20.06.2012 · Gnadenlos werden die irdischen Bodenschätze ausgebeutet, Doch dem nicht genug: Finanzkräftige Investoren und skrupellose Schatzsucher spähen schon nach den Rohstoffen, die im Inneren von manchem Asteroiden schlummern.
Von Nicola von LutterottiRichtlinien für Lesermeinungen
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Wen wollen sie von ihren Grundstücken verjagen? Wen beuten sie aus?
Scheint entweder eine Investmentfalle zu sein, oder aber der Wegweiser
Richtung Zukunft, also etwas Realistisches.
Metore, Asteroiden gehören niemandem, wer sollte das verbieten
können? Wenn die genug Geld haben und dieses Projekt das verspricht
was es hält, was sollte dagegen sprechen!?
Besser als unseren Planeten auszuhöhlen und zu verschandeln! Besser
als die menschen in Armut vrgammeln zu lassen. Denn dieses Projekt birgt Arbeitsplätze.
Zunächst könnte man einen verspäteten Aprilscherz von mäßigem Unterhaltungswert vermuten. Andererseits erfährt man, es gehe darum „finanzkräftige Investoren“ und „skrupellose Schatzsucher“ zu verkuppeln. Investmentlegenden aber verströmen gerne Aprilduft, unabhängig vom Kalender. Denn bei Investments gilt, daß kein Projekt dumm genug ist, um nicht noch dümmere Geldgeber zu finden.
Ich bin etwas verwirrt: Ich dachte in Rio geht es um den Erhalt von
Flora und Fauna? Etwas das es auf Asteroiden nicht gibt (zumindest
wahrscheinlich nicht).
Desweiteren wenn ich wählen könnte zwischen Abbau von
Rohstoffen im Weltall und Abbau auf der Erde, dann wäre erste
für mich die Wahl, weil ews wohl "nachhaltiger" ist ;)
Für die gesamte Weltraumbranche wäre das aber ein Meilenstein:
Man könnte Versorgungsprobleme angehen (Wasser) + weniger Transportkosten
@Christian Lutz
Selbst wenn man versuchen würde einen Asteroiden in einen erdnahe
Umlaufbahn zu bringen, so würde dieser wahrscheinlich Jahre
brauchen bis er auf unserem Kurs ist und wahrscheinlich enorme Mittel
verschlingen (oder Jahrzehnte bei weniger Mittel). Zumal das sicher sehr
problematisch für die gesamte Himmelskonstellation wäre
(Satelliten usw.)
Man muss davon ausgehen, dass wohl eher vor Ort abgebaut werden würde
Re:
Wieviel das kosten würde, hängt letztendlich davon ab, wie
groß der Asteroid und welchen Orbit er hat. Aber es wäre
letzendlich sowieso nur eine Frage der Zeit die man braucht, um den
Asteroiden zu erreichen (was bei Robotorn sowieso keine Rolle spielt und
energetisch ist es eh fast gleichgültig ob der Asteroid im GEO oder
sich irgendwo zwischen Mars und Erde befindet). D.h. es würde sich
wahrscheinlich wirklich nicht lohnen.
Übrigens ist esauch interessant sich den Wert eines Asteroiden vor
Augen zu halten. Laut Planetary Ressources ist ein 500m Asteroid bei
wasserreicher Zusammensetzung gut 50 Milliarden Dollar wert.
seltsame Formulierungen in der FAZ
Gnadenlos, skrupellos.... ich schätze vor allem die beiden Damen
Heike in der FAZ zu sehr, als daß ich diese Schreibe am Geschlecht
der Autorin festmachen könnte.
"to boldly go, where no man has gone before" damit bin ich
noch aufgewachsen. wo wären wir ohne Picard? Ohne Drake, Columbus?
Ohne Männer und Frauen, die Grenzen überschreiten, die weiter denken.
Wird uns ein Sternleinchen am Himmel fehlen. wenn Asteroiden kommerziell
genutzt werden? Gut, entsprechende Sichheiten und Rückstellungen
für die Beseitigung von Weltraumschrott sollten diskutiert werden.
Auch Asimovs Laws of Robots könnten bindend werden. Gerade für
Recht und Ordnung braucht es weder Rio noch China. Die rote Diktatur
"Volksrepublik" hat erst vor kurzem rücksichtslos die
Zahl des weltraumschrottes stark vermehrt. Sie wollten ein Zeichen
setzen, ihre Stärke zeigen. Allein das zeigt, daß China nicht
verantwortungsbewußter ist als BP.
Der Artikel leitet ein mit dem Begriff "skrupellose
Schatzsucher", was aber im Artikel nicht näher erleutert wird.
Da hätte man sich eigentlich mehr Gedanken machen können. Eine
Idee ist rohstoffreiche Asteroiden in einen erdnahen Orbit zu bringen,
das birgt natürlich Risiken. Man könnte sich verrechnen und
der Asteroid stürzt auf die Erde. Dieses Risiko einzugehen,
erfordert eine gewisse Skrupellosigkeit. Andererseits würde man
lernen Asteroiden zu verschieben, so dass man gefährliche Objekte
auch mal ablenken kann.
Welchen Einfluss haben große Mengen wertvollen Weltallmetalls auf
den Rohstoffmarkt? (man vergleiche mit dem spanischen Silberhandel aus
Südamerika im 16. Jahrhundert)