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Veröffentlicht: 02.02.2010, 22:26 Uhr

Umstrittene Daten Klima-Gate

Immer wieder treten neue Ungereimtheiten in den Berichten der Klimaforscher zutage. Um die Welt zu retten, wurde anscheinend ein wenig manipuliert. Aber die beste Absicht kann den Schaden nicht wettmachen, der durch den Verlust wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit entsteht.

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Einen Monat vor dem Kopenhagener Klimagipfel brachte der Hackerangriff auf das Klimaforschungszentrum der Universität von East Anglia einige Forscher ganz temperaturunabhängig ins Schwitzen.

Der E-Mail-Verkehr, den die Datendiebe veröffentlichten, offenbarte nicht nur einen laxen Umgang mit Messdaten, sondern auch das Bemühen, das Klimageschehen auf dem Planeten möglichst dramatisch darzustellen.

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In Deutschland blieben die Enthüllungen eine Fußnote der gescheiterten Verhandlungen über ein neues Klimaabkommen. Umweltschutz ist hierzulande populär; die Enthüllungen werden als böswillige Kampagne unverbesserlicher Luftverpester abgetan.

In Großbritannien und den Vereinigten Staaten dagegen steht der UN-Klimarat seither unter verschärfter Beobachtung. Dort werden nun fast wöchentlich neue Ungereimtheiten in den Berichten der Forscher angeprangert - nicht immer zu Recht. Um die Welt zu retten, haben Wissenschaftler ein wenig manipuliert. Aber die beste Absicht kann den Schaden nicht wettmachen, der durch den Verlust wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit entsteht.

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