Home
http://www.faz.net/-gxa-74v5f
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Netzrätsel Die Wahrheit liegt in der goldenen Mitte

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Wir ermitteln geographische Mittelpunkte.

© http://www.geomidpoint.com Vergrößern

Sicherlich haben Sie das auch schon einmal erlebt: Es steht ein größeres Treffen mit Verwandten aus allen Teilen des Landes oder gar der Welt, an – und es ist keine Einigung darüber zu erzielen, wo es stattfinden soll.

Solche Diskussionen können künftig entschärft werden, indem Sie den „Geographic Midpoint Calculator“ einsetzen. Wie der Name schon andeutet, wird damit der geographische Mittelpunkt von zwei oder mehr Adressen berechnet. Die eher nüchtern designte Seite http://www.geomidpoint.com funktioniert so: Zuerst geben Sie in die „Address or city“-Zeile eine Anschrift ein, etwa „Frankfurt Hellerhofstraße“ Klicken Sie dann auf „Add“. Es erscheint ein Google-Maps-Ausschnitt der Gegend um die eingegebene Straße. Nun geben Sie in die Zeile eine zweite Adresse ein, sagen wir „Aachen Templergraben“. Nun sehen Sie einen neuen Kartenausschnitt: Er zeigt am westlichen Rand Aachen, am östlichen Frankfurt und in der Mitte, mit einem „M“ bezeichnet, Andernach am Rhein. Dies ist der geographische Mittelpunkt beider Adressen – und noch dazu ein durchaus malerisches Fleckchen.

Drei Rechenmethoden für den geometrischen Mittelpunkt stehen zur Verfügung. „Midpoint“ justiert den gesuchten Punkt über die Schwerkraftverteilung, „Center of minimum distance“ über die Luftlinie und „Average latitude/longitude“ bildet den Mittelwert der eingegebenen Längen- und Breitengrade. Und damit zurück zum Familienfest: Wer möchte, kann sich also jetzt immer noch streiten, welche der drei Methoden zum Einsatz kommen soll...

Und nun unser Rätsel: An einem der geographischen Mittelpunkte Deutschlands wurde neben einem betreffenden Gedenkstein ein Baum gepflanzt. Um welchen handelt es sich?

Bitte senden Sie Ihren Vorschlag per E-Mail an j.reinecke@faz.de. Aus allen korrekten Einsendungen losen wir einen 25 Euro-Einkaufsgutschein für libri.de aus. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, der 12. Dezember 2012 um 21 Uhr. Der Gewinner des Rätsels der vergangenen Woche ist Florian Hebenstreit aus Heidelberg mit der Lösung „Op Do“. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Netzrätsel Der Schwarm führt durch den Prepaid-Dschungel

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: eine Zeitreise in die Computerspiele der 80-er Jahre. Mehr

20.07.2014, 08:00 Uhr | Wissen
Heute in der Zeitung Verbrannte Laborerde

Von Menschen gemachten Erdbeben und verschwundenen Exoplaneten und einer mechanischen Tarnkappe sowie von Fortschritten in der Forensik und einem Fälschungsskandal in Japan berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“. Mehr

09.07.2014, 06:00 Uhr | Wissen
Heute in der Zeitung Kann ein Krebstest zu viel verraten?

Von Übergewicht und seiner schützenden Wirkung, bedenklichen Muttermalen und von Tierbeobachtung aus dem All sowie von jungen Herzen, der sich verändernden Meeresfauna und von einer Reform bei der Krebsfrüherkennung berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“. Mehr

16.07.2014, 06:00 Uhr | Wissen