Home
http://www.faz.net/-gxa-708cm
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel „Spiel’s noch einmal, Boy“

 ·  Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Eine Online-Emulation für den Gameboy

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (0)
© http://gamecenter.grantgalitz.org

Das Schöne an Computern ist, dass man zumindest mit manchen von ihnen andere Computer simulieren kann. So finden sich im Internet schon seit längerem für fast alle Heimcomputer der 1980er Jahre Emulatoren, die teils als Software zum Herunterladen, teils als Online-Versionen in Flash oder Java programmiert sind. Doch nicht nur Computer und ihre fest eingebauten Programmiersprachen lassen sich emulieren, sondern auch reine Spielgeräte, wie beispielsweise der gute alte „Game Boy“, wie die Website http://gamecenter.grantgalitz.org zeigt. Mehr als 80 Spiele und Demo-Programme für die (damals) bahnbrechenden Grafikfähigkeiten des „Game Boy Color“ können hier ausprobiert werden, einen aktuellen Java- und HTML5-fähigen Browser vorausgesetzt. Die jeweiligen Programme wie etwa die zahlreichen Super Mario-Inkarnationen bis hin zu Klassikern wie Pinball, Tetris und Sportspielen können über eine Dropdownliste ausgewählt werden; sie lassen sich dann online in einem simulierten Game Boy-Display spielen. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe der Computertastatur, eine Legende beziehungsweise Übersicht der Tastenzuordnung findet sich ebenfalls auf der Website. Wer bereits emulierte Game Boy-Spiele im „.gb“- oder „.gbc“-Format auf der Festplatte hat, kann diese sogar ganz komfortabel per „Drag and Drop“ in die Online-Anwendung ziehen, sie starten dann automatisch. Hartgesottene können durch einen Druck auf die Escape-Taste sogar die Klötzchengrafik im bildschirmfüllenden Format genießen.

Nun unser Rätsel: Finden Sie eine Suchabfrage für Google, deren erstes Ergebnis auf die heute vorgestellte Seite verweist. Die Suchabfrage soll aus drei Wörtern oder Zeichenketten bestehen, von denen jedoch keine ein „g“ enthalten darf. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de.
Aus allen korrekten Antworten losen wir einen 25 Euro-Einkaufsgutschein für libri.de aus. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, der 6. Juni 2012 um 21 Uhr.
Der Einkaufsgutschein der vergangenen Woche geht an Walther Hütter aus Düsseldorf. Seine Lösung lautete „kamerfa lexmark“.
Herzlichen Glückwunsch!

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Die Bändigung des Klons

Von Joachim Müller-Jung

Das Klonen von Embryonen muss gezügelt werden. In der Praxis dürfte sich der biotechnische Fortschritt ohnehin als unbrauchbar erweisen. Die Alternativen sind vielversprechend. Mehr 23 60