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Marssonde „Curiosity“ Meilenstein in 570 Millionen Kilometern Entfernung

 ·  Mit der Landung des Marsrovers „Curiosity“ tritt die Erforschung des Roten Planeten in eine neue Phase ein. Das Landemanöver wurde über Jahre geplant - und gilt als wissenschaftliches Husarenstück.

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Heiko Schmidt

Falsche Entfernung

570 Mio. Km war die Flugstrecke lang, aber der Mars ist keinesfalls so weit von der Erde weg.

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Markus Bussmann

Praktischer Nutzen? Oh ja!

Oft wird die Frage nach dem praktischen Nutzen der Weltraumfahrt gestellt. Dabei ist die Antwort einfach, wenn man sich anschaut, was man entwickelt hat, um es überhaupt tun zu können: Das Projektmanagement als Methode ist heute ein Standard, erstmals beim Apollo-Programm ersonnen. Der integrierte Schaltkreis, erstmals in der Mondlandefähre. Titan, Magnesium, Teflon...alleine dagegen waren die Kosten des Mondprogramms ein Witz. Aber niemand sagte der NASA: Baut für die Mondlandung einen IC, der kommt nachher in Handys und PCs. Ziel war Amerikaner auf dem Mond. was man bei dem Marsprojekt schon jetzt in Systemik, Kybnetik und Ökologie (autarke Landschaften) gelernt hat, verspricht viel. Curiositys Landeprogramm könnte mal Standard für jedes Verkehrsflugzeug sein. Also, die Zyniker hellen bitte mal Gedächtnis und Stimmung auf vor diesen grossen Leistungen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.08.2012 09:53 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 08.08.2012 09:53 Uhr

Ohne Neugier- Curiosity

....wäre nie IRGEND eine Erfindung gemacht worden.

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Wolfgang Töpler

Und Sie glauben im Ernst,

all diese Entdeckungen und Erfindungen wären ohne das Apollo-Programm nicht gemacht worden? Höchstens ein klein bisschen später…

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 06.08.2012 18:27 Uhr

Die Batterie enthält Plutoniumdioxid!

Unsere Chefbedenkenträger hätten die Abschußbasis gestürmt wenn sie das vorher gewußt hätten. Kann mir jemand die Energieversorgeung dieser Drohne auf Rädern näher erklären?

PS ich dachte zunächst viel Geld für so einen Ausflug, andererseits sehe ich für was wir hier so alles Geld ausgeben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.08.2012 13:00 Uhr
Shora Fix
Shora Fix (shorafix) - 07.08.2012 13:00 Uhr

Oh Gott Plutoniumdioxid!

Fukushima auf dem Mars - rette sich wer kann!
Im Ernst: Plutoniumdioxid ist radioaktiv und erzeugt durch den natürlichen Zerfall Wärme. Das ist vergleichbar mit der Erdwärme, die auch auf den Zerfall von radioaktiven Elementen beruht. Diese Wärme kann leicht in elektrische Energie umgewandelt werden. Das ist alles.

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Wolfgang Töpler

Curiosity — ist das Grundlagenforschung (GF), Lebenssuche oder Vorbereitung zur Marsbesiedlung?

• Ist Curiosity GF? NEIN. Sinnvolle GF sind zB physik. chem. biol. Schwerelosigkeitsexperimente auf der Raumstation ISS. Curiosity bringt keinen vergleichbaren Nutzen, bestenfalls Entwicklung der techn. Komponenten (Landekapsel, Marsfahrzeug, wiss.Instrumente). Das wäre viel billiger ohne Marsflug möglich.
• Lebenssuche auf Mars ist reine NASA-Propaganda zur Geldbeschaffung. Schon viele Marslander haben keinerlei Lebensspur gefunden. Astro-Prof Lesch gibt zu: Der Mars ist tot. Auch früher gab es dort kein Leben: Das hätte wie auf der Erde klare geolog. Spuren hinterlassen.
• Die Menschheit wird nie auf den Mars auswandern. 1 Marsflug für 7 Astronauten kostet 100 Mia. Wie soll man 7 Mia Menschen dorthin kriegen? Und was sollen die da? Fast keine Atmosphäre. 38% der irdischen Schwerkraft zersetzt Knochen und Organe. Trostlose Einöde. Wer will da hin?
• Curiosity erforscht Marsgeologie, Entstehung von Mars und Sonnensystem.
Einziger Zweck: Befriedigung der wissensch. Neugier (curiosity)!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.08.2012 09:58 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 08.08.2012 09:58 Uhr

"Irssinn", Herr Töpler

"100 Mia für 1 bemannten Marsflug auszugeben, ist Irrsinn"

Als unsere Vorfahren vor fast 2 Millionen Jahren anfingen, aus Quarzit tagelang Faustkeile zu bauen, um damit Vieh besser zu schlachten, haben sich sicher auch einige gedacht, was für ein Irrsinn.

