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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Algen-Kultur: Video einer Begegnung Die Zeit der Eiche ist vorbei

 ·  Algenkulturen erleben eine Blüte. Und auch ästhetisch locken sie. In Potsdam begegnen sich Kunst und Wissenschaft. Zwei Männer, eine Leidenschaft. Das Video.

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Friedrich Liechtenstein redet gerne über Algen. Egal mit welchem Gesprächsthema man ursprünglich gestartet ist, irgendwann landet man immer bei einer Algengeschichte. Dabei ist Liechtenstein weder Mikrobiologe noch Gartenteichbesitzer. Friedrich Liechtenstein ist Künstler. Genauer: Entertainer, Sänger, Schauspieler, Performer. Wieso beschäftigt sich ein Künstler mit Algen?

“Das ist mein Lieblingsthema, schon sehr, sehr lange ... schwierig ... Wo fängt man an?“, seufzt Liechtenstein. ,Wo fängt man an’ gibt tatsächlich eine gute Charakterisierung dessen ab, was Liechtenstein an den Algen fasziniert.

Algen: Begegnung einer Leidenschaft

Es ist die thematische Vielseitigkeit, die Allgegenwart der Algen in verschiedensten Lebensräumen und Kulturthemen, durch die sich nach Liechtenstein die Alge besonders auszeichnet: „Die Alge ist so groß und so mannigfaltig, sie ist in den Anfängen der Welt verwurzelt, tritt auf an den kältesten, heißesten, tiefsten und salzigsten Orten der Welt, fliegt in Winden mit und ist an Bäumen zu finden. Sie ist überall und mischt sich auch in alle Probleme unserer Zeit ein: Hunger, Energie, CO2, Klima, aber auch Wellness, Gesundheit, Trinkwasser, Werkstoffe, Nachhaltigkeit. Ich persönlich glaube, dass man dem gar nicht richtig Herr werden kann. Dass man sich einfach geschlagen geben muss. Würde ich als Künstler sagen.“

Von Algen geschlagen? Das Problem, wenn man sich mit Liechtenstein über Algen unterhält, ist, dass man schnell zu einer Perspektiventscheidung gezwungen wird. Wenn man sich Liechtensteins Ausführungen aus unserem heutigen naturwissenschaftlich dominierten Weltbild heraus anhört, dann erscheinen Algen als ein Thema, dem man sehr wohl Herr werden kann innerhalb unserer etablierten wissenschaftlichen Disziplinen. Dann erscheint vieles von dem, was Liechtenstein erzählt, relativ unverständlich. Wenn man Liechtenstein verstehen will, dann muss man sich gedanklich darauf einlassen, Algen als ein Thema von Kunst zu sehen.

Aber was heißt das? Was ist Kunst? Liechtenstein schaut nachdenklich: „Da gehen ja die Meinungen auseinander. Bei mir hat das mit einer Art von Transzendenz zu tun. Mit einer Erfahrung, die über dem Stoff schwebt, den man ausgewählt oder gestaltet hat, die aber von dort ausgelöst wird. Eine Erfahrung im besten Fall von Schönheit und Wahrheit, jenseits von Wissenschaft.“ Schönheit und Wahrheit, das erinnert stark an die klassischen Positionen der philosophischen Ästhetik. Und wenn man erst in diese Richtung denkt, findet man das Motiv der überwältigenden Vielfalt der Algen, die „Wo-fängt-man-jetzt-an“-Sprachlosigkeit, tatsächlich wieder in der Haupteigenschaft, die sinnlich-ästhetische Erkenntnis nach Ansicht einiger Philosophen von rational-begrifflicher abgrenzt.

Alexander Gottlieb Baumgarten beispielsweise, der im achtzehnten Jahrhundert die philosophische Disziplin der Ästhetik als Theorie der sinnlichen Erkenntnisvermögen begründete, sah als eine Limitierung des rationalen, wissenschaftlichen Denkens, dass es immer mit Abstraktionen, mit Begriffen operiert, die notwendig einen gewissen Grad von Allgemeinheit aufweisen. Die Welt, die sich dem Menschen in der Wahrnehmung zeigt, ist gegenüber dieser auf Verallgemeinerungen bedachten Herangehensweise aber geprägt durch einen enormen Eigenschaftsreichtum des Individuellen. In rein theoretischer, nichtästhetischer Sichtweise scheint notwendig etwas verlorenzugehen, sobald man zu abstrahieren versucht, sobald man versucht, das unendlich Mannigfaltige, das sich unseren Sinnen darbietet, in eine begriffliche Form zu bringen. Vollkommene, sinnliche Erkenntnis, die sich mit der unreduzierten Eigenschaftsvielfalt der Welt konfrontiert sieht, führt nach Baumgarten auf den Begriff der Schönheit und vermag Dimensionen von Wirklichkeit zu eröffnen, die rein rational unerreichbar bleiben.

