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Klimaforschung Schmelzende Kappen

31.10.2008 ·  Eine neue Studie englischer Forscher sieht den Nachweis erbracht, dass zu den Ursachen der Klimaerwärmung am Nord- und Südpol die vom Menschen freigesetzten Treibhausgase zählen. Messdaten für die Temperaturentwicklung über mehr als hundert Jahre gingen in die Modellrechnungen ein.

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Die Klima-Erwärmung am Nord- und Südpol ist nach Ansicht einer Forschergruppe, die Daten aus den Jahren 1900 bis 2008 ausgewertet hat, durch den Menschen verursacht. Die Gruppe hat ihre Simulation der Temperaturentwicklung an Antarktis und Arktis auf der Website der Zeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht. „Der Anstieg der Temperaturen in der Arktis und Antarktis in den vergangenen Jahrzehnten könnte direkt mit menschlichen Aktivitäten verknüpft sein“, schreibt die Forschergruppe unter Leitung von Nathan Gillett von der University of East Anglia im britischen Norwich.

Simulationen im Vergleich

Die Gruppe verwendete die Messdaten für verschiedene Simulationen, in denen je nach Modell durch den Menschen verursachte Emissionen berücksichtigt oder ausgeklammert wurden. Die Simulationen, in denen der Ausstoß von Kohlenstoff- und Treibhausgasen berücksichtigt wurden, konnten die reale Temperaturentwicklung nachbilden.

Zwar ist der Erwärmungsprozess am Südpol weniger deutlich als am Nordpol, aber die Messungen belegen nach Angaben der Forscher, „dass die Temperaturen in den Regionen steigen, wo Daten verfügbar sind.“

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