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Montag, 13. Februar 2012
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Neapel Vulkanausbrüche

13.02.2006 ·  Die meisten Vulkane entstehen in Subduktionszonen, wo sich eine tektonische Platte unter eine andere schiebt und durch den Druck Magma bis an die Oberfläche gepreßt wird. Als besonders gefährlich gilt der rund 1300 Meter hohe Vesuv bei Neapel.

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Wie Erdbeben entstehen die meisten Vulkane in Subduktionszonen, wo sich eine tektonische Platte unter eine andere schiebt. Durch den Druck, der auf die abtauchende Platte wirkt, wird Magma bis an die Oberfläche gepreßt. Als besonders gefährlich gilt der rund 1300 Meter hohe Vesuv bei Neapel, was bereits im Jahre 79 n. Chr. deutlich wurde. Damals überraschte der Vesuv die Einwohner der Städte Pompeji und Herculaneum. Seither brach er immer wieder todbringend aus, zuletzt 1944. Neapel liegt mit einer Million Einwohnern etwa 20 Kilometer weit entfernt. Doch benachbarte Siedlungen ziehen sich bis auf die Hänge des Vulkans hinauf.

Als besonders gefährdet gelten rund 600.000 Menschen, denn für Vulkanologen ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Vesuv das nächste Mal ausbricht. Dabei gilt für Vulkane wie für Erdbebenherde: je länger die Pause, desto größer die Wahrscheinlichkeit neuer Aktivität.

Vulkanausbrüche können noch viel weitreichendere Folgen haben als die Zerstörung umliegender Orte. Als 1991 auf den Philippinen der Pinatubo ausbrach, schleuderte er täglich mehrere tausend Tonnen Asche und Staub in die Atmosphäre. Sie schirmten die Erde wie ein Schleier von der Sonne ab. Die Temperatur sank weltweit um ein halbes Grad.

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