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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Faktencheck: Leser recherchieren mit Organspende: Für und Wider

 ·  In den kommenden Wochen sollen wir entscheiden, ob wir unsere Organe nach dem Tod spenden wollen. Zweifel gibt es viele, auch in Bezug auf den Hirntod. Wie triftig sind die Einwände?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (159)

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Jürgen Behm
Jürgen Behm (Krintler) - 19.01.2013 21:21 Uhr

Gigantischer interessengeleiteter Reparaturbetrieb

Besonders gut finde ich in dem FAZ-Artikel den deutlichen Hinweis, dass der Begriff Hirntod mit der ersten Herztransplantation (ich ergänze dazu: des südafrikanischen Arztes Christiaan Barnard, Ende 1967) eingeführt wurde, eben damit der nicht wegen Mordes in den Knast kommt. Die Hirntoddefinition war also interessengeleitet. Und das humanitäre ist natürlich immer mit ärztlichem Tun verbunden – ist doch wohl klar - oder?
Egal, seit Pasteur und Koch, die die gerade in unseren Zeiten mehr denn je zu hinterfragende Infektionshypothese begründeten, fragt die herrschende Schulmedizin nicht mehr nach den Ursachen von Krankheiten, sondern hat sich durchaus im Einverständnis mit ihren Patientenschäfchen und den herrschenden Eliten im Lande zu einem gigantischen Reparaturbetrieb (medizinisch-pharmazeutischer Komplex) mit Heilungs- und Wahrheitsmonopol entwickelt, der derzeit in logischer Konsequenz mit den Organtransplantationen bekrönt wurde und damit der Natur und Schöpfung andauernd ihre Fe

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Klaus Michael Strauss

"I would not be here, without such generosity."

Der bewegende Dank von Steve Jobs an das junge Opfer eines Verkehrsunfalles, dem er die transplantierte Leber verdankte. Nach korrektem Verweilen auf der Warteliste in zunehmender Lebensgefahr und aufopfernd pragmatischem Einsatz seiner Frau am Krankenbett in der frühen postoperativen Phase. Ohne Privilegien für Prominenz oder Reichtum.

Organtransplantation an sich ist Heilkunde und Nächstenliebe im allerbesten ursprünglichen Sinn.
Nicht zu Heroen stilisierte Mediziner sind entscheidend, sondern die Spender. Und diejenigen, die mit den Angehörigen schicksalhaft aus dem Leben Gerissener sprechen, wenn durch eine Besonderheit des Sterbeprozesses Organspende möglich ist.

Erschütternd die Überrepräsentation der Ablehnung in diesem Forum, begründet mit trotzigen Verschwörungstheorien und halbwahren Diagnosefehlern. Auch lösbare Probleme heilberuflicher Kommunikation, Ablaufgestaltung und Organisationskultur werden absolut gesetzt.

Humanität für Spender und Empfänger als Programm bitte.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 13:30 Uhr
Roberto Rotondo

Hirntod - eine Besonderheit des Sterbeprozesses?

Das haben Sie gut erkannt, Herr Strauss. Das ist auch ein Argument der Hirntod- und Organspendekritiker. Da ist ein Mensch noch im Sterbeprozess und wird zur Organspende herangezogen.

Ich kann Ihnen in diesem Punkt zustimmen. "Hirntote" sind noch im Sterbeprozess und demnach nicht tot.

Was ist an den folgenden "Fällen" halbwahr?

