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Aktualisiert: 25.02.2015, 06:00 Uhr

Heute in der Zeitung Der Arzt aus dem Smartphone

Von medizinischen Apps, die mehr sein wollen als nur Wellnessratgeber, den Verflechtungen von Wissenschaft und Industrie, den Schwierigkeiten der Herzchirurgen, Transplantationen vorzunehmen, und von den Informationen, die Mondgestein enthält, berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.

© F.A.Z. Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch

Gesteinsproben, die auf Mondspaziergängen aufgesammelt wurden, bieten wichtige Einblicke in die Geschichte des Erdtrabanten. Die Eindämmung der Korruption im Gesundheitswesen schreitet voran: Wer im Menizinbetrieb künftig einen Vorteil annimmt, könnte bald bestraft werden. Die deutschen Herzchirurgen tagten in Freiburg; sie hoffen auf neue Kunstherzen, denn die Zahl der Organspenden ist auf einem Rekordtief. Am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems fand man ein bislang unbekanntes Virus bei possierlichen Nagern aus Mittelamerika. Es scheint auf Menschen übertragbar zu sein. Und Ärzte sehen verspielte Gesundheits-Apps zunehmend kritisch. Sie mahnen, den Verbraucher besser aufzuklären, damit er die Risiken der Apps selbst einschätzen kann.

Hier ein Auszug aus dem Artikel:

„...Was ist der Unterschied zwischen einer Gesundheits-App und einer Medical-App? Gesundheits-Apps vermessen die körperliche Fitness, geben Tipps zur gesunden Lebensführung, informieren über Krankheiten oder machen andere Angebote für das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden. Auch Applikationen, die Patienten an Termine erinnern oder ihnen sagen, an welchem Punkt der Behandlung sie gerade stehen, sind Gesundheits-Apps. Medical Apps führen medizinisches Wissen und individuelle Patientendaten zusammen und werden direkt zum Erkennen und Behandeln von Krankheiten eingesetzt. Etwa, indem sie die Dosierung von Medikamenten, Kontrastmitteln oder einer Strahlentherapie berechnen, die Filtrationsrate der Nieren bestimmen, Röntgenbilder einlesen und bewerten oder in Kombination mit einem Messgerät den Blutdruck messen oder ein EKG ableiten. Jeden Monat kommen etwa tausend neue Applikationen mit gesundheitlichem und medizinischem Bezug auf den Markt. Über die genaue Zuordnung entscheidet der Hersteller. Wie viele Apps derzeit weltweit angeboten werden, weiß niemand so genau. Schätzungen gehen von hundert- bis zweihunderttausend Apps mit Medizin- und Gesundheitsbezug aus, allerdings ist die Zahl für deutsche Nutzer deutlich niedriger. Es gibt auch nur sehr wenige Medical Apps und sehr viele Gesundheits-Apps.

Angesichts dieser Realitäten drängen sich wichtige Fragen auf: Wo liegt die Grenze zwischen Wellnessangebot und Medizinprodukt? Welche Risiken bergen zweifelhafte Apps oder die unüberlegte Preisgabe persönlicher Daten bei der Nutzung? (...)“

Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

NuW, N1, von Mittwoch, den  25.02.2015 © F.A.Z. Vergrößern Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch

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