Beide wollen die Welt erkennen 

Die ästhetische Denkart erfreut sich nach Baumgarten am „Chaos“ des sinnlich Gegebenen und geht damit über das logische Denken hinaus, ohne mit ihm in Widerspruch zu stehen. Das Liechtensteinsche Chaos der Algenfakten, die Alge als Demonstrationsobjekt ästhetischer Welterkenntnis in ihren vielfältigen Varianten und Assoziationsmöglichkeiten, scheint eine solche Denkart zu begünstigen.

Die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Wissenschaft drängt sich bei den Algen auf: Wenn sich Kunst und Wissenschaft das gleiche Objekt teilen, kann das friedlich verlaufen? „Ich finde, wenn Kunst und Wissenschaft sich begegnen ist es gar nicht so leicht, wie man denken würde. Es gibt eine gegenseitige Attraktion zwischen beiden. Beide wollen die Welt erkennen und streben nach Gültigkeit in Bezug auf ihre Erfahrungen und ihr Wissen. Eigentlich sind sie ähnlich, aber gehen einen anderen Weg, da gibt es manchmal Missverständnisse.“

Als solch ein Missverständnis sieht Liechtenstein zum Beispiel Kunstprojekte an, die sich primär als Interpretation von Wissenschaft sehen, wenn beispielsweise von einer Tänzergruppe der Prozess der Zellteilung nachgetanzt wird. Kunst hat aber das Potential, mehr zu sein als bloße Illustration, sofern sie mit einer eigenständigen Form der Erkenntnis zusammengebracht wird. Genau wie Wissenschaft durch ihre abstrahierende Herangehensweise Bereiche unserer Welt erkunden kann, die künstlerischer Erkenntnis verschlossen bleiben. Das Verhältnis beider Disziplinen erscheint daher komplementär. Missverständnisse entstehen dann, wenn von falschen Hierarchien ausgegangen wird.

Das Erkenntnispotential der Algen lässt sich nach Liechtenstein in zwei Richtungen verfolgen, die er, wiederum etwas verwirrend, damit beschreibt, dass der Mensch Mustersuchmaschine und Wärmebildkamera sei. In freier Übersetzung: Wir Menschen orientieren uns in der Welt immer mit einer bestimmten Perspektive. Was wir in der Welt wahrnehmen hängt nicht nur von der Welt ab, sondern auch davon, wie wir auf sie schauen. Gleichzeitig reagieren wir auf Dinge in der Welt aber auch emotional mit Sympathie oder Antipathie.

Wenn man seine Wahrnehmung auf Algen sensibilisiert, dann bemerkt man plötzlich überall Algen. Dann sieht man erste Ansätze von Veralgung im Blumenwasser und erinnert sich an den Algensalat vom Mittag. Wenn man die Alge mit Liechtenstein als roten Gesprächsfaden nutzt, kommt man in atemberaubendem Tempo vom Plankton auf Helgoland zum Kieselgur in der Lüneburger Heide, Alfred Nobel, Algen in Autobahnbelag, Keramik in der Bretagne und zum Blutschnee in der Arktis. Liechtenstein sieht die Alge darüber hinaus aber auch als passendes Bild unserer heutigen Lebensweise. „Früher gab es die Auffassung, dass der Baum ein schönes Bild ist für die Entwicklung der Arten, für eine erfolgreiche Firma, für eine Familie. In meinem Leben hat sich das als falsch herausgestellt. Die Alge geht einen Schritt weiter, geht ins Wasser und die Luft, ist verzweigter, verwandelt sich, geht Symbiosen ein. Sie zeigt, dass alles irgendwie möglich ist. Ich glaube, dass man glücklicher werden kann, wenn man sein Leben nicht mit dem Baummodell misst und denkt: Schon wieder ein neuer Baum angefangen und da ist ein Ast abgekracht und das haut einfach nicht hin. Wenn man sagt: die Alge ist ein besseres Bild für ein gelungenes Leben.“

Und dann ist da noch der Mensch als „Wärmebildkamera“, der Algen einfach schön findet: „Manchmal gibt es einfach Sympathie für eine Sache, dass man sich zu ihr hingezogen fühlt, sie sich gerne anschaut und sagt ,oh, wie schön ist das’.“ Das könnte man etwas eigenwillig mit Kant als das Naturschöne interpretieren. Oder sich einfach an der Formenvielfalt der Algen in den Jugendstil-Illustrationen von Ernst Haeckel erfreuen.