Jedes Experiment ist Irrsinn, wenn es nicht direkt dem Überleben dient?

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Jim Bartel

kein Titel

• Lebenssuche auf Mars ist reine NASA-Propaganda zur Geldbeschaffung.
.
Ihnen ist klar, das auf der Erde in mehreren hundert Meter Tiefe _unter_ den Böden der Ozeane Bakterien gefunden wurden? Und diese konnte man nur nachweisen, weil man eben so tief gebohrt hat, da die Stoffwechselprodukte nicht in Höhere Schichten oder gar den Ozean vorgedrungen sind. Halten Sie es nicht für möglich, das auch auf dem Mars solche Bakterien in tief liegenden Schichten leben? Und wenn dem so wäre, glauben Sie nicht, dass dies eine ungehäuerliche Auswirkung auf unser Bild des Universums haben würde? (Stichwort "Wir sind nicht allein", das wäre dann quasi bewiesen).

• Curiosity erforscht Marsgeologie, Entstehung von Mars und Sonnensystem.
Einziger Zweck: Befriedigung der wissensch. Neugier (curiosity)!
.
Und das CERN dient auch der Befriedigung der wissensch. Neugier. Das dürften Sie dann ja ebenso kritisch sehen.

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Wolfgang Töpler

Falsch! Dass GF ohne Blick auf künftigen Nutzen geschieht,

ist spätestens dann falsch, wenn sie wie hier viel Geld kostet. Kolumbus konnte nur deshalb Amerika entdecken, weil Königin Isabella aus finanziellen und machtpolit. Interessen (erhoffter West-Handelsweg nach Indien) seine Reise finanzierte. Wenn Curiosity zum x-ten Mal festgestellt haben wird, dass es kein Leben auf Mars gibt, wird den Marsmissionen bald das Geld ausgehen. 100 Mia für 1 bemannten Marsflug auszugeben, ist Irrsinn, dauerhafte Marsstationen unbezahlbar. Auch den Mond hätte man schon lange vergessen, wenn man dort nicht Rohstoffabbau plante (kaum praktikabel).
Übrigens: Auch mich treibt die wissensch. Neugier, daher verfolge ich die Forschung von Curiosity mit großem Interesse. Aber ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass die Menschheit irgendeinen praktischen Nutzen davon hat. Curiosity wird Erkenntnisse über die Entstehung von Mars und Sonnensystem bringen, das bereichert unser Weltbild, nicht mehr und nicht weniger. Wenn uns das die 2,5 Mia $ wert ist, bitte schön.

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Lars Münzing

Praktischer Nutzen?

Also da fällt mir einiges ein. Ganz oben auf meiner Wunschliste: eine dauerhaft bewohnte Marsstation als neue Bleibe für die Abgeordneten des deutschen Bundestages.

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Susanne Bellmann

Phantastisch !

Super die Meinungen hier (außer den kurzsichtigen ;-)).
Ich denke, alle Extreme, gut und böse, arm und reich, etc ff. wird es bis zum Ende dieser Welt immer geben, ob wir sparen oder nicht. Es gibt nichts Perfektes hier und der Mensch muß, darf und soll seine Freiheit leben (unter Beachtung ethischer Gesichtspunkte).

Auch wenn die Technik uns ethisch nicht weiterbringt, weil sie oft 50 % Vorteile und gleichzeitig 50 % Nachteile bringt ( = 0), entsteht sie aus unserem Geist. Wir sind tatsächlich gottähnlich. Gleichzeitig gilt es sich immer daran zu erinnern, wir SIND nicht Gott, aber was wir können, ist staunenswert.

Gratulation.

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Harald Bendschneider

Nicht so schnell!

"...Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern pro Sekunde"
Bitte recherchieren Sie ordentlich:

...Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern pro Stunde.

