Home
http://www.faz.net/-gxa-768mz
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel Form folgt Funktion

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Eine Kollektion raffinierter HTML5-Grafikspielereien

© http://fff.cmiscm.com Vergrößern

Die Computersprache HTML5 gilt bei vielen Internetentwicklern als neuer Goldstandard für die Präsentation interaktiver Multimediaformate. Das weithin bekannte „Flash“-Format hingegen gerät mehr und mehr ins Hintertreffen, nicht zuletzt auch deswegen, weil Apple die Einbindung von Flash auf seinen mobilen Endgeräten konsequent verweigert. Der Vorteil von HTML5 ist die verbesserte Plattformunabhängigkeit, sodass Inhalte, die in dieser Sprache geschrieben sind, auf nahezu jedem Endgerät gut abspielbar sind, ganz gleich ob stationärer Rechner, Tablet oder Smartphone – Hauptsache, der Browser ist up to date. Was man mit HTML5 alles machen kann, zeigt eindrucksvoll die Website http://fff.cmiscm.com.

Beim Start der Seite sehen Sie einen kreisförmig angeordneten virtuellen Zeitschriftenstapel, den Sie mit der Maus links- oder rechtsherum drehen können. Jedes der 14 Zeitschriftencover verweist auf eine Demo-Applikation. Klicken Sie beispielsweise auf 13 – „Wiper Typography“. Sie sehen sodann Tausende von herabfallenden Buchstaben, die durch einen imaginären Scheibenwischer wie Schneeflocken nach links und rechts geschoben werden. Sehr schön ist auch „Campbell Soups 3D“ – hier erhalten Sie eine dreidimensionale Abbildung der berühmten Warholschen Suppendose, die Sie per Maus von allen Seiten betrachten können. Jede der Animationen kann auch als Bildschirmschoner heruntergeladen werden. All das ist zweckfrei, zeigt aber auf unterhaltsame Art und Weise das Potential von HTML5.


Und nun unser Rätsel: Welcher Programmierer gilt im Zusammenhang mit der Entwicklung von HTML5 als „wohlwollender Diktator“? Bitte senden Sie Ihren Lösungsvorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Aus allen korrekten Einsendungen losen wir einen 25 Euro Einkaufsgutschein für ebook.de aus – hier können Sie nebst E-Books auch die guten alten Papierbücher erhalten. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, der 27. Februar 2013 um 21 Uhr.

Der Gewinner des Rätsels der vorvergangenen Woche ist Karl Kühling aus Bergisch Gladbach mit der Lösung „Max Reger“. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Netzrätsel Quatsch mit Soße

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Soßentütchen aus aller Welt. Mehr Von Jochen Reinecke

13.10.2014, 08:00 Uhr | Wissen
Facebook besser organisieren

Wer Seiten in Listen organisiert, kann Interessen folgen, ohne dazu passende Seiten zu liken und den eigenen Newsfeed zu verstopfen. Maike Haselmann zeigt, wie man Listen anlegt. Was interessiert Sie rund um Facebook & Co.? Schicken Sie Ihre Fragen an socialmedia@faz.de Mehr Von Maike Haselmann

01.10.2014, 15:22 Uhr | Technik-Motor
Netzrätsel Auch du kannst deine Oma verstehen

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Wir konservieren Omas Lieblingswörter. Mehr Von Jochen Reinecke

19.10.2014, 08:00 Uhr | Wissen
So funktioniert das neue soziale Netzwerk Ello

Das neue soziale Netzwerk Ello sorgt in der Internetwelt für Aufsehen. Maike Haselmann zeigt im Video, wie es in der geschlossenen Testphase aussieht. Was interessiert Sie rund um Facebook & Co.? Schicken Sie Ihre Fragen an socialmedia@faz.de Mehr

07.10.2014, 15:25 Uhr | Wirtschaft
Leser-Aufruf Wie bringen Sie das Land in die Stadt?

Nachbarschaftsgärten sprießen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden. Aber sind sie die einzige Möglichkeit für Städter, der Landlust in der Stadt zu frönen? Mehr

16.10.2014, 16:55 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 24.02.2013, 08:00 Uhr

Haltung!

Von Joachim Müller-Jung

Ärzte lieben Symbole, wie die Kunst und Geschichte. Und besonders lieben sie politische Symbole. Wenn Ärzte der Stadt Berlin also zehn Spree-Eichen spenden, dann steckt da sicher etwas dahinter. Oder wünschen sie sich einfach nur eine schönere, grüne Hauptstadt? Mehr 8