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Die Realität hübsch hexagonal

Schneekristalle : Weißröckchen

Die Gestalt von Schneeflocken folgt natürlichen Gesetzen, die Designer hin und wieder aufheben. Warum nur?

Totenmasken : Von euch spricht der Gips

Abgüsse menschlicher Gesichter sollen der Erinnerung an Verstorbene eine realistische Stütze geben – im Alltag wie in der Kunst. Doch zu allen Zeiten gaben sie mindestens so sehr Auskunft über die Vorlieben der Nachwelt.
Soziologischen Theorien wird immer wieder vorgeworfen, sie vereinfachten die soziale Wirklichkeit.

Soziale Systeme : Zum Teufel mit der Differenziertheit

Mit ihrer Neigung zum Nuancieren verfehlen viele Soziologen das Wesen ihres Geschäfts. Der amerikanische Soziologe Kieran Healy verteidigt Vereinfachung und Abstraktion gegen Kritiker.

Laptop-Revolution : Der Code des „Clásico“

Fußball ist unberechenbar. Ein Team hat dreimal so viele Chancen wie das andere – und verliert doch. Jetzt wollen Informatiker den Zufall austreiben. Wird Fußball zum Rasenschach? Eine große Analyse zum „Clásico“ – Dortmund gegen Bayern.

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  • Am Totenbett zu Hause können die Trauernden weinen, lachen oder Kaffee trinken. Auch beten und singen, wie es sich der Maler Félix-Joseph Barrias (1822-1907, „La Mort de Chopin“) für den großen Komponisten ausmalte.

    Aufbahrung zu Hause : Tot! Was jetzt?

    In Deutschland sterben pro Jahr rund 900.000 Menschen. Meist lassen Angehörige die Toten so schnell wie möglich abholen. So bringen sie sich um den Trost einer Verabschiedung in Ruhe. Geschichte eines Trauerfalls.
  • Mitgefühl nach einem schlimmen Erlebnis: Ein Mann tröstet eine Frau nach einem Feuergefecht in der Ukraine.

    Empathie : Wenn das Gehirn etwas Gutes tut

    Warum fällt es manchen Menschen leichter mitfühlend und großzügiger zu sein, als anderen? Dieser Frage sind Patricia Lockwood und ihr Team nachgegangen.
  • In der Filiale der Fastfood-Restaurantkette begann der Amoklauf eines Jugendlichen mit insgesamt 10 Todesopfern und zahlreichen Verletzten.

    Amok und Terror : Gebt ihnen keine Bühne!

    Amokläufer haben mehr Aufmerksamkeit denn je. Ähnliches gilt für terroristische Anschläge. Und immer sind die Folgen fatal, wie eine Studie aus Amerika jetzt zeigt.
  • Stress bei der Arbeit? Ein Nickerchen am Mittag könnte Abhilfe schaffen.

    Anti-Stress-Bewegung : Unsere Seele braucht die Leere

    Bald wissen wir alles über Stress, viele leiden, manche wollen ohne ihn nicht auskommen. Aber niemand hat wirklich die Kontrolle. Ein Anti-Stress-Exkurs zwischen Medizin, Kommerz und ehrfürchtiger Geistigkeit.
  • Freunde fürs Leben oder Ausnahmen von der Regel? Tennis-Primadonna Serena Williams und Angelique Kerber.

    Geschlechter-Rollen : Sportler im Steinzeitmodus

    Harte Kerle, anschmiegsame Frauen? Nichts da. Der Hochleistungssport zeigt gegen jedes Genderklischee, dass das weiche Geschlecht männlich ist und die Athletin ihre Feindschaft pflegt. Und das Verhalten hat durchaus tiefe Wurzeln.
  • Reicht Bildung gegen Terrorismus?

    Radikale Bewegungen : Der Frust des Akademikers

    Propagiert wird, nur mit Bildung könne man den Terror besiegen. Der hohe Anteil an Ingenieuren unter den islamischen Terroristen spricht eine andere Sprache.
  • Selbst wenn Doping die Erfolgschancen nur leicht erhöht, ist es attraktiv, entscheiden doch oft schon kleinste Leistungsunterschiede über Sieg oder Niederlage.

    Doping : Die Normalität der Abweichung

    Wo liegen die sozialen Ursachen für Doping? Warum abweichendes Verhalten oft eine übersteigerte Art der Anpassung ist.
  • Sie oder ich? Das Auto mag sich verpflichtet fühlen, zur Rettung der Fußgänger gegen die Wand fahren - sein Insasse ist möglicherweise dagegen.

    Maschinen-Ethik : Wenn mein Auto mich opfert

    Selbstfahrende Fahrzeuge werden – technisch gesehen – bald Praxisreife erlangen. Doch aus anderen Gründen könnten sie Utopie bleiben.
  • Sprachforschung : Sprechen Sie Nostratisch?

    Die babylonische Sprachverwirrung gibt es wirklich – sie ist das Ergebnis von Jahrtausenden. Trotzdem sind wahrscheinlich sämtliche Sprachen der Welt miteinander verwandt. Die Frage ist, ob sich das nachweisen lässt.
  • Das Modell des geplanten begehbaren Gehirns.

    Hirnforschung : Aufrecht im Wohnzimmer des Geistes

    Aufgeblasen oder pädagogisch wertvoll? Ein Gespräch über den Plan, das menschliche Gehirn als spektakuläre Raum-im-Raum-Installation zu zeigen, und über die politische Dimension der Hirnforschung.
  • An Werktagen setzt meist der Wecker dem Schlaf ein jähes Ende – besonders in den dunklen Wintermonaten.

    Sommerzeit : Sozialer Jetlag

    Im Frühling werden Menschen von selbst früher wach und könnten fast auf einen Wecker verzichten – wäre da nicht die Sommerzeit. Sie dauert zu lang und bringt den Schlafrhythmus durcheinander.