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Netzrätsel Zurückbleiben bitte!

 ·  Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Berliner U-Bahnhöfe im Porträt

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Wer viel mit der Berliner U-Bahn fährt, der wird bestätigen, dass die Bahnhöfe ein einzigartiges Panoptikum verschiedener Gestaltungs- und Architekturtrends der jeweiligen Jahrzehnte darstellen. Vor allem manche Haltestellen der Linie U7 überraschen mit aus heutiger Sicht grotesker Farbgebung. Als Beispiel seien hier der „Fehrbelliner Platz“ mit einem Farbenmix aus Lila, Braun und Orange genannt oder die „Konstanzer Straße“ (Knallrot, Schwarz, Hellgrün und Zahnstein). Doch auch die an den Tunnelwänden angebrachten Schriftzüge mit den Namen der jeweiligen Bahnhöfe stellen das Gegenteil von dem dar, was man heute „Corporate Identity“ nennen würde: ein wirrer Mix aus Schriftarten und -größen, teils mit, teils ohne Serifen.

Wer sich bequem von Zuhause aus auf eine Erkundungstour durch den Berliner Untergrund machen will, kann das bei einem Besuch des Fotoblogs http://endbahnhof.tumblr.com tun. Hier hat sich die Fotografin Kate Seabrook die Mühe gemacht, alle Stationen mit je einem stilprägenden Foto abzulichten und ihre Fotosammlung dann nach einzelnen Bahnlinien zu kategorisieren. Formal streng umgesetzt, doch faszinierend in der dargestellten Vielfalt. Und nicht zuletzt ist das eine hübsche Zeitreise.

Nun zu unserem Rätsel: Welcher nach dem 13. August 1961 angesichts des bevorstehenden Mauerbaus auch als „Geisterbahnhof“ bezeichnete U-Bahnhof ist nach einem deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten benannt? Bitte senden Sie Ihren Lösungsvorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Unter allen korrekten Einsendungen verlosen wir einen 25-Euro-Einkaufsgutschein für ebook.de. Bei ebook.de gibt es nebst elektronischen Büchern auch weiterhin das vollständige Sortiment herkömmlicher Papierbücher. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 1. Mai 2013 um 21 Uhr.

Gewinnerin des Rätsels der vorvergangenen Woche ist Bärbel Trebst aus Bochum mit der Lösung „Alex van Warmerdam“ - ein Regisseur, dessen Filme „Abel“, „Ober“ und „Noorderlingen“ ich allen Freunden des skurill-morbiden Humors dringend empfehle. Herzlichen Glückwunsch!

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