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Wolken-Wissenschaft Im Trüben forschen

 ·  Langsam beginnt der Winter zu nerven. Wegen der Wolken. Doch die sind so interessant, dass Forscher sich selbst welche machen. Ein Laborbesuch.

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Eduard Heindl

Wissen ist wichtig

Nur wer weis wie die Prozesse in der Atmosphäre ablaufen kann die Auswirkungen vernünftig einschätzen. Alles andere ist Mittelalter (Hexenwahn?)
Bekannt ist, dass CO2 ein Gas ist, das die Wärmestrahlung absorbiert und damit eine Erwärmung verursacht, das ist relativ einfache Physik.
Komplexer sind Vorgänge wie Wolkenbildung, diese Effekte können den ursprünglichen Effekt verstärken, noch stärkerer Treibhauseffekt als gedacht, oder den Effekt dämpfen. Dann würde es nicht um so viel wärmer.
Daher ist es sehr entscheidend, dass sorgfältige wissenschaftliche Untersuchungen die Fragen klären!

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 08.01.2013 17:49 Uhr

Klimawahn ist wie Hexenwahn

Der Glaube an den vom Menschen verursachten Klimawandel ist inzwischen genau so groß wie der Hexenwahn im Mittelalter - und da waren wir Deutschen ja ganz vorn dabei. Und man kann aus wissenschaftlicher Sicht feststellen, dass Klimawahn und Hexenwahn denselben Wahrheitsgehalt haben. Dabei gaben bzw. geben sich beide sooo wissenschaftlich. Beim Hexenwahn gab es den "Hexenhammer", mit dem man ganz genau feststellen konnte, wer eine Hexe ist. Beim Klimawahn gibt es den nicht beweisbaren "Treibhaus-Effekt" und die darauf gestützten Klimamodelle - etwa so wissenschaftlich wie damals der "wissenschaftliche Kommunismus" in der DDR. Beim Hexenwahn hat es Jahrhunderte gedauert bis der Spuk vorüber war. Gut, dass der Klimawahn kurzlebiger sein wird. Sobald das Wirtschaftswachstum aufhört, beginnen die Verteilungskämpfe und das Thema Klima ist egal. Im US-Wahlkampf spielte das Thema schon keine Rolle mehr. Nur wie Deutschen haben keine Sorgen, sondern machen uns welche.

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 08.01.2013 11:33 Uhr

Keine Erwärmung durch mehr CO2

Wenn man schreibt:

"Dabei könnte bereits eine minimale Zunahme des Bedeckungsgrades den Effekt des vom Menschen freigesetzten Kohlendioxids wettmachen."

Dann sollte man erst einmal feststellen, dass bisher kein "Effekt des vom Menschen freigesetzten Kohlendioxids" messbar ist. Noch nicht einmal der "natürliche Treibhaus-Effekt" ist bewiesen. Alles beruht auf grauer Theorie, die besagt, dass CO2 angeblich die Wärme-Abstrahlung der Erde behindere. Jedes Experiment, wo versucht wird, einen irgendwie wärmedämmenden Effekt des CO2 zu beweisen, beweist genau das Gegenteil, nämlich dass CO2 aufgrund seiner (wenn auch geringen) Strahlungsmöglichkeit Wärmeabfuhr nicht nur mittels Wärmeleitung, sondern auch mittels Wärmestrahlung ermöglicht. Würde eine CO2-Schicht in Doppelfenstern die Wärme in einem Raum länger belassen (also dämmend wirken) als z.B. Stickstoff, dann sollte man so etwas ausnutzen - aber genau das findet nicht statt. Und deshalb gibt es auch keine Erwärmung durch mehr CO2.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 16:19 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 08.01.2013 16:19 Uhr

Wichtiger ist ein anderer Punkt

Man stellt fest, daß die Wolkendecke die Temperaturen erheblich beeinflußt und minimale Änderungen des Bedeckungsgrades schon soviel ausmacht wie der (behauptete) Einfluß durch menscheninduziertes Kohlendioxid.

Die Bedeckung ist aber nicht konstant, also kann der (behauptete) Einfluß des CO2 gar nicht hauptsächlich für Temperaturänderungen verantwortlich sein. Dazu wurden Wolken in den Klimakatastrophenmodellen lange Zeit überhaupt nicht und danach nur sehr grob berücksichtigt.

Leider ist die Behauptung der menschengemachten Erwärmung durhc CO2 längst so dogmatisch und politisch geworden, daß echte wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen nichts mehr ausrichten können.

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Klaus Ermecke

Am Thema vorbeiformuliert

Herr Frey, kennen Sie sich in der Thematik aus? Warum erlauben Sie einem Haufen dogmenkonformer Staatsklimatologen, die eigentlich relevanten Fakten zu verschleiern?

Fakt ist, daß etwa seit 1983 die Wolkenbedeckung unseres Planeten von Satelliten aus permanent überwacht wird. Daraus ergibt sich der Anteil des Blauen Himmels, also quasi der Blendenöffnung in der viel größeren Wolkendecke, die Licht zum Boden durchläßt und bei Tage dessen Aufheizung ermöglicht. Dieser Anteil des Blauen Himmels ging bis 1987 auf das bisher registrierte Minimum zurück, um dann bis etwa 2000 kontinuierlich anzusteigen, um 19 Prozent des Wertes von 1987. Und tatsächlich stiegen die Temperaturen damals an. Der Bevölkerung und vor allem den Schulkindern wird dieses Faktum verschwiegen, stattdessen werden Kurven präsentiert, die einen Temperatur- und einen CO2-Anstieg korrelieren und daraus eine CO2-getriebene Kausalität behaupten. In unserem Report "Rettung vor den Klimarettern" haben wir das analysiert.

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Niemand weiß nichts genaues, aber beim Ergebnis wird man sich jetzt schon immer sicherer

Ein unbekannter Prozess ist als unbekannter Prozess zu behandeln.

Aus einem unbekannten Prozess jetzt schon Schlüsse für einen übergeordneten Prozess zu ziehen und diese Schlüsse dann als immer sichererere Erkenntnis zu bezeichnen ist Blödsinn. Die Sicherheit dieser Erkenntnis dann mit der steigenden Anzahl der Wissenschaftler zu Begründen, die diese Schlussfolgerungen nachplappern, obwohl sich an der wissenschaftlichen Grundlage nichts geändert hat, ist nur noch grotesk.

Aber Klimawissenschaftler können sich in dieser Gesellschaft alles unhinterfragt erlauben und bekommen Schützenhilfe aus der Bevölkerung, auch wenn sie noch so hirnrissig argumentieren.

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07.01.2013, 16:28 Uhr

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