Home
http://www.faz.net/-gwz-725ms
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel Laut und Leise

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Ein Hörtest zur Ermittlung der persönlichen Lautheitskurve.

© phys.unsw.edu.au/jw/hearing.html

Unser Gehör arbeitet nicht linear. Generell ist das Hörvermögen im Mittelband am besten und nimmt zu den Höhen und Tiefen hin ab. Dies gilt insbesondere, wenn wir leise Signale oder Musik hören. Daher haben manche Verstärker eine so genannte „Loudness“-Taste, die diesen Umstand berücksichtigt und die besonders hohen und tiefen Frequenzen anhebt, damit wir das Gebotene „richtiger“ hören. Doch die genaue Gehörkurve ist individuell verschieden. Ihre persönliche Hörkurve können Sie unter www.phys.unsw.edu.au/jw/hearing.html ermitteln.

Dazu sollten Sie Ihren Computer mit einem hochwertigen Kopfhörer verbinden. Sie sehen nun eine Tabelle mit kleinen orangenen Kästchen. Die Spalten symbolisieren Pegel, die Zeilen Frequenzen von 30 bis 16000 Hertz. Klicken Sie zu Beginn bei 1 kHz und -42db und stellen Sie die Lautstärke Ihres Kopfhörers auf einen angenehmen Wert. Das ist Ihr Referenzpegel. Nun klicken Sie in der Tabelle sukzessive nach links und rechts zu den anderen Frequenzen und wählen Sie in der vertikalen Achse den Pegel, der dem gehörten Referenzpegel in der empfundenen Lautstärke am nächsten kommt. Wenn Sie dies für alle Frequenzen gemacht haben, sehen Sie Ihre persönliche Loudness-Kurve. Falls Sie einen grafischen Equalizer besitzen, könnten Sie diese Kurve darauf übertragen und fortan gehörphysiologisch „richtig“ hören. Bedenken Sie jedoch, dass das Ergebnis durch den Frequenzgang Ihrer Soundkarte und Ihres Kopfhörers beeinflusst wird. Deren Nichtlinearitäten finden sich in der ermittelten Hörkurve wieder.

Nun das Rätsel: Finden Sie eine Google-Suchabfrage, deren erstes Ergebnis auf die heute vorgestellten Internetseite verweist. Die Suchabfrage muss aus genau zwei Wörtern bestehen, von denen jedes mindestens zweimal den Buchstaben „d“ enthalten muss. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Aus allen korrekten Einsendungen losen wir einen 25 Euro Einkaufsgutschein für libri.de aus. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22. August 2012 um 21 Uhr.

Das Rätsel der vergangenen Woche hat Carmen Lotz mit „Slater Harrison Projects“ gewonnnen. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: F.A.S.

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Neues Audiolab Samsungs Ei aus Kalifornien

Samsung will es wissen. Ein neues Labor in Kalifornien soll die Koreaner an die Spitze im Audio-Geschäft führen. Auf der IFA sind erste Produkte zu sehen – hier ist vom Probehören zu lesen. Mehr Von Marco Dettweiler

01.09.2015, 16:00 Uhr | Technik-Motor
Magazin-Cover-Wahl Wählen Sie den schönsten F.A.Z.-Magazin-Titel

Suchen Sie sich aus 25 Ausgaben des Frankfurter Allgemeine Magazins das schönste Cover aus. Klicken Sie auf das Titelbild und stimmen Sie ab. Mehr

28.08.2015, 17:40 Uhr | Stil
Verdienstkreuz für Petra Roth Als wäre es ein Teil von ihr

Küsschen links, Küsschen rechts: Die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth bekommt das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen. Sie freut sich sehr. Mehr Von Tobias Rösmann, Wiesbaden

22.08.2015, 19:17 Uhr | Rhein-Main
Goldfund Gold aus der Nazi-Zeit gibt Forschern Rätsel auf

Ein spektakulärer Fund von historischen Goldmünzen in Lüneburg gibt Forschern Rätsel auf. Ein Hobby-Schatzsucher hat die 217 historische Goldmünzen entdeckt. Mehr

17.07.2015, 14:36 Uhr | Gesellschaft
Frauenleiche bei Büdingen Autofahrer steht unter Verdacht

Der Fund einer Frauenleiche in der Wetterau hat den Ermittlern von Anfang an Rätsel aufgegeben: Erst gab es Hinweise auf einen Unfall. Nun hat die Polizei einen Verdächtigen ausfindig gemacht. Mehr

21.08.2015, 14:11 Uhr | Rhein-Main

Veröffentlicht: 17.08.2012, 18:00 Uhr

Weiches Wissen

Von Ulf von Rauchhaupt

Mehr als die Hälfte aller psychologischen Studien sind nicht reproduzierbar. Das geht sicher besser - aber nicht beliebig besser. Mehr 40 21