch eine Aktion - die der Menschheit momentan und auf
unabsehbare Zukunft keinen Nutzen bringt - ist also Geld genügend
vorhanden. Die Millionen von Menschen die täglich gegen den
Hungertod kämpfen scheinen völlig unbeachtet zu sein. Ekelhaft
wie unsere Weltherrscher sich aufführen! Erstmal sollten die
Probleme auf unserem Planeten gelöst werden bevor wir uns dem All
zuwenden!
Falls die Amis es noch nicht mitbekommen haben und/oder es nicht
realisieren wollen, der kalte Krieg ist vorbei. Und wenn es eine Nation
gibt die sich solche Milliarden-Spielereien wirklich nicht leisten kann
dann sind es die US-Amerikaner. Schulden vohin das Auge reicht aber wir
verpulvern mal eben ein paar Milliarden auf einem toten Planeten. Arme,
hoffnungslose Welt...
Denken sie mal positiv. Das hält gesund
Wenn Königin Isabella von Spanien genauso gedacht hätte wie sie und Christoph Columbus nicht finanziert hätte, wäre Spanien nicht zur globalen Großmacht geworden. Niemand hat damals auch nur geahnt welche Folgen diese Entdeckungen auf das Schicksal Spaniens 100 Jahre später hatte. Ihr Mangel an Fantasie und positivem Denken sollte ihnen zu denken geben. Sie sind umgeben von hunderten von Dingen die irgendwann einmal als Idee oder Erkenntnis anfingen ohne dass diejenigen die sie erdachten je wussten was daraus wird.
Besser Angelegt als zur Schuldentilgung von Privatbanken oder Maroden Staaten...oder?
Damit kaufen wir uns ein wenig Hoffnung anstatt Wut.
"Um sicher auf den Boden gelangen zu können, musste die Kapsel
mit dem Rover an Bord kurz nach dem Eintritt in die Atmosphäre
innerhalb von wenigen Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000
Kilometern pro Sekunde auf Null abgebremst werden. "
Wie so oft, geraten auch hier die Einheiten durcheinander. Km/Std reicht
doch auch - also warum so übertreiben?
Und was hat die Menscheit davon?
Sicherlich ein toller Erfolg für die Wissenschaftler. Aber was genau haben wir Erdenmenschen davon? Die Frage wurde schon nach der ersten Mondlandung gestellt - und bis heute nicht überzeugend beantwortet. Ich lese immer "Teflonpfannen"! Da kann ich nur sagen: auch ihne die kann ichbein Schnitzel braten....
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.08.2012 11:29 UhrTeflopfanne war nicht alles...
Die Anzahl von Innovationen ist gigantisch, die aus den Weltraumprogrammen kam, Teflon ist die im Alltag geläufigste. Aber es gehört noch viel mehr dazu: Photovoltaikmodule, Projektmanagement (für Mondprogramme erst erfunden), IC integrierte Schaltkreise (jedes Handy kann nicht ohne, kein PC), industrielle Trockennahrung (Tütensuppen), GoreTex Stoffe, Kybnetik, Simulationen (Standard selbst in der Fahrschule). Wenn Sie mal die Anzahl von Patenten der NASA vergleichen mit der Industrie, dann wird klar: Nie wurden technische Innovationen so beflügelt wie durch die Mondprogramme - erst schwierige Aufgaben zwingen Ingenieure dazu, sich Gedanken zur Lösung zu machen. De meisten sonstigen Innovationen beruhen sonst eher auf Kriegen - Waffentechnologie war sonst das Innovationsfeld Nr. 1 - da ist mir die Raumfahrt lieber. Wenn Sie alle so schreiben und denken, Sie hätten Kolumbus nie Geld für sein Schiff gegeben...
Was hat die Menscheit davon wenn man in Nordeuropa Photovoltaikanlagen installiert?
anstatt die gleichen Anlagen wenigstens auf den griechischen Inseln zu platzieren oder Stromlosen Gegenden Afrikas. Das Wissen ggf die Betreiber.
Wir als Menschheit haben davon,
dass, wenn wir die Geschichte des Mars erforschen und auch nach früheren Lebensspuren auf diesem Planeten suchen, mehr über die Geschichte und Entwicklung der Erde selbst und auch den Ursprung und die Vielfalt des Lebens im Universum erfahren. Stellen Sue sich vor, wir stellen fest, das wir nicht allein sind (bzw. waren). Das sollte doch jeden nachdenkenden Menschen einiges wert sein!