Home
http://www.faz.net/-gxa-758f2
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel Mit ruhiger Hand

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Spielen Sie Cello am Computer!

© F.A.Z. Vergrößern

Das Erlernen eines Streichinstruments fordert nicht nur vom Schüler ein hohes Maß an Konzentration und Geduld. Auch die Mitmenschen in der näheren Umgebung haben mitunter einiges zu erleiden, bis die ersten wirklich sauberen und kratzfreien Töne aus Violine, Bratsche oder Cello ertönen.

Wer einen sauberen Bogenstrich üben möchte, der kann dies mit einer kleinen Online-Spielerei der Berliner Philharmoniker tun: Unter http://philharmoniker.web-feedback.de/index.asp findet sich eine Mitmachversion von Camille de Saint-Saëns’ „Schwan“ aus dem berühmten „Karneval der Tiere“. Rufen Sie die Seite auf und klicken Sie auf „Start Game“ (Flash Player ist erforderlich). Sie sehen daraufhin einen Cellisten, über dessen Cello eine waagerechte Linie und ein schwarzer Punkt eingezeichnet sind. Außerdem gibt es auf dieser Linie noch einen Ring, den Sie horizontal mit der Maus verschieben können. Es erklingt das Klaviervorspiel, und sobald das Cello einsetzt, beginnt der schwarze Punkt synchron zum korrekten Bogenstrich abwechselnd nach links und rechts zu wandern. Ihre Aufgabe ist es nun, den Ring mit der Maus so zu steuern, dass er sich stets synchron zum Punkt bewegt. Sobald Ring und Punkt asynchron sind, ertönen hässliche Kratzgeräusche. Je länger Sie durchhalten, desto mehr Applaus bekommen Sie am Ende. Und das Schönste: Im Vergleich zum Cello kann dieses Spiel problemlos auch über Kopfhörer gespielt werden - die Nachbarn werden’s Ihnen danken.

Nun unser Rätsel: Wie nennt man den Ton, der entsteht, wenn eine Cellosaite auf der Hälfte ihrer Länge nicht ganz bis zum Steg heruntergedrückt, sondern nur mit dem Finger berührt wird, während die Saite mit der anderen Hand gestrichen oder gezupft wird? Senden Sie bitte Ihren Lösungsvorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Aus allen korrekten Einsendungen verlosen wir einen 25 Euro Einkaufsgutschein für eBook.de. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, der 26. Dezember 2012 um 21 Uhr. Der Gewinner des Rätsels der vergangenen Woche ist Nicole Ehlers aus Donzdorf mit der Lösung „Rebecca Horn“. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Netzrätsel Da platzt dem Radler doch die Hutschnur

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Störungen im Radverkehr. Mehr

21.09.2014, 08:00 Uhr | Wissen
So klingt das teuerste Instrument der Welt

Erstmals seit Jahrzehnten wird eine der äußerst seltenen Bratschen des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari verkauft. Die Macdonald-Stradivari aus dem Jahr 1719 wird laut Auktionshaus Sotheby's auf mehr als 32,6 Millionen Euro taxiert. Mehr

16.04.2014, 15:36 Uhr | Gesellschaft
Netzrätsel Jeden Tag ein Stück Kosmos

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Ein täglicher Blick ins Weltall. Mehr

28.09.2014, 08:00 Uhr | Wissen
Polizei sprengt Pädophilen-Ring

Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat einen bundesweit vernetzten Pädophilen-Ring aufgedeckt. Mehr

05.05.2014, 19:14 Uhr | Aktuell
Heiner Goebbels’ Surrogate Cities Ruhr Lustig dröhnt der Gesang der Städte

Mit Surrogate Cities Ruhr verabschiedet sich Heiner Goebbels von der Ruhrtriennale. Mathilde Monnier hat das bunte musikalische Stadt-Porträt choreographiert. Mehr

22.09.2014, 16:57 Uhr | Feuilleton
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 21.12.2012, 18:00 Uhr