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Energie Schmierentheater um schwarzen Sand

 ·  Das Klima wollen alle schützen. Trotzdem will keiner von Teer- oder Ölsanden als Ölquelle lassen. Amerika nicht und Kanada nicht. Der Abbau ist nicht nur ökologisch umstritten, er ist auch energieintensiv.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 15.06.2012 22:05 Uhr

Warum planen die Leute keinen Cracker in die nähe der Abbaugebiete

Es wird Naphthalin gebraucht um das Butumen zu verdünnen. Das bedeutet, dass es dorthintransportiert werden muss. Wenn