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Golfstrom „Europas Heizung“ bleibt intakt

02.02.2007 ·  Diese Befürchtung ist weit verbreitet: Trotz der globalen Erwärmung könnte in Europa eine Eiszeit ausbrechen, weil sich die Meeresströmungen verändern und der Golfstrom versiegt. Hinweise darauf gibt es bisher nicht.

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Ebenso uneindeutig wie bei den extremen Wetterereignissen scheint die Situation bei der Entwicklung der großen Meeresströme im Nordatlantik, besonders des Golfstroms, zu sein.

Der Golfstrom gilt als „Europas Heizung“ und transportiert seit dem Ende der letzten Eiszeit tropische Wassermassen nach Norden. Dort prägt er das Klima entscheidend mit. Zwar sei mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent damit zu rechnen, dass sich die Meeresströme in diesem Jahrhundert abschwächen, und zwar um schätzungsweise 25 Prozent, aber es wird auch als „sehr unwahrscheinlich“ eingeschätzt, dass der Golfstrom in diesem Jahrhundert zusammenbricht und einen Kälteeinbruch im Norden verursacht.

„Eiszeit“-These nicht haltbar

Längerfristige Prognosen gelten nach derzeitigen Erkenntnissen als unmöglich, wie es im Klimabericht heißt. Damit hat das Gremium erstmals so klar ausgesprochen, dass die „Eiszeit“-These wissenschaftlich kaum haltbar ist.

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Von Christina Hucklenbroich

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