TAZ. Fehler bei der Feststellung. Link: http://www.taz.de/!107426/

REPORT MÜNCHEN. Link: http://www.youtube.com/watch?v=dkcDtfLjqnQ

Zweifel an der Qualität der Diagnostik. Link: http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/dossiers-und-mehr/tabuthema-hirntod100.html

Organspender in den USA lebte noch. Link: http://www.krone.at/Nachrichten/Organspender_in_den_USA_lebte_noch-Stoff_fuer_Albtraeume-Story-98481

Wioletta, eine Hirntodfehldiagnose? Link: http://www.youtube.com/watch?v=C8geRhFdixs&list=UUQBaoJ89Cn91dAwXY5d58JQ&index=3

Tot ! Eine Hirntod-Fehldiagnose? Link: http://www.youtube.com/watch?v=_Vksy1_I_XA

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Andrea von Wilmowsky

Herr Parsons, Sie scheinen sich dieses Problems nur rein theoretisch ..

und rhetorisch anzunähern. Haben Sie einen persönlichen Zugang zum Thema? Ich glaube nicht, denn dann wären Ihnen die hochkochenden Aggressionen und Emotionen durchaus verständlich! Es geht nämlich hierbei um nichts weniger als um die Frage, ob ein Mensch, der seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung stellt, noch etwas fühlen kann, wenn ihm die Organe herausgeschnitten! ist Ihnen das bewusst?

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.01.2013 12:09 Uhr

Herr Strauss, ich empfinde mich nicht als trotzig, sondern als aufgeklärt

Als frühe Befürworterin der Organspende, die Idee dazu wurde ja nach Barnards OP schnell in Form eines Spendeausweises gebracht und ich hatte sofort einen, bin ich heute, nachdem ich viele Informationen, Aussagen von Pflegepersonal und auch Ärzten gelesen und gehört habe, strikt gegen dieses "Hineinpfuschen" ins menschliche Leben. Egal, ob Spender oder Empfänger. Der Spender wird seines Sterbeprozesses beraubt, letztlich sogar wissentlich getötet, um einen Empfänger, der damit allein aber auch noch nicht überlebensfähig ist, weiteren Transplantationen und vor allem der Pharmaindustrie auszuliefern.

So ad hoc kann ich Ihnen die Seiten von Herrn Rotondo empfehlen, transplantation-information.de. Sehr umfassend und sehr informativ.

Pauschalverurteilungen sind unangebracht und wirken auf mich nicht sehr reflektiert, dieses Thema aber braucht Transparenz und vor allem Aufklärung beider Seiten. Danach mag jeder entscheiden, wie er es für richtig hält, ohne andere zu verurteilen.

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Klaus Michael Strauss

Ergänzung

Vielen Dank für die beiden Antworten.

M.P. Betont sehr zu recht, daß ein Thema unerwartet emotional bis aggressiv behandelt wird, obwohl nüchtern und sachlich die Antwort auf ethische Fragen im Kontext invasiver Medizin und am Lebensende gesucht werden sollte. Für jeden zur persönlichen Stärkung und Absicherung.

Die Reaktion von Frau Höfle weist auf die Wirkung von technokratisch und übermächtig empfundene Einflußnahme hin, die im Moment größter Verunsicherung, Hilflosigkeit und Trauer keinesfalls geschehen darf.
Ihre Forderung nach Aufklärung und enger Zustimmung ist ein für alle Beteiligten vorteilhafter Weg. Einmal ähnlich einer letztwilligen Verfügung bei Erklärung von Bereitschaft oder Ablehnung.
Zweitens wenn tatsächlich Organspende stattfinden soll mit Raum für persönlichen Abschied, bedarfsweise Trauerbegleitung und ganz wichtig Zugang zur absichernden Befunderhebung. Selbst oder treuhänderisch muß Prüfungsrecht bestehen, schon heute sind Ärztekammern endlich so tätig.

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Margot Höfle

Organtransplantation ist Heilkunde und Nächstenliebe im allerbesten ursprünglichen Sinn?

Was soll DAS bitte für eine "Heilkunde" sein, wenn sterbenden Unfallopfern brutal in den Sterbeprozess eingegriffen wird und ihnen eine familiäre Begleitung im Sinne des Hospizgedankens verweigert wird, wenn die vermeintliche "Heilung" mit dem Sterben eines anderen unschuldigen Menschen erkauft werden muss, wenn gegen die natürliche Organabstoßung lebenslang Immunsuppressiva verabreicht werden müssen, und der Kranke gerade dadurch alles andere als "gesund" wird? - Nein, eine solche "Heilkunde" ist für mich alles andere als erstrebenswert! - Auf eine solche "Medizin" verzichte ich gern!

