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Netzrätsel : Schwarmgesänge

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Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Ein virtueller Chor.

          Die Mitglieder eines Chores müssen sich nicht zwingend gleichzeitig in demselben Raum aufhalten, auch wenn das normalerweise musikalisch zweckmäßig ist. In Tonstudios ist es üblich, Chorgesänge aus nacheinander eingesungenen Einzelspuren zu montieren.

          Man kann dieses Prinzip noch einen Schritt weiter drehen, so zeigt es der amerikanische Komponist Eric Whitacre, der eine Chorgemeinschaft über das Internet hergestellt hat. Hierzu hat er auf seiner Internetseite die Möglichkeit geschaffen, Einzelpartituren seiner Chorkompositionen, zum Beispiel für Alt oder Sopran, herunterzuladen. Sodann konnten alle Teilnehmer zuhause ein Video mit seinem Gesangspart produzieren und dieses an Eric Whitacre zurückschicken. Der Komponist bereitete nach dem Einsendeschluss sämtliche eingegangenen Beiträge technisch auf und fügte sie zu einem gigantischen Video-Chorwerk namens „Virtual Choir - Water Night“ zusammen, das unter www.ericwhitacre.com/the-virtual-choir/ als Video bestaunt werden kann. Whitacre steht hier vor einer virtuellen Wand, die sämtliche 3746 Teilnehmer aus 73 Ländern zeigt, und dirigiert seinen Online-Chor. Eine tolle Idee, die technisch perfekt umgesetzt wurde – mit einem Werk, das musikalisch durchaus unter die Haut geht.

          Nun unser Rätsel: Wenn man einem zeitgenössischen deutschen Jazzmusiker und Saxofonisten ein „G“ aus Vor- und Zunamen klaut, erhält man den Namen eines im 19. Jahrhundert in der Oberpfalz geborenen Komponisten, der unter anderem durch seine Choralfantasien über ein bekanntes Kirchenlied berühmt geworden ist. Wie lautet der Name jenes Komponisten? Senden Sie Ihren Lösungsvorschlag bitte per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein im Wert von 25 Euro für www.ebook.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 13. Februar 2013 um 22 Uhr.

          Das Rätsel der vorvergangenen Woche hat Alfred Diehl aus Marburg mit der Lösung „Cody“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
          PS: Die wesentlich häufiger eingesandte, jedoch falsche Lösung lautete „Jackson Pollock“, gefragt war jedoch der Geburtsort dieses Künstlers – und nicht sein Name.

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