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Innovationen Technik für eine klimafreundliche Welt

15.12.2009 ·  Die Staaten der Welt ringen in Kopenhagen um den Klimaschutz. Soll das Reduktionsziel eingehalten werden, dann dürften Mitte des Jahrhunderts kaum noch Öl, Kohle und Gas verbrannt werden. Die Technik bietet vielsprechende Möglichkeiten, mit den natürlichen Ressourcen besser umzugehen.

Von Lisa Becker
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Die Staaten der Welt ringen derzeit in Kopenhagen um den Klimaschutz. Vor allem die Europäische Union und Deutschland befürworten ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2050 müssten die Industrieländer ihren Ausstoß an Treibhausgasen um 80 bis 90 Prozent verringern; nur dann könne ein Klimawandel mit dramatischen Folgen verhindert werden. Dabei wird vor allem darüber nachgedacht, wie weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen könnte. Denn dieses Gas ist das wichtigste Treibhausgas, das vom Menschen beeinflusst werden kann.

Soll das Reduktionsziel von 80 bis 90 Prozent eingehalten werden, dann dürften Mitte des Jahrhunderts kaum noch Öl, Kohle und Gas verbrannt werden. Diese Stoffe lagerten Millionen von Jahren in der Erde. Seit Beginn der Industrialisierung werden sie so rasch verbrannt wie nie zuvor, wodurch große Mengen an Kohlendioxid in die Luft geblasen werden. Als klimaneutral gilt hingegen das Verbrennen von Holz. Dabei wird nur das Kohlendioxid wieder frei, das zuvor mit dem Wachstum der Bäume der Luft entnommen wurde.

Klimaneutral ist auch das Atmen. Der Mensch atmet Kohlendioxid aus, weil er Pflanzen isst, die für ihr Wachstum Kohlendioxid aufgenommen haben. Dass man weniger atmen soll, fordert deshalb noch nicht einmal der verschrobenste Umweltschützer. Andere Vorschriften für die Lebensweise sind hingegen nicht selten zu hören: Man dürfe nicht mehr fliegen, kein Fleisch essen und sollte zu Fuß gehen. Wer fürchtet, dass solche Ratschläge mit steigenden Temperaturen immer vehementer vorgetragen werden, der hofft auf die Segnungen der Technik.

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Jahrgang 1966, Redakteurin in der Wirtschaft

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