Erschütternd finde ich die Ignoranz, mit der hier all die begründeten Gegenargumente hinweggefegt werden und man anscheinend nicht wahrhaben will, dass eben gerade die entschiedenen Organspendegegner vor allem gerade den Organempfang für sich genau so entschieden ablehnen!

Humanität für Spender und Empfänger kann es NUR mit einer lückenlosen wahrheitsgemäßen Aufklärung und der ENGEN Zustimmung geben!

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 19.01.2013 22:39 Uhr

Das ist eine guten Zusammenfassung

Erstaunlich die hochkochenden Emotionen und die Aggressionen, die das Thema offenbar auslöst.

Die Sache ist nicht frauenzeitschriftstauglich. Esoterik und Geschwurbel sollte man sich für weniger wichtige Dinge aufheben.

Erfahrungsgemäß ist gerade die stärkste Ablehnung plötzlich vergessen, wenn es um das eigene Leben geht. Die Selbstlosigkeit anderer nimmt man dann gerne in Anspruch, egal was man alles abgelehnt hat, solange man gesund war.

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steel steel
steel steel (pigg) - 19.01.2013 16:10 Uhr

Rechtfertigungen

Schwerstkranke werden bei der Organ"Spende" gegen Schwerstkranke ausgespielt . War Früher
ein "Behinderter" lebensunwert, wird heute der potentielle Organspender für "tot" erklärt.
Zu allen Zeiten hat man für sein Tun Rechtfertigungen gesucht und gefunden, auf der Strecke
bleiben die Uninformierten. Was ist das für eine Zivilisation, die ihre schwerstkranken Menschen
der kommerziellen Verwertung überläßt?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 20:08 Uhr
Klaus Michael Strauss

Fallunterscheidung

Dank für Ihren tief betroffenen Beitrag.

"Kommerzielle Verwertung Schwerstkranker" wäre denkbar, wenn Patienten ohne persönliches Interesse und gegen ihren mutmaßlichen Willen zur Rechtfertigung gesundheitsindustriellen Gewinnstrebens mißbraucht würden.
Gerade weil ein Kranker meist kein ebenbürtiger Vertragspartner ist, muß er gesetzlich und kulturell geschützt werden. Fehlverhalten im Gesundheitswesen bedeutet rechtlich den Mißbrauch Schutzbefohlener, Eingriffe sind auf Zulässigkeit zu prüfende Körperverletzung.

Realität der ethischen Grundlage ist aber Heilfürsorge, solidarisch und verantwortungsgerecht.

Organspende ist eine altruistische Solidarleistung, deren Gestaltung und Bestand meines Erachtens ein wesentliches Merkmal humaner Zivilisation ist.

Kultur für die Gesellschaft leistet Interessenabgrenzung und Interessenausgleich als fortlaufende politische Aufgabe.
Ein einfacher ethischer Leitsatz für das Gesundheitswesen lautet "Am I my Brothers keeper?" d.h. "Nächstenliebe!"

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Andrea von Wilmowsky

Wo steht in unserer Verfassung

irgendwo etwas von einer Pflicht zur Organspende?

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Andrea von Wilmowsky

Pflicht zur Organspende?

Keinesfalls! Wenn Sie Ihre Organe spenden wollen, nur zu! Ich und andere wollen das nicht und keiner kann uns dazu zwingen.

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Andrea von Wilmowsky

Wer sich, wie viele hier, laut und deutlich gegen die Organspende

entscheidet, der verweigert sich selbstverständlich auch einer Transplantation und will KEIN Organ eines anderen Menschen haben!
Und Schlagworte wie "Organspende ist ein Akt der Solidarität" verlieren langsam ihre Wirkung.Sie sind reine Werbemaßnahmen, um ganz unsolidarisch viel Geld verdienen zu können. Wenn man die Organspende und den Epfang eines Organs für sich in Erwägung zieht, sollte man ALLE Fakten kennen und genau wissen, worauf man sich einläßt. Wenn man das weiß und sich trotzdem dafür entscheidet, ist es doch in Ordnung!

