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Offshore-Parks Öko-Forschung in den Wind geschrieben?

 ·  Mehr als 10.000 Windanlagen im Meer verändern Lebensräume - und schaffen neue. Sogar attraktive, heißt es. Doch ehe man Genaueres weiß, stoppt die Forschung.

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Joachim Waack
Joachim Waack (Waack) - 31.05.2012 09:31 Uhr

Langfristige Veränderungen

Viele Projekte, die Anfangs oft allein skeptisch bis negativ betrachtet und bewertet wurden,
haben einen harmlosen oder positiven Verlauf genommen.
In vielen Überlegungen, Ängsten fehlt die Komponente Zeit.
Die Natur ist robust und anpassungsfähig, das muss sie sein.
Wobei dieser Gedanke nicht als Freifahrtschein im Sinner der Vergangenheit (machet Euch die Erde untertan...) zu sehen ist.
Ich frage mich, ob nicht sogar in einem von uns erlebbarem Zeitraum sich größere, positive Veränderungen am Wattenmeer, an der Küste einstellen könnten. Küstenschutz und Aufbau weit vor der Küste. Veränderungen an Strömungen, Beruhigungen, Anschwemmungen etc.
Auch diese Fragen sollten m.E. bedacht und beobachtet werden um negativen Effekten vorzubeugen.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 30.05.2012 17:11 Uhr

Manche Sachen kann man auch durch Logik ermitteln

So wie in und an Schiffswracks sich ein Ökosystem bildet wird es auch an den Standfüßen der Windräder sein. Das man hier zudem nicht fischen kann nützt zudem dem Ökosystem. Eine alte Erkenntnis die man auch ohne Forschungsgelder gewinnen kann.

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Ronald Gruenebaum

EU Dimension?

Schon toll, dass nur die Deutschen Windparks bauen und deshalb alles selbst erforschen müssen.

Offenbar will man auf die Erfahrung anderer EU-Staaten nicht zurückgreifen, und das, obwohl sich die EU mit dem Lissabon-Vertrag einer gemeinsamen Energiepolitik verschrieben hat. Der zuständige EU-Kommissar ist im übrigen Deutscher.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.05.2012 16:26 Uhr
Thomas Schaeffler

@ronald

So wie ich das verstanden habe, sind das teilweise regionale Daten die hier erfasst werden (siehe Aussagen zu diesem TÜV-Prüfer). Sprich, hier kann man mit eurpäischen Vergleichen wenig anstellen (selbst mit den Dänen könnten wir uns schlecht vergleichen, da die deutschen Windparks eher auf der hohen See entstehen).
Auch die technischen daten zu Rotoren und Unterbau müssen wahrscheinlich unter den lokalen Bedingungen gesehen werden (gibt es mehr hohe Wellen, wie stark sind die Gezeiten, wie stark setzt die Natur zu - sei es durch die hier beschriebenen Lebewesen oder durch den Salzgehalt (unterscheidet sich ja z.B. zwischen Nord- und Ostsee undund...)) ;)

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