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Das Handwerk wirkt oft altbacken und unkreativ. Subjektive Erwartungen an den Beruf scheinen keine größere Rolle zu spielen.

Forschung über Handwerk : Auf goldenem Boden

Im Handwerk kann auch erfolgreich sein, wer es mit Soft Skills und Selbstmanagement nicht so hat. Das macht es für die Gesellschaft noch einmal so wertvoll.

Unkontaktierte Völker : Zivilisation? Nein, danke

Etwa einhundert indigene Stämme leben noch wie ihre Vorfahren und meiden den Kontakt zur modernen Außenwelt. Alle wollen nur das Beste für diese „unkontaktierten Völker“. Doch was ist das?

System Donald Trump : Wer lügt, gewinnt

Donald Trump wurde gerade deshalb zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, weil er notorisch Unwahrheiten verbreitet. Sein Erfolg scheint darauf zu beruhen, dass seine Unterstützer ihn ernst, aber nicht wörtlich nehmen.

Artensterben : Masse Mensch

Der Mensch ist eine Marginalie im Naturhaushalt. Und verschlingt doch alles. Das gefährlichste Ungeziefer von allen, wie die erste globale Biomasse-Bilanz zeigt. Eine Glosse über die Kunst der Verdrängung.
Bildung und sozialer Status werden vererbt – aber nicht nur von den Eltern auf die Kinder.

Soziale Systeme : Bis ins dritte und vierte Glied

Ein Faktor für die Bildungschancen ist nicht nur das eigene Elternhaus – sondern auch das der Eltern: Der soziale Status einer Familie hängt über vier Generationen wie Pech an ihren Nachkommen.

Salamanderfresser : Der Horror im deutschen Wald

Der „Salamanderfresser“, ein Pilz, verursacht eine der furchtbarsten Tierseuchen Europas. Der Staat reagiert. Aber sind die Feuersalamander noch vor dem Aussterben zu retten?

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  • Unbegrenztes Wissen dank Google und Wikipedia: Doch will der Mensch das auch?

    Bildungsforschung : Schönes Unwissen

    Im digitalen Zeitalter lassen sich unendlich viele Informationen sofort abrufen. Aber sehnen sich die Menschen wirklich nach unbegrenztem Wissen? Bildungsforscher sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.
  • Gebäude der Yale Universität in New Haven: Eine von Amerikas Eliteschulen

    Soziale Systeme : Ist der Ruf erst zementiert...

    Symbolisches Kapital kann für die Karriere entscheidend sein. Das hat der Soziologe Pierre Bourdieu gezeigt. Forscher würden deshalb dazu raten, eine amerikanische Eliteuniversität zu besuchen.
  • Zwanghafte Unterhaltung in der Mittagspause oder echtes Vergnügen?

    Soziale Systeme : Gute Unterhaltung

    In größerer Runde sind Gespräche entweder angenehm oder ehrlich. Hierarchiefrei sind sie in keinem Fall. Damit hat sich schon vor hundert Jahren ein Soziologe befasst.
  • Szene von einem Mädchenflohmarkt in Neuss: Wir sind gezwungen zu konsumieren, aber nicht dazu, was wir konsumieren.

    Soziale Systeme : Selbstverwirklichung überall

    Wie konsumieren wir? Eine Kölner Soziologin zeigt, dass weder soziale Lage, Lebensstil noch die soziale Gruppe darauf einen großen Einfluss haben. Aber das Zeitalter, in dem wir leben.
  • Philosophischer Idealismus : Weil wir zur Wahrheit fähig sind

    Kann man im Zeitalter der Naturwissenschaften überhaupt noch einen Idealismus vertreten? Und ob, sagt der Philosoph Vittorio Hösle. An den Einsichten Platons und seiner geistigen Erben führt für ihn auch heute kein Weg vorbei. Ein Gespräch.
  • Geboren in Kamerun, vertrieben aus Österreich und den Vereinigten Staaten, sah Ingeborg Rapoport zuletzt die DDR untergehen, die sie mitaufgebaut hatte.

    Gelehrtendynastien der DDR : Verfolgt, geehrt und umstritten

    In der Forschung hat der Name Rapoport einen guten Ruf. Die Familie hat etliche Wissenschaftler hervorgebracht, wegen ihrer politischen Überzeugung in der Vergangenheit aber auch viel einstecken müssen.
  • Der amerikanische Businessman und Bürgerrechtler Vernon Jordan (Mitte): Er ist einer der letzten „Netzwerker“ in den großen Aufsichtsräten.

    Soziale Systeme : Eine Überdosis Vitamin B

    Große Unternehmen vernetzen sich über Aufsichtsräte. Doch dieses System hat seine besten Zeiten hinter sich. Das hat gleich mehrere Gründe, wie zwei amerikanische Soziologen zeigen.
  • Software und Technik werden immer menschlicher: Google setzt immer mehr auf künstliche Intelligenz.

    Digitalboom KI : Hilfe, intelligent

    Wir können Automaten denken und entscheiden lassen, aber wer sagt, dass das gut für uns ist? Oder für den Planeten? Über Klugheit zum Wegwerfen und wachsende Intelligenzmüllhalden.
  • Die öffentliche Verwaltung ist wenig populär. Das liegt vor allem daran, dass sievon der Zustimmung ihres Publikums unabhängig ist.

    Soziale Systeme : Wer sattelt den Amtsschimmel?

    Sich über Behörden zu ereifern ist billig. Dabei kann man selbst bei diesem Thema sachlich bleiben. Und versuchen, ein populäres Buch über Verwaltung zu schreiben.
  • Alles andere als Hokuspokus: Der Blick in die Glaskugel ist für die Technikfolgenabschätzung entbehrlich.

    Soziale Systeme : Zukunft im Plural

    Futurologie ist keine empirische Wissenschaft. Als Technikfolgenabschätzung aber ist sie so gefragt wie nie. Dafür braucht es nicht mal eine Glaskugel.
  • Licht der Welt: „Der Alchemist entdeckt den Phosphor“ ist ein 1771 entstandenes Werk des englischen Malers Joseph Wright of Derby.

    Naturwissenschaft und Religion : Wissen zum Niederknien

    Naturerkenntnis kann berühren und sogar Gegenstand von Poesie sein. Kann sie dann auch Religion ersetzen? Der Dichter Raoul Schrott und der Jesuit Stefan Bauberger im Gespräch.
  • Atompilz am Himmel

    Soziale Systeme : Spielerischer Weltuntergang

    Vor kurzem ist der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Thomas Schelling verstorben. Er verrät, warum das Gleichgewicht des Schreckens nur dann ein Gleichgewicht bleibt, wenn es auch schrecklich ist.
  • Schulklasse in Halle/Saale: Für Kinder ist dies meistens ein schwieriger Ort, weil er Fluktuation bedeutet.

    Soziale Systeme : Die Last des Übergangs

    Persönlichkeitsbelastungen in einer Biographie sind keine Seltenheit. Verantwortlich dafür sind dauerhafte Krisen – und die Differenzierung der Moderne. Tauchen sie später auf, sind sie umso komplizierter.
  • Fair-Trade Kaffee gibt es inzwischen nicht mehr nur im Weltladen.

    Fair-Trade : Gutes Gewissen im Angebot

    Trägt etwas das Siegel „fair gehandelt“, fühlt sich der Konsument gut. Die Siegel scheinen bequemes soziales Engagement zu ermöglichen. Doch die Hoffnung trügt.