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 19.01.2013 08:27 Uhr

Organspende ist in erster Linie ein Akt der Solidarität und m.E. eine Pflicht,

und darf keinesfalls deswegen nicht vorgenommen werden, weil derzeit Mißstände aufgedeckt worden sind. Man arbeitet ja daran, diese abzuschaffen! Steuern müssen ja auch bezahlt werden, auch wenn die öffentliche Hand sie mitunter veschwendet, wie die Rechnungshöfe leider immer wieder herausfinden. Allererste Voraussetzung in Frage der Organspende ist natürlich, dass der Tod irreversibel und tatsächlich eingetreten ist. (Wobei ich ich mich an der Diskussion, wann das der Fall ist, mangels ausrechenden medizinischen Kenntnissen nicht beteiligen kann.)
Wer sich jedoch einer Organspende expressis verbis verweigert, der müsste sich im eigenen Bedarfsfall ganz weit hinten anstellen. Und reiligiöse Vereinigungen, die die Organspende aus welchen Gründen auch immer ablehnen, sollten auf ihre Sozialvertäglichkeit und Übereinstimmung mit unserer Verfassung hin ganz schnell überprüft werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 11:14 Uhr
Roberto Rotondo

Kann eine Organspende gleichzeitig eine Pflicht sein?

Eine Organspende ist eine freiwillige Leistung, die ohne Gegenleistung, aber i.d.R. mit einer gewissen Zweckbestimmung gegeben wird. Spenden können keine Pflicht sein.

Steuern zu zahlen ist eine Pflicht und eben keine Spende.

Jede Vereinigung die gegen die Organspende argumentiert, auch religiöse (welche meinten Sie, Herr Stauf?), handelt im Sinne unserer Verfassung. Das Transplantationsgesetz erlaubt das "Nein" zur Organspende und die Verfassung garantiert Meinungsfreiheit.

Eine Gesellschaft, die es möglich macht, Kritik zu äußern, ist im besten Sinne demokratisch zu nennen.

Zum Umgang mit "Organspendekritikern" finden Sie hier einen Beitrag: http://www.transplantation-information.de/veroeffentlichungen/handbuch_intensiv.html#sec:16

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Barbara Koch-Mäckler

Es gibt Überlebende nach Hirntod-Diagnostik

Immer wieder wird behauptet, es gäbe weltweit keine Überlebenden nach Hirntod-Diagnostik. Das trifft nicht zu. Ich nenne nur einige Fälle: Zack Dunlap aus Oklahoma/USA, Madeleine Gauron aus Quebec/Kanada, der italienische Priester Vittorio Mazzucchelli, Agnieszka Terlecka und Wioletta Plisiska aus Polen, Steven Thorpe aus England, Carina aus Dänemark. Für alle diese Fälle findet man Informationen im Internet.

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Roberto Rotondo

Gibt es spezielle Probleme des Pflegepersonals in der Transplantationsmedizin?

Für manche Pflegekräfte vollzieht sich während der Organentnahme etwas Einmaliges, nicht Vergleichbares mit anderen Operationen. Für sie ist dies nicht mehr mit den Begriffen Würde, Achtung und Respekt in Einklang zu bringen.

Christine Lang:

„Es ist nicht das Ich des Verletzen, nicht die Sprache der Kehle, des Mundes der Zunge, die das Ausmaß des Zugefügten bekundet. Es ist das Bild, die Aussagekraft des Körpers an sich, die das Erleiden dokumentiert und in mir das Phänomen infernalischen Schmerzes und markerschütternder Schmerzensschreie hervorruft.“

Quelle: Christine Lang, Krankenschwester. In: Hoff,J. & In d. Schmitten, J.: Wann ist der Mensch tot? Organver­pflanzung und Hirntodkriterium. Rowohlt 1994, S. 397 ff .

