30.05.2012 · Mehr als 10.000 Windanlagen im Meer verändern Lebensräume - und schaffen neue. Sogar attraktive, heißt es. Doch ehe man Genaueres weiß, stoppt die Forschung.
Von Cornelia ReichertRichtlinien für Lesermeinungen
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Viele Projekte, die Anfangs oft allein skeptisch bis negativ betrachtet
und bewertet wurden,
haben einen harmlosen oder positiven Verlauf genommen.
In vielen Überlegungen, Ängsten fehlt die Komponente Zeit.
Die Natur ist robust und anpassungsfähig, das muss sie sein.
Wobei dieser Gedanke nicht als Freifahrtschein im Sinner der
Vergangenheit (machet Euch die Erde untertan...) zu sehen ist.
Ich frage mich, ob nicht sogar in einem von uns erlebbarem Zeitraum sich
größere, positive Veränderungen am Wattenmeer, an der
Küste einstellen könnten. Küstenschutz und Aufbau weit
vor der Küste. Veränderungen an Strömungen, Beruhigungen,
Anschwemmungen etc.
Auch diese Fragen sollten m.E. bedacht und beobachtet werden um
negativen Effekten vorzubeugen.
Manche Sachen kann man auch durch Logik ermitteln
So wie in und an Schiffswracks sich ein Ökosystem bildet wird es auch an den Standfüßen der Windräder sein. Das man hier zudem nicht fischen kann nützt zudem dem Ökosystem. Eine alte Erkenntnis die man auch ohne Forschungsgelder gewinnen kann.
Schon toll, dass nur die Deutschen Windparks bauen und deshalb alles
selbst erforschen müssen.
Offenbar will man auf die Erfahrung anderer EU-Staaten nicht
zurückgreifen, und das, obwohl sich die EU mit dem Lissabon-Vertrag
einer gemeinsamen Energiepolitik verschrieben hat. Der zuständige
EU-Kommissar ist im übrigen Deutscher.
@ronald
So wie ich das verstanden habe, sind das teilweise regionale Daten die
hier erfasst werden (siehe Aussagen zu diesem TÜV-Prüfer).
Sprich, hier kann man mit eurpäischen Vergleichen wenig anstellen
(selbst mit den Dänen könnten wir uns schlecht vergleichen, da
die deutschen Windparks eher auf der hohen See entstehen).
Auch die technischen daten zu Rotoren und Unterbau müssen
wahrscheinlich unter den lokalen Bedingungen gesehen werden (gibt es
mehr hohe Wellen, wie stark sind die Gezeiten, wie stark setzt die Natur
zu - sei es durch die hier beschriebenen Lebewesen oder durch den
Salzgehalt (unterscheidet sich ja z.B. zwischen Nord- und Ostsee
undund...)) ;)