Zugegeben, für das heute vorgestellte Online-Tool gibt es eigentlich nur wenige wirklich sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Zum einen könnte man es nutzen, wenn das Aufnahmeteam eines TV-Senders in Ihrer Firma vorbeikommt und freundlich darum bittet, man solle doch mal so tun, als würde man was tippen, „Büroatmo“ also. Zum anderen wäre es vielleicht ganz nützlich, wenn man Kollegen oder Vorgesetzten ob seiner schier unglaublichen Tipp- und Programmierkünste imponieren möchte. Das Werkzeug heißt „Hackertyper“ und findet sich unter www.hackertyper.net.
Die Seite empfängt den Besucher mit Schrift und Farben aus der Frühzeit unserer Computerwelt: Courier in Grün auf schwarzem Hintergrund. Hier können einige Parameter gewählt werden. Ich empfehle für einen ersten Versuch allerdings, die bereits eingestellten Parameter zu verwenden und direkt auf „Hack!“ zu klicken.
Es dauert nun – bitte haben Sie Geduld – bis zu zehn Sekunden. In der nächsten Maske (ein einsam Grün auf Schwarz blinkender Cursor) schreiben Sie einfach irgendetwas; drücken Sie in schneller Folge beliebige Tasten. Statt des von Ihnen eingegebenen Zeichensalats erscheinen in beachtlicher Geschwindigkeit allerlei kryptische Linux-Befehle. Das sieht sagenhaft professionell aus und dürfte zufällige Zuschauer enorm beeindrucken. Und es geht noch besser: Über das anfangs erwähnte Auswahlmenü auf der Startseite können Sie zusätzlich mit verschiedenen Farben und Programmiersprachen experimentieren. Viel Spaß!
Nun unser Rätsel: Welches von einem Großenknetener Musiktrio benutzte Instrument ist in der Lage, vorher eingespeicherte, durchaus komplexe Melodien durch das wiederholte Antippen von lediglich zwei Tasten abzurufen? Bitte senden Sie Ihren Lösungsvorschlag (Hersteller und Typenbezeichnung des Instruments) per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein im Wert von 25 Euro von libri.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 07. März 2012 um 22 Uhr.
Das Rätsel der vergangenen Woche hat Christiane Zahn aus Berlin mit der Lösung „Warlpiri“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Es erscheinen keine Linux-Befehle in der Grundkonfiguration
Andreas Pliester (pliester)
- 05.03.2012, 07:19 Uhr