Internet: http://www.transplantation-information.de/organspende_organspender/organspende_erfahrungen.html

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Eva Ullmann

Was bedeutet Hirntod (Fortsetzung)

Der Hirntod ist definiert als irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Gehirns (Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm). (www.dso.de) Das bedeutet: fehlende Wachheit, fehlende Hirnstammreflexe, fehlende Atmung, fehlende Regulation des Kreislaufs, der Temperatur und des Wasserhaushaltes und Störung des Hormonhaushaltes. Es ist ein kompletter Stillstand der Hirndurchblutung nachweisbar. Im weiteren Verlauf verflüssigt sich das Hirngewebe (Autolyse) Das Leben kann für eine begrenzte Zeit nur durch maximal Intensivtherapie aufrechterhalten werden. Falls ein hirntoter Patient nicht für eine Organspende in Frage kommt, wird die intensivmedizinische Therapie nach abgeschlossener Hirntoddiagnostik eingestellt

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 14:38 Uhr
Heike Braun

Alles tot im Gehirn?

Mich würde interessieren, WIE der - KOMPLETTE - Stillstand der Hirndurchblutung nachgewiesen wird und wie sicher dieser Nachweis tatsächlich ist. Ist das in jedem Fall Pflicht? Ich konnte dafür nirgends Belege finden.

Werden Ärzte hierfür speziell ausgebildet?

Ich verweise auf den Bericht "Tabuthema Hirntod", der am 20.11.2012 ausgestrahlt wurde noch in der Mediathek von BR zu finden ist.

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Eva Ullmann

Was bedeutet Hirntod?

Das Thema Organspende und Organentnahme ist stark emotional besetzt, wobei Ängste auch durch Unklarheiten in Bezug auf die Definition und Diagnostik des Hirntods entstehen.
Leider werden auch in diesem Artikel die Definitionen durcheinandergeworfen.
Der zitierte Artikel aus dem New England Journal bezieht sich NICHT auf hirntote Patienten sondern auf Menschen im „vegetative state“, volkstümlich auch als „Wachkoma“ bezeichnet.
Beim „vegetative state“ handelt es sich um eine Bewußtseinsstörung mit erhaltener Wachheit ohne Reaktionsfähigkeit ( Jeanett B et al. Persistent vegetative state after brain damage. A syndrome in search of a name. Lancet 1972;1:734-737) Hierzu ist eine erhaltene Funktion des Hirnstamms unabdingbar. Eine spätere Erholung oder das Vorhandensein minimaler Bewußtseinsaktivität ist nicht auszuschließen.
Der Hirntod ist definiert als irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Gehirns (Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm). (www.dso.de) Das bedeutet: fehlende Wachheit, feh

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 22:32 Uhr
Roberto Rotondo

Ist die Hirntod-Definition aus biologisch-medizinischer Sicht plausibel?

Diese Frage stellte Prof. Dr. med. Linus Geisler in einem Vortrag am 19. Januar 2008. Er weist darauf hin, dass der "Hirntod" als Kriterium "erhebliche Unschärfen und Ungereimtheiten" aufweist. Ein Beispiel: In England reicht der endgültige Ausfall des Hirnstamms zur Todesdiagnose.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 17:56 Uhr

Rechtfertigen 12.000 potentielle Empfänger diesen immensen Aufwand?

250.000 $ pro Spender sind eine Menge Geld, die erwirtschaftet werden können. Aber was haben Spender und Empfänger davon? Empfänger benötigen in absehbaren Abständen neue Organe, lebenslang Medikamente, die mit einem stark erhöhten Krebsrisiko einhergehen. Der Spender geht im wahrsten Sinne des Wortes leer aus.

Also insgesamt ein Riesengeschäft für Pharmaindustrie und Ärzte/Kliniken. Das kann keine Rechtfertigung dafür sein, warum nun Krankenkassen die Abfrage bei ihren Kunden starten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 00:07 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 19.01.2013 00:07 Uhr

Nachtrag: Es ist ein steigender Markt und ein blühendes Geschäft.