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Günter Busse

Und was hat die Menschheit davon?

Nun - die weitaus meisten Menschen finden diese Expedition jedenfalls faszinierend.
Wer ist nicht begeistert von Bildern und Forschungsergebnissen vom Mars?
.
Natürlich kann man sagen, es gibt soviel Armut auf der Erde. Aber würde es weniger Armut
geben, wenn man das Geld für solche Mars-Expeditionen sparen würde?
Die Ursachen von Armut sind sehr vielfältig. Die Hauptursache ist m.E. schlechte Regierung,
das Absahnen und Herrschen einer kleinen Oberschicht auf Kosten ihres eigenen Landes.
Wobei diese Oberschichten in der Regel vom Westen unterstützt werden.
Und diese Ursache würde man mit eingesparten Marsmissionen nicht aus der Welt schaffen.
.
Also gönnt doch der übergroßen Mehrheit der Menschen die Faszination unseres Nachbarplaneten.

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Jochen Hemmleb

Zum Totschlagargument (und Kurzsichtigkeit) der Herren Menzel, Stens und Zinn in diesem Forum ...

... drei Zitate aus "Welt online" von heute, mit denen einiges gesagt ist:

Es liegt in der Natur des Menschen zu fragen, und wenn technisch irgend möglich Antworten auf diese Fragen zu finden. Der gesamte wissenschaftlich-technische Fortschritt basiert letztlich auf diesem Prinzip: Wer suchet, der findet.

Grundlagenerkenntnisse lassen sich in aller Regel nicht sofort in der Praxis zum Wohle der Menschen nutzen. Doch ohne dieses Basiswissen sind technische Innovationen eben nicht möglich. Manchmal vergehen viele Jahre oder Jahrzehnte, bis aus einer Erkenntnis eine Hilfe für den Menschen erwächst. ... Bei vielen technischen Innovationen dieser Tagen profitieren wir noch von den Forschungsleistungen der Großvätergeneration. Daran sollte man denken, wenn man über die Fördermittel für heutige Grundlagenforschung diskutiert.

Das woher, warum und wohin des Universums und des Lebens verstehen zu wollen gehört zum Masterplan des Menschen. Wenn der Mensch diese Neugier verlieren sol

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.08.2012 15:11 Uhr
Dr. Michael Menzel

Sie haben völlig recht und ich teile Ihre Weitsichtigkeit - im Prinzip

Aber ich kann bei diesem Unternehmen beim besten Willen nichts beschrieben finden, was sich von den vorigen Mars-Rovern fundamental unterscheidet.
Ich bin ein Technik-begeisterter Mensch und bewundere die Grundlagen-Forscher bei solchen Missionen. Ja, Grundlagen Forschung darf nicht nach Zweck fragen, sondern ist ein Wert an sich, der von "Kurzsichtigen" und Dummen nie begriffen werden kann. Aber unterstellen Sie mir nicht diese Haltung.
Ich habe über den Sinn dieses Abenteuers nachgedacht und habe den Eindruck, daß es nur zum Zweck der Begeisterung einer kleinen Gruppe von hochentwickelten Spielkindern geht, die eben nichts wirklich Neues machen, was den Aufwand rechtfertigen würde.
Der einzige Unterschied ist offensichtlich der, daß man die geniale technische Meisterleistung vollbringt, das Teil vom getrennten Sondenanteil an Seilen abzulassen. Aber das hätten die auch sonstwo auf der Erde durchspielen können.

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Joachim Mense
Joachim Mense (JMense) - 06.08.2012 14:10 Uhr

Die Frage nach dem Sinn

Wo ist das Problem, das Geld ist doch auf der Erde und auf dem Mars ausgegeben worden... Und ernsthafter: Wenn immer zuerst die nackte Sinnfrage gestellt wird, können wir uns Kunst, Küchenkultur und jegliches Freizeitvergnügen ebenfalls sparen. Wofür leisten wir uns Museen, Theater, wenn man in der Zeit derer Besuche doch besser produktiv sein könnte? Wozu aufwändig gekellterte Weine und feine Speisezubereitungen, wenn einfache Kohl-und-Rüben doch auch satt machen?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 06.08.2012 14:09 Uhr

Was der Firlefanz soll?

Genau das haben die Neandertaler sich wohl auch gesagt, als sie unsere Vorfahren haben Wekzeuge basteln das Feuer zähmen sehen...

