Home
http://www.faz.net/-gwz-71zfi
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel „Spiel, das Wissen schafft“

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Gesammelte Bauanleitungen für wissenschaftliches Spielzeug.

© www.sciencetoymaker.org

Dröges Formelwerk und endlose Erläuterungstexte sind der falsche Weg: Wer Kinder für die Wissenschaft begeistern möchte, der sollte dies möglichst auf spielerische Weise oder in Form von praktischen Versuchen tun. Viele Experimente sind tatsächlich kinderleicht durchzuführen oder aufzubauen; für manche genügen bereits ein paar einfache Gegenstände und Utensilien, die es in jedem Haushalt gibt.

Eine sehr schöne Sammlung von einfachen, aber effektvollen Versuchen und wissenschaftlichen Spielzeugen stehen auf www.sciencetoymaker.org, einer Internetseite, die mir unser Leser Wilhelm Sprang empfohlen hat.

Die optisch und gestalterisch eher rustikal anmutende englischsprachige Internetseite hält zahlreiche interessante und amüsante Versuche bereit, und zwar in zwei Rubriken mit den selbst erklärenden Namen „Quick and easy“ und „Advanced“. Erstere sind bereits für Kinder geeignet und mit wenig Materialeinsatz nachzubauen, letztere erfordern entweder etwas mehr Geschick oder professionelle „Zutaten“: Vom Specht aus Kartonpapier, der hektisch pickend eine Schnur herabzappelt bis hin zur startklaren, mehrere Meter hoch fliegenden Luftdruckrakete werden mehr als 40 Versuchsanordnungen aufgezeigt.

Alle dort aufgeführten Experimente sind sorgfältig beschrieben und entweder mit PDF-Anleitungen oder erklärenden Fotos oder Videos versehen. Betrieben wird das ambitionierte Projekt übrigens von Slater Harrison, seines Zeichens Lehrer für Naturwissenschaften an der Jersey Shore Middle School im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania.

Nun unser Rätsel: Finden Sie eine Google-Suchabfrage, deren erstes Suchergebnis auf die heute vorgestellte Internetseite verweist. Die Suchabfrage soll aus drei Wörtern bestehen, von denen jedes wiederum genau ein „r“ beinhalten muss und kein „y“ enthalten darf.

Ihren Lösungsvorschlag senden Sie bitte wie immer per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Zu gewinnen ist ein Gutschein im Wert von 25 Euro für libri.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 15. August 2012 um 22 Uhr. Diese Woche geht unser Gutschein an Wilhelm Sprang als Dank für diesen Surftipp. – Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: F.A.S.

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Flüchtlingskrise De Maizière besteht auf Gutscheinen gegen Sogeffekt

Die finanziellen Anreize für Asylbewerber seien zu hoch, so der Bundesinnenminister. Ändern müsse sich aber noch viel mehr, bis hin zum deutschen Baurecht. Mehr

03.09.2015, 04:23 Uhr | Politik
Besuch im All Weltrekorde für japanischen Roboter

Kirobo" ist ein japanischer Roboter, der im All Experimente ausgeführt hat und per Sprachsteuerung kontrolliert werden konnte. Nun hat er zwei Auszeichnungen bekommen. Mehr

18.04.2015, 09:37 Uhr | Technik-Motor
Museumsuferfest Frankfurt Musik und Tanz wie in Jakarta

Das Gastland Indonesien gibt den Ton an: Zum Museumsuferfest wird es an diesem Wochenende am Main bunt und gesellig. Millionen werden wieder in die Museen und an die Bühnen strömen. Mehr Von Yannic Hannebohn

27.08.2015, 11:45 Uhr | Rhein-Main
Hoch hinaus Aus Sicht einer Rakete

Eine Höhenforschungsrakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat Ende Juni mehrere Minuten lang Experimente aus den Bereichen Materialphysik und Biologie in der Schwerelosigkeit durchgeführt. Mehr

06.08.2015, 14:39 Uhr | Wissen
Großbrand in Paris Tatverdächtiger sitzt in Haft

Bei einem verheerenden Großbrand in einem Pariser Wohnhaus sind acht Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zwei Kinder. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich um Brandstiftung. Ein Tatverdächtiger wurde inzwischen festgenommen. Mehr

02.09.2015, 11:06 Uhr | Gesellschaft

Veröffentlicht: 10.08.2012, 18:00 Uhr

Weiches Wissen

Von Ulf von Rauchhaupt

Mehr als die Hälfte aller psychologischen Studien sind nicht reproduzierbar. Das geht sicher besser - aber nicht beliebig besser. Mehr 40 21