...Es mehrt die Zweifel, ob es hier tatsächlich noch allein um die Gesundheit und das Wohlergehen von uns Bürgern geht. Stehen die Rettungen von Leben im Vordergrund, oder doch nur massive Forschungsinteressen in Begleitung von maximalem Profit? Denn die Transplantationsmedizin ist zwar einerseits ein Segen, schafft sich ihren Bedarf allerdings auch selbst. Die gestiegene Nachfrage nach Organen ist ja nicht zwingend eine Folge einer steigenden Patientenzahl. Viele Patienten bekommen mehrfach Organe transplantiert, weil der Körper das Spenderorgan nicht annimmt, weil Komplikationen auftauchen und alles wiederholt werden muss....
Denn nicht nur die Operationen selbst sind teuer, sondern auch die anschließende, lebenslängliche Behandlung der Patienten ist ein Goldregen für die Pharmaindustrie. Ein einziger Patient mit transplantierter Leber braucht beispielsweise sogenannte Immunsuppressiva im Wert von 150.000 Euro jährlich. Aus: Tod bei lebendigem Leibe v. Birgit Kelle

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 17:45 Uhr

Warum hat die Regierung die Festlegung der Kriterien für den Hirntod der BÄK überlassen?

Ärzte legen selbst die Kriterien für den Hirntod fest. Das ist eine Ungeheuerlichkeit ohnegleichen. Rechtfertigen 12.000 potentielle Empfänger die Ermordung der Spender?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 18:47 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 18:47 Uhr

Die Kriterien wurden anfangs in Zusammenarbeit mit

anderen Wissenschaftlern festgelegt. In dem Vortrag von Roberto Rotondo auf transplantation-information.de zu hören. Eine Seite, die sehr interessant ist und sehr viele Infos bietet.

Diese Kriterien sahen in den 50er Jahren noch gänzlich anders aus und wurden im Laufe der Jahre immer mehr aufgeweicht. Wurde Herr Rotondo 1995/96 noch im Bundesausschuss gehört, so hat man dann aber auf die Einwände der Pflegekräfte nicht mehr gehört, weil die ja keine Ahnung haben, keine Ärzte sind. Aber direkt betroffen in der Pflege auf Intensivstationen und letztlich im OP.
Es ist einfach nur noch haarsträubend und eine reine Geschäftemacherei.

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Andrea von Wilmowsky

Verzwickt, aber lösbar!

Die Ärzte sollten die Kriteriien nicht alleine festlegen dürfen, hier gehören die Geisteswisschaften mit an den Tisch. Außerdem haben andere Naturwissenschaften zum Thema auch etwas zu sagen.

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Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 18.01.2013 18:35 Uhr

Verzwickte Frage

Eigentlich ist es ja wirklich nicht gut, daß Ärzte die Kriterien für den Hirntod festlegen.

Aber: Wer sonst sollte das tun?
Diese Kriterienfestlegung erfordert Fachkenntnis, und diesbezüglich sind die Ärzte die erste Adresse.

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Ralf Groetker

Eingabe auch per Email möglich

Auch dies noch einmal als Hinweis: Sollte die Eingabe von Kommentaren in diesem Forum aus irgendeinem Grund nicht funktionieren (zuweilen tauchen ja technische Probleme auf), können diese gern auch per Email eingereicht werden. Die Adresse steht in der Karte! (Links sind hier im Forum ja nicht erlaubt: ich würde sie sonst direkt hier hinschreiben.)

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Roberto Rotondo

Sollten wir ORGAN-SPENDE-EUTHANASIE erlauben?

Im Mai 2010 wurde in der Zeitschrift Bioethics diese Frage gestellt. Es wurden mehrere Methoden vorgestellt, um an mehr Organe zu kommen bzw. den „Organmangel“ zu lösen. Bei der Methode der Neuro-Euthanasie sollen Patienten, die noch nicht „hirntot“ sind, Beruhigungsmittel und Lokalanästhesie gespritzt werden. Dann werden Katheter in Blutgefäße in der Leistengegend des Patienten eingeführt und in Blutgefäße vorgeschoben, die das Gehirn mit Blut versorgen. Mit dem Katheter können dann die A. carotis interna und A. vertebralis verschlossen werden, um den „Hirntod“ herbeizuführen, während die Durchblutung der anderen Organen aufrecht erhalten bleibt. Nach der "Hirntodfestellung" könnten dann Organ entnommen werden.