Tja, die Neandertaler sind dumm geboren und dumm ausgestorben :-)

Was die Menschheit davon hat? Verständnis woher sie kommt, wohin sie geht, wie die Welt um sie herum aussieht, was mit einem Planten passiert wenn die Bedingungen mal nicht so wirtlich sind...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.08.2012 23:20 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 06.08.2012 23:20 Uhr

Herr Stens,

nein. Die Forschung ist sich noch nicht ganz schlüssig, sicher ist aber das ein genetischer Einfluss entweder gar nicht vorhanden ist oder nur sehr, sehr schwach ist.

Ausgestorben ist schon der richtige Ausdruck dafür :-)

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Sebastian Stens

Schade nur...

..., dass die Neandertaler nicht ausgestorben sind sondern nach wie vor existieren. Nach neusten wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich Homo Sapiens und Homo Neanderthalensis miteinader gepaart und daraus resultierend den Homo Sapiens Sapiens erschaffen.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 06.08.2012 18:09 Uhr

Herr Diesing,

heute gehe ich mit ihrer Aussage mal völlig konform. Das hat wirklich Seltenheitswert und gibt Hoffnung dass wir uns eines fernen Tages doch noch mal verstehen.

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Jim Bartel

Toll!

Ein wirklich toller Erfolg! Ich freue mich auf die ersten Ergebnisse.
Kleiner Hinweis:"[...] innerhalb von wenigen Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern pro Sekunde auf Null abgebremst werden."
Das ist natürlich Blödsinn. ;) Dann hätte die Sonde nur ca. sieben Stunden von der Erde bis zum Mars benötigt.

Zu den Kommentaren der beiden Scheuklappen- bzw. Gutmenschen Hr. Stens und Hr. Zinn möchte ich lieber nichts sagen.

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Dr. Michael Menzel

Eine wissenschaftliche und technische Meisterleistung,

aber als gigantischer Schritt für die Menschheit ist es sicher nicht.
Die haben doch schon 3 Gebrauchtwagen da "oben" auf dem Mars rumstehen. Der letzte läuft sogar noch.
Na ja, vielleicht gibt als Abfallprodukt dieser Spitzenleistung wieder so etwas wie die berühmte "Teflon-Pfanne", die seit 50 Jahren als wichtige Errungenschaft der Weltraumfahrt immer wieder aus dem Museum hervorgeholt wird.

Leider ist kein Mensch mitgeflogen, sonst könnten sie auch zum tausendsten Mal "das Verhalten des menschlichen Körpers in langer Schwerelosigkeit" als Zweck der "Mission" anführen. Dabei haben die Russen in 40 Jahren Weltraumerfahrung mit Sicherheit ALLES mit ihren Rekord-Aufenthalten von bis zu 1 1/2 Jahren herausbekommen, was denkbar ist.
Vermutlich machen die Space-Cowboys alles mögliche, was für zivile und militärische Zwecke (Drohne auf dem Mars :-) sinnvoll sein könnte, nur kommt man sich als Bezahler etwas verargt vor, wenn man nie erfährt, worum es WIRKLICH geht.

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Andreas Heuer

Neugierde und Interesse

Die Freude am Entdecken und Erforschen ist einer der ersten Antriebe des Menschen und er oder sie beginnt damit schon kurz nach der Geburt. Unsere Umwelt und damit der ganze Kosmos ist voller Geheimnisse und das ist nicht ohne Grund so. Nur wenn wir auch (anscheinend) zweckfreie Forschung betreiben, können wir Dinge entdecken, nach denen wir anders vielleicht nie gesucht hätten.

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Sebastian Stens

Was soll man dazu sagen...

Für solch eine Aktion - die der Menschheit momentan und auf unabsehbare Zukunft keinen Nutzen bringt - ist also Geld genügend vorhanden. Die Millionen von Menschen die täglich gegen den Hungertod kämpfen scheinen völlig unbeachtet zu sein. Ekelhaft wie unsere Weltherrscher sich aufführen! Erstmal sollten die Probleme auf unserem Planeten gelöst werden bevor wir uns dem All zuwenden!

