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Veröffentlicht: 14.05.2017, 08:00 Uhr

Netzrätsel Physik mit Schwung

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Physikexperimente abstrahiert und animiert.

von Jochen Reinecke
© http://www.myphysicslab.com/

Physikunterricht kann, je nach Talent des Lehrers, sowohl ausgesprochen lähmend, staubtrocken als auch inspirierend sein und sogar Spaß machen. Es ist ein Unterschied, ob man beispielsweise die Bewegungsabläufe eines Pendels betrachten darf oder berechnen muss.

Unter www.myphysicslab.com ist beides möglich: Fünfzig grundlegende Versuche aus dem Physikunterricht werden hier anhand von interaktiven animierten Grafiken illustriert. Klassische Aufgaben können damit auf einfache Weise umgesetzt und somit auch verstanden werden.

Klicken Sie einfach mal auf „Pendulum“: Sie sehen ein hin und her schwingendes Pendel. Im rechten Bildschirmdrittel finden Sie eine Art Armaturenbrett mit zahlreichen Schiebereglern und Einstellmöglichkeiten. Hier können Sie beispielsweise die Länge des Pendels oder dessen Dämpfung einstellen. Wenn Sie an dieser Stelle eine Null wählen, schwingt das Pendel bis in alle Ewigkeit weiter. Je höher die Dämpfung, desto eher kommt es zum Stillstand.

Sehr hübsch ist auch die Simulation „Billiards“. Dabei können Sie in Echtzeit beobachten, wie sich angestoßene Billardkugeln auf einem quadratischen, durch Banden limitierten Feld verhalten. Sämtliche Simulationen verfügen über Registerreiter („Graph, Time Graph, Multi Graph“), die bei Bedarf Zusatzvisualisierungen von Amplituden oder dergleichen gestatten. So macht Physik Freude.

Nun unser Rätsel: Welche amerikanische Künstlerin hängte sich in eine pendelähnliche Vorrichtung, um auf diese Weise Kunstwerke zu erzeugen? Bitte schicken Sie Ihren Lösungsvorschlag an j.reinecke@faz.de. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir auch diesmal wieder einen Einkaufsgutschein für ebook.de im Wert von 25 Euro. Einsendeschluss ist der 17. Mai 2017, 21 Uhr. Der Gewinner aus der vorigen Woche ist Thomas Rother aus Tübingen mit der Lösung „Umgekehrte Polnische Notation“ – herzlichen Glückwunsch!

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