„Das Gute an der Alge ist, dass sie auch unangenehm ist, lästig und giftig.“

Aber die Algen sind nicht nur einfach schön: „Das Gute an der Alge ist, dass sie auch unangenehm ist, lästig und giftig, die ,Killeralge’, der See kippt um, und der Pool ist dreckig. Aber gleichzeitig gilt sie als der große Hoffnungsträger. Obama denkt beispielsweise auch, dass sie die Welt retten kann, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr in den Krieg gehen müssen, weil sie aus Spirulina Biodiesel herstellen können.“ In der Alge vereinen sich gewissermaßen Niedergang und Weltrettung. Ein Thema, das 2012, im Jahr des Maya-Weltuntergangs, überaus aktuell erscheint.

Die Alge liefert offenbar genügend Ansätze, vielfältig ins Grübeln zu kommen. Aber die Kunst wäre wohl nicht Kunst, wenn man begrifflich zusammenfassen könnte, was sie eigentlich zum Ausdruck bringen kann und will, so gerne wir auch interpretieren und erklären. Liechtensteins künstlerische Algen-Utopie ist es, in diesem Sommer Algensalons zu veranstalten. Er wird dort von Algen erzählen und damit Gespräche über Algen anregen. Es soll dabei aber nicht um die Alge als Selbstzweck gehen: „Das Gespräch über die Algen, die Alliterationen, Geschichten und Worte, die um die Alge herumgebaut werden, sollen gewissermaßen sein wie eine geklöppelte, vernetzte Gardine. Und durch diese Gardine kann man durchschauen und sieht dahinter das Objekt schweben, um das es mir eigentlich geht. Aber das ist nicht beschreibbar.“

An dieser Liechtensteinschen Gardine verläuft damit wohl die finale Verständigungsgrenze zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Beschreibbarem und zu Erlebendem. Wer schon einmal ein ästhetisches Erlebnis hatte, kann spekulieren, was Liechtenstein hinter der Klöppelgardine zu finden erwartet. Allen anderen bleibt wohl nur, sich der Kunst entweder hinzugeben oder zu denken: Die spinnen, die Künstler.

Treffpunkt Potsdam-Rehbrücke: Otto Pulz und der Algen-Kongress

Von Joachim Müller-Jung

Otto Pulz lässt Algen regnen, winzige grüne Zellen in kleinen Tropfen. Sie regnen nicht nur, sie schießen aus übereinandergestapelten Röhren förmlich heraus. Es schüttet buchstäblich Algen - heftiger als in dem schlimmsten Hurrikan. So beschreibt der Wissenschaftler am Institut für Getreideverarbeitung (IGV) die, wie er hofft, größte Idee seit der Erfindung seines schon legendären transportablen 3D-Matrix-Bioreaktors. Von denen hat er schon zweihundert in alle Welt verschifft. Sein neuestes Patent nennt er „Horizon“.

 

Doppelte Produktivität, halbe Kosten - darum geht es. Für so zukunftsweisend hält der Potsdamer Algenforscher diese neue „dynamische“ Biotechnik, dass er Einzelheiten über die auf La Réunion installierte Pilotanlage wie ein Staatsgeheimnis hütete. Bis Anfang dieser Woche. Da weihte er die staunende Fachwelt ein in sein Projekt. Doch selbst während dieser ersten Präsentation als Gastgeber des neunten Europäischen Mikroalgen-Workshops am IGV herrschte absolutes Film- und Fotografierverbot.

 

Eine neue “dynamische Biotechnik“

Von Algen, das wird in solchen Momenten klar, geht mehr denn je eine Sogwirkung aus. Die Algentechnik zieht weiter milliardenschwere Unternehmen an, forciert den Konkurrenzkampf unter Wissenschaftlern. In Nordamerika, erzählt Pulz, haben die vier größten Investoren allein knapp 900 Millionen Dollar für die schnelle Erforschung von Algenkulturen als Biospritlieferanten angelegt. Siebzehn Prozent des importierten Erdöls will Präsident Obama möglichst bald durch heimische Biospritproduktion vor allem aus Algenanlagen substituiert wissen. Da wird geklotzt, nicht gekleckert. Flugzeuge sollen künftig großteils mit Biokerosin angetrieben werden. Doch ob die Amerikaner technologisch aufs richtige Pferd setzen, ist noch völlig unklar.

 

Sie fördern insbesondere großflächige künstlich angelegte Algenteiche, die in entlegenen sonnenreichen Gegenden installiert werden, und konzentrieren sich auf neue produktive Algenstämme. Die Europäer dagegen setzen vorzugsweise auf geschlossene Reaktoren, in denen die Algen durch kilometerlange Glasröhren gepresst werden. „Wo der Weg hingeht, wissen wir noch nicht“, sagt Pulz. Technologisch ist alles im Fluss. Oder sagen wir besser: Es wird im großen Stil experimentiert. Und die Gelder dazu fließen, die öffentlichen wie die privaten.

