Home
http://www.faz.net/-gxa-75t67
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel Es war einmal...

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Ein akustisches Museum technischer Geräte.

© www.savethesounds.info Vergrößern

Wenn wir heute ins Internet gehen, ist das – abgesehen vom Tastaturklappern – ein weitgehend geräuschloser Vorgang. Das war vor 15 Jahren noch anders; man musste sich per Modem einwählen, was eine Reihe charakteristischer Piep- und Rauschtöne produzierte. Solche und ähnliche Geräusche sammelt das „Museum of Endangered Sounds“ (Museum für vom Aussterben bedrohte Klänge). Es wird betrieben von Brendan Chilcutt, einem Studenten aus Chattanooga, Tennessee. Zu finden ist das Museum unter www.savethesounds.info.

Die Website besteht aus derzeit 30 Kacheln, die verschiedene technische Geräte zeigen. Wenn Sie auf eine Kachel klicken, sind die Betriebsgeräusche jener Geräte in einer Endlos-Schleife zu hören. Darunter befinden sich etwa ein Wählscheibentelefon, ein mechanischer Fotoapparat, eine elektrische Registrierkasse, aber auch das oben erwähnte Modem, ein Nadeldrucker oder ein Diskettenlaufwerk. Brendan Chilcutt pflegt jedoch nicht nur das Andenken an Hardware, sondern auch an die akustischen Erkennungsmerkmale bestimmter Computerprogramme. So sind in seinem Museum auch Klangproben vom legendären PacMan-Spiel enthalten und vom Windows 95-Startgeräusch. Wer möchte, kann übrigens mehrere Kacheln anklicken und die Geräusche kombinieren. Das Projekt soll noch bis 2015 fortgeführt und um weitere Sounds ergänzt werden. Wenn Sie mithelfen möchten, können Sie den Betreiber der Site unter kidpeleus99@aol.com erreichen.

Und nun unser Rätsel: Finden Sie eine Google-Suchanfrage, deren erstes Suchergebnis auf die heute vorgestellte Internetseite oder eine ihrer Unterseiten verweist? Die Suchanfrage soll aus genau zwei Zeichenketten bestehen. Jede dieser Zeichenketten muss genau ein „r“ enthalten. Bitte senden Sie Ihren Lösungsvorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Aus allen korrekten Einsendungen losen wir einen 25 Euro-Einkaufsgutschein für ebook.de aus; der Einsendeschluss ist Mittwoch, der 23. Januar 2013 um 21 Uhr. Die Gewinnerin des Rätsels der vergangenen Woche ist Barbara Grenzius aus Berlin mit der Lösung „35 Kapitel“. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Abriss der Oberfinanzdirektion Die Giraffe Carla mag Beton

An der Frankfurter Adickesallee wird die alte Oberfinanzdirektion abgerissen. Dazu ist Carla angerückt, ein 42 Meter langer Abrissbagger im Giraffenmuster. Mehr Von Rainer Schulze, Frankfurt

22.11.2014, 07:00 Uhr | Rhein-Main
Meeresbiologie Leichte Beute

Wissenschaftler verpassen Fischen Ultraschall-Sender, um sie für ihre Forschungen besser verfolgen zu können. Doch damit werden die Fische auch zur leichten Beute, denn der (Fress-)Feind hört mit. Mehr

25.11.2014, 12:00 Uhr | Wissen
Ins Netz gegangen Durchleuchte deinen Abgeordneten

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Der gläserne EU-Abgeordnete Mehr Von Jochen Reinecke

16.11.2014, 08:00 Uhr | Wissen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 18.01.2013, 15:00 Uhr

Juncker und die Alphaforscher

Von Joachim Müller-Jung

Anecken gehört zum Politikstil Junckers. Beispiel Forschung: Ist er ihr Feind, weil Juncker die EU-Chefberaterin vor die Tür gesetzt hat? Nein,könnte er sich auch kaum leisten. Jetzt ist die Wissenschaft am Zug. Mehr 21