Falls die Amis es noch nicht mitbekommen haben und/oder es nicht realisieren wollen, der kalte Krieg ist vorbei. Und wenn es eine Nation gibt die sich solche Milliarden-Spielereien wirklich nicht leisten kann dann sind es die US-Amerikaner. Schulden vohin das Auge reicht aber wir verpulvern mal eben ein paar Milliarden auf einem toten Planeten. Arme, hoffnungslose Welt...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.08.2012 18:24 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 06.08.2012 18:24 Uhr

Denken sie mal positiv. Das hält gesund

Wenn Königin Isabella von Spanien genauso gedacht hätte wie sie und Christoph Columbus nicht finanziert hätte, wäre Spanien nicht zur globalen Großmacht geworden. Niemand hat damals auch nur geahnt welche Folgen diese Entdeckungen auf das Schicksal Spaniens 100 Jahre später hatte. Ihr Mangel an Fantasie und positivem Denken sollte ihnen zu denken geben. Sie sind umgeben von hunderten von Dingen die irgendwann einmal als Idee oder Erkenntnis anfingen ohne dass diejenigen die sie erdachten je wussten was daraus wird.

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Marcus Felbs
Marcus Felbs (Felby) - 06.08.2012 14:09 Uhr

Besser Angelegt als zur Schuldentilgung von Privatbanken oder Maroden Staaten...oder?

Damit kaufen wir uns ein wenig Hoffnung anstatt Wut.

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Harald Bendschneider

Geschwindigkeit

"Um sicher auf den Boden gelangen zu können, musste die Kapsel mit dem Rover an Bord kurz nach dem Eintritt in die Atmosphäre innerhalb von wenigen Minuten von einer Geschwindigkeit von fast 21.000 Kilometern pro Sekunde auf Null abgebremst werden. "

Wie so oft, geraten auch hier die Einheiten durcheinander. Km/Std reicht doch auch - also warum so übertreiben?

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Matthias Zinn

Und was hat die Menscheit davon?

Sicherlich ein toller Erfolg für die Wissenschaftler. Aber was genau haben wir Erdenmenschen davon? Die Frage wurde schon nach der ersten Mondlandung gestellt - und bis heute nicht überzeugend beantwortet. Ich lese immer "Teflonpfannen"! Da kann ich nur sagen: auch ihne die kann ichbein Schnitzel braten....

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.08.2012 11:29 Uhr
Markus Bussmann

Teflopfanne war nicht alles...

Die Anzahl von Innovationen ist gigantisch, die aus den Weltraumprogrammen kam, Teflon ist die im Alltag geläufigste. Aber es gehört noch viel mehr dazu: Photovoltaikmodule, Projektmanagement (für Mondprogramme erst erfunden), IC integrierte Schaltkreise (jedes Handy kann nicht ohne, kein PC), industrielle Trockennahrung (Tütensuppen), GoreTex Stoffe, Kybnetik, Simulationen (Standard selbst in der Fahrschule). Wenn Sie mal die Anzahl von Patenten der NASA vergleichen mit der Industrie, dann wird klar: Nie wurden technische Innovationen so beflügelt wie durch die Mondprogramme - erst schwierige Aufgaben zwingen Ingenieure dazu, sich Gedanken zur Lösung zu machen. De meisten sonstigen Innovationen beruhen sonst eher auf Kriegen - Waffentechnologie war sonst das Innovationsfeld Nr. 1 - da ist mir die Raumfahrt lieber. Wenn Sie alle so schreiben und denken, Sie hätten Kolumbus nie Geld für sein Schiff gegeben...

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 06.08.2012 18:33 Uhr

Was hat die Menscheit davon wenn man in Nordeuropa Photovoltaikanlagen installiert?

anstatt die gleichen Anlagen wenigstens auf den griechischen Inseln zu platzieren oder Stromlosen Gegenden Afrikas. Das Wissen ggf die Betreiber.

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Matthias Große
Matthias Große (Merwig) - 06.08.2012 14:34 Uhr

Wir als Menschheit haben davon,

dass, wenn wir die Geschichte des Mars erforschen und auch nach früheren Lebensspuren auf diesem Planeten suchen, mehr über die Geschichte und Entwicklung der Erde selbst und auch den Ursprung und die Vielfalt des Lebens im Universum erfahren. Stellen Sue sich vor, wir stellen fest, das wir nicht allein sind (bzw. waren). Das sollte doch jeden nachdenkenden Menschen einiges wert sein!

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Jahrgang 1962, Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“.

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