Im Jahr 2001 gab es eine große Firma, die mit Algen-Bioreaktoren Produkte hergestellt hat, heute sind es mehr als zweihundert. Erzeugt werden hochpreisige Nahrungs- und Futtermittelzusätze, Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, Kosmetika. Die große Zukunft aber sehen plötzlich alle in der Öl- und Biospritproduktion. Nicht zum ersten Mal. Schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts gab es einen ersten Boom.

Rudolf Diesel, 1912: Pflanzen und Algen haben Zukunft

Kurz vor seinem Tod, im Jahr 1912, behauptete Rudolf Diesel, Pflanzen und Algen könnten schon bald einen großen Teil der Ölerzeugung übernehmen. In den vierziger Jahren begann daraufhin wegen des wachsenden Lipidbedarfs nach dem Krieg der erste Algenboom, mit Eintritt in die Ölkrise in den siebziger Jahren der zweite. Doch die Algenbiotechnik ist bisher fast immer an unerfüllbaren ökonomischen Ansprüchen gescheitert. Japan hat in den neunziger Jahren gut eine Milliarde Euro Staatsgelder in die Algenbiotechnik gepumpt - und sang- und klanglos sämtliche Konzepte eingestampft. Trotzdem erleben wir jetzt eine dritte Blüte der Algenbiotechnik. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, Auftragnehmer des Bundes-Landwirtschaftsministeriums, hat sich mit 19 europäischen Partnern ein Vierzehn-Millionen-Euro-Projekt aufgebaut - „EnAlgae“ -, das vor allem den in der Biogasproduktion kundigen Landwirt künftig auch als Algenwirt sieht.

Mit der Energiewende werden die Geldhähne weiter aufgedreht. Wohin diese aufregende Planungs-, Experimentier- und Erkundungsphase führt, weiß niemand. „Noch muss sich die Erdölindustrie vor uns nicht fürchten“, sagte Pulz. 36 Millionen Barrel Biosprit wird aus Algenanlagen heute gewonnen - jährlich. 87 Millionen Barrel Rohöl fördern die Erdölstaaten - täglich. John Bennemann, einer der einflussreichsten Berater in Nordamerika, zitierte in Potsdam Genomforscher Craig J. Venter, der im Auftrag von ExxonMobil ein 600-Millionen-Dollar-Biospritprojekt angepackt hat, mit den Worten: „Es gibt nichts in der Natur, mit dem die benötigten Biospritmengen erzeugt werden könnten. Algensprit wird nicht aus der Natur kommen.“ Bennemann setzt deshalb auf synthetische, genoptimierte photosynthesefähige Organismen.

Die Suche nach der idealen Alge

Tatsächlich hat man ideale Kulturalgen, die extrem effizient die Sonnenenergie in Biomasse umwandeln oder in die Fett- und Ölproduktion stecken, und die zugleich extrem schnell wachsen und robust genug sind, durch klassische Züchtung bisher nicht gefunden. Das heißt aber nach Auffassung von Pulz nicht, dass diese Hürden nicht doch noch technologisch genommen werden können - auch ohne Gentechnik. Darin steckt die Hoffnung, die man aus Erfahrungen etwa mit der Penicillin-Gewinnung aus Pilzen gewonnen hat: Innerhalb von fünfzig Jahren ist deren Produktivität um das Fünftausendfache gestiegen. Etwa in der gleichen Größenordnung, so schrieben vor zwei Jahren René Wijffels und Maria Barbosa von der Wageningen-Universität in der Zeitschrift „Science“, müsse die Produktivität der Algenkulturen steigen, um auf dem freien Markt konkurrenzfähige Ölprodukte zu liefern - mindestens tausendmal effizienter und zehnmal billiger als bisher. Die beiden halten das allerdings für durchaus machbar, und zwar schon innerhalb der nächsten anderthalb Dekaden.

Die praktischen Schwierigkeiten bis dahin sind freilich noch immens. Mit der dynamischen Bioreaktortechnik von Pulz, so sie sich denn in größeren Anlagen reproduzieren lässt, wäre zwar ein weiterer Teil dieser ökonomisch anspruchsvollen Wegstrecke zurückgelegt. Und halbwegs geschlossene Systeme wie dieses haben zudem den Vorteil, dass man neben Öl aus den Algenzellen oder Biomasse für die Ethanolproduktion zusätzlich hochwertige „Nebenprodukte“ weitgehend kontaminationsfrei erzeugen kann - was aber bei einem Preis von derzeit rund 25 Euro pro Kilogramm Biomasse aus den Algenreaktoren auch dringend als Einnahmequelle gebraucht wird.

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