Wer zieht die Grenzen? Hier ein Link zum englischsprachigen Artikel. Link:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-8519.2010.01811.x/full#ss16

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-8519.2010.01811.x/pdf

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 17:45 Uhr
Ralf Groetker

Justified Killing

Ich würde den Ansatz "Justified Killing" nicht von vornherein in Bausch und Bogen verdammen. Erst einmal geht damit ja das Eingeständnis einher, dass Hirntote keine Leichen sind. Die Frage, ob an diesen sterbenden Menschen eine Organentnahme (die zum Tode führt) ethisch legitim ist, stellt sich deshalb neu. Das ist doch genau an dem Punkt, an dem man sich befindet, wenn man z.B. Ihren Vortrag gehört hat! (Interessanter Weise müssen Sie in dem Vortrag ja nicht einmal SAGEN, dass sie den Umgang mit den Patienten nicht gutheißen: die Berichte sprechen für sich.)

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 17:38 Uhr

Herr Rotondo, das beschreiben Sie ja schon in Ihrem Vortrag

und ich bezeichne das als Mord.

Die BÄK wird die erforderlichen Grenzen nicht ziehen, ganz im Gegenteil. Aber da man diesem Lobbyverein quasi das Alleinbestimmungsrecht über Leben und Tod eingeräumt hat, werden die Hirntod-Kriterien immer weiter aufgeweicht und die Spender auf die eine oder andere Art zum Tode befördert werden.

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Ralf Groetker

So liest man die Wissenskarte

Ich habe einen neuen Link eingefügt, in dem Kästchen über dem Ausgangs-Kästchen. Wenn man dem Link folgt, öffnet sich ein Lektüre-Hinweis für die Karte!

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Andrea von Wilmowsky

"In den USA wird der Wert aller Körperteile...

... aus einer Leiche auf 250 000 Dollar und mehr geschätzt." Quelle: Martina Keller:"Ausgeschlachtet- die menschliche Leiche als Rohstoff" , S.11
Pssend dazu erhielt ich heute die Einladung zu einer Konferenz: "Lobbyismus für Netzwerker im Gesundheitswesen" UT: Information / Interessen / Einflussnahme.
Nach meiner Ansicht sagen diese beiden Informationen alles.

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Roberto Rotondo

Wird die Würde des Organspenders bei Organentnahmen immer geachtet?

Das Transplantationsgesetz schreibt in § 6 vor, dass Organ- oder Gewebeentnahme „unter Achtung der Würde des Organ- oder Gewebespenders in einer der ärztlichen Sorgfaltspflicht entsprechenden Weise durchgeführt werden“ müssen. Haben "Organspender" oder die Angehörigen keine Einschränkungen vorgenommen, darf eine Multiorganentnahme erfolgen. Es können Herz, Lungen, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Magen, Hornhäute, Innenohrknöchel, Kieferknochen, Knochen, Bänder und Knorpel, Haut, Adern und Knochenmark entnommen werden, aber auch Hände oder, wie im August 2008 das Deutsche Ärzteblatt berichtete, komplette Arme. Im März 2012 meldete die WAZ, dass einem Patienten „[...] neben der Haut fast alle Knochen vom Unter- bis zum Oberkiefer, mimische Muskeln, Gesichtsgewebe sowie Blutgefäße und Nerven ersetzt [wurden]; dazu Nase, Lippen, Zähne und ein Teil der Zunge.“

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 16:18 Uhr
Andrea von Wilmowsky

Nein,

sie wird tragischerweise häufig leider nicht beachtet.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 15:58 Uhr

Hallo Herr Rotondo, vielen Dank, dass Sie sich hier einbringen

Ich bin vorgestern auf Ihre Seite gestoßen und habe sie hier mehrfach erwähnt. Ihr Vortrag mit dem Video sollte Pflichtlektüre für jeden potentiellen Spender werden.

