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Kosmischer Raubzug Himmelsschätze

 ·  Gnadenlos werden die irdischen Bodenschätze ausgebeutet, Doch dem nicht genug: Finanzkräftige Investoren und skrupellose Schatzsucher spähen schon nach den Rohstoffen, die im Inneren von manchem Asteroiden schlummern.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 22.06.2012 10:57 Uhr

Skrupellos???

Wen wollen sie von ihren Grundstücken verjagen? Wen beuten sie aus?
Scheint entweder eine Investmentfalle zu sein, oder aber der Wegweiser Richtung Zukunft, also etwas Realistisches.
Metore, Asteroiden gehören niemandem, wer sollte das verbieten können? Wenn die genug Geld haben und dieses Projekt das verspricht was es hält, was sollte dagegen sprechen!?
Besser als unseren Planeten auszuhöhlen und zu verschandeln! Besser als die menschen in Armut vrgammeln zu lassen. Denn dieses Projekt birgt Arbeitsplätze.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Betörender Aprilduft

Zunächst könnte man einen verspäteten Aprilscherz von mäßigem Unterhaltungswert vermuten. Andererseits erfährt man, es gehe darum „finanzkräftige Investoren“ und „skrupellose Schatzsucher“ zu verkuppeln. Investmentlegenden aber verströmen gerne Aprilduft, unabhängig vom Kalender. Denn bei Investments gilt, daß kein Projekt dumm genug ist, um nicht noch dümmere Geldgeber zu finden.

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Thomas Schaeffler

Rio für den Weltraum?

Ich bin etwas verwirrt: Ich dachte in Rio geht es um den Erhalt von Flora und Fauna? Etwas das es auf Asteroiden nicht gibt (zumindest wahrscheinlich nicht).
Desweiteren wenn ich wählen könnte zwischen Abbau von Rohstoffen im Weltall und Abbau auf der Erde, dann wäre erste für mich die Wahl, weil ews wohl "nachhaltiger" ist ;)
Für die gesamte Weltraumbranche wäre das aber ein Meilenstein: Man könnte Versorgungsprobleme angehen (Wasser) + weniger Transportkosten

@Christian Lutz
Selbst wenn man versuchen würde einen Asteroiden in einen erdnahe Umlaufbahn zu bringen, so würde dieser wahrscheinlich Jahre brauchen bis er auf unserem Kurs ist und wahrscheinlich enorme Mittel verschlingen (oder Jahrzehnte bei weniger Mittel). Zumal das sicher sehr problematisch für die gesamte Himmelskonstellation wäre (Satelliten usw.)
Man muss davon ausgehen, dass wohl eher vor Ort abgebaut werden würde

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.06.2012 07:58 Uhr
Christian Lutz

Re:

Wieviel das kosten würde, hängt letztendlich davon ab, wie groß der Asteroid und welchen Orbit er hat. Aber es wäre letzendlich sowieso nur eine Frage der Zeit die man braucht, um den Asteroiden zu erreichen (was bei Robotorn sowieso keine Rolle spielt und energetisch ist es eh fast gleichgültig ob der Asteroid im GEO oder sich irgendwo zwischen Mars und Erde befindet). D.h. es würde sich wahrscheinlich wirklich nicht lohnen.

Übrigens ist esauch interessant sich den Wert eines Asteroiden vor Augen zu halten. Laut Planetary Ressources ist ein 500m Asteroid bei wasserreicher Zusammensetzung gut 50 Milliarden Dollar wert.

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Michael Radloff

seltsame Formulierungen in der FAZ

Gnadenlos, skrupellos.... ich schätze vor allem die beiden Damen Heike in der FAZ zu sehr, als daß ich diese Schreibe am Geschlecht der Autorin festmachen könnte.
"to boldly go, where no man has gone before" damit bin ich noch aufgewachsen. wo wären wir ohne Picard? Ohne Drake, Columbus? Ohne Männer und Frauen, die Grenzen überschreiten, die weiter denken.
Wird uns ein Sternleinchen am Himmel fehlen. wenn Asteroiden kommerziell genutzt werden? Gut, entsprechende Sichheiten und Rückstellungen für die Beseitigung von Weltraumschrott sollten diskutiert werden. Auch Asimovs Laws of Robots könnten bindend werden. Gerade für Recht und Ordnung braucht es weder Rio noch China. Die rote Diktatur "Volksrepublik" hat erst vor kurzem rücksichtslos die Zahl des weltraumschrottes stark vermehrt. Sie wollten ein Zeichen setzen, ihre Stärke zeigen. Allein das zeigt, daß China nicht verantwortungsbewußter ist als BP.

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Christian Lutz

Skrupellos?

Der Artikel leitet ein mit dem Begriff "skrupellose Schatzsucher", was aber im Artikel nicht näher erleutert wird. Da hätte man sich eigentlich mehr Gedanken machen können. Eine Idee ist rohstoffreiche Asteroiden in einen erdnahen Orbit zu bringen, das birgt natürlich Risiken. Man könnte sich verrechnen und der Asteroid stürzt auf die Erde. Dieses Risiko einzugehen, erfordert eine gewisse Skrupellosigkeit. Andererseits würde man lernen Asteroiden zu verschieben, so dass man gefährliche Objekte auch mal ablenken kann.
Welchen Einfluss haben große Mengen wertvollen Weltallmetalls auf den Rohstoffmarkt? (man vergleiche mit dem spanischen Silberhandel aus Südamerika im 16. Jahrhundert)

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