Die von Ihnen genannte Multiorganentnahme ist für mich das Ausschlachten eines Menschen, wie man es mit den wenigsten Tieren macht. Es ist würdelos und mit Art. 1 GG nicht vereinbar.

Organspende hört sich edel an und scheint ja nicht so schlimm, wenn man es auf das Herz oder die Leber beschränkt. Man sollte die von Ihnen erwähnte Multiorganentnahme, angefangen bei der Feststellung des sogen. Hirntods bis zum "Zusammenkehren" des Restes in einem Film zeigen, auch dabei die Reaktionen der beteiligten Personen. Bisher zeigte man lediglich die Entnahme des Herzens und mancher mochte da der Spende zustimmen. Würde man aber sehen, was wirklich geschieht, wäre die Zustimmung wahrscheinlich bei Null. Egal, ob Spender oder Empfänger, deren teilweises Anspruchsdenken mich arg stört.

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Heike Braun

Auch für kosmetische Zwecke

Es ist grausam sich das vorzustellen. Vor einiger Zeit kam auch ein Bericht darüber, dass Gewebeteile teuer vermarktet und für kosmetische Operationen verwendet werden. Das soll höchst lukrativ sein.

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Ilse Maresch
Ilse Maresch (ILMA) - 18.01.2013 13:13 Uhr

Hirntote Menschen sind Sterbende

Hirntote sind nicht tot, sondern Sterbende. Das sollte man den Bürger/innen ehrlich sagen! Sie müssen wissen, dass die Organentnahme keinesfalls „nach dem Tod“ erfolgt! Hirntote Organspender können nicht in Frieden sterben, begleitet von ihren Angehörigen; sondern ihr Sterben wird abgebrochen, weil man ihre lebenden Organe braucht. Sie werden nicht mehr um ihrer selbst willen ärztlich behandelt, sondern zugunsten Dritter. Was sie spüren, weiß niemand. Sie reagieren mit heftigen Bewegungen, schnellem Puls. In der Fremdnützigkeit des Umgangs mit wehrlosen Menschen sehe ich einen Tabubruch, einen Verstoß gegen den bisherigen gesellschaftlichen Konsens, dass jeder Mensch seinen Wert in sich selber trägt und nie zu fremden Zwecken missbraucht werden darf (Art.1 GG). Wenn trotzdem für Organspenden geworben wird, müssen die Bürger/innen unmissverständlich aufgeklärt werden, was mit ihnen vor und bei der Organentnahme geschieht. Sonst wird die Hilfsbereitschaft unwissender Menschen ausgenutzt.

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Andrea von Wilmowsky

Nur zur Ergänzung des bisher gesagten:

B. Sinner und B.M. Graf, Klinik für Anaesthesiologie der Universität Heidelberg, bestätigten in der Fachzeitschrift „Der Anaesthesist“ (6, 2002, S. 507) die Erklärung der BÄK und hielten es für „ausreichend“ Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg „mit kurzwirksamen Medikamenten wie ß-Blocker (Esmolol) oder Nitroglycerin zu therapieren“.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 16:19 Uhr
Andrea von Wilmowsky

Ja, Frau Simon,

sie ist grauenhaft.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 13:44 Uhr

Ist diese Feststellung nicht grauenhaft, Frau v. Wilmowsky?

Nur weil die BÄK den Hirntod heute ganz anders interpretiert, als es noch vor 20 Jahren gängig war, halten andere es für "ausreichend", diese oder jene Medikamente bei den verständlichen Reaktionen des "Spenders" zu geben.

Wie pervers muss man sein, um so mit Menschen umzugehen? Menschen als Ware, die selbst keinen Wert mehr für die Ärzteschaft haben, nur in sich die Schätze tragen, die dann geborgen und verhökert werden. Human vegetable, wie es in GB heißt, das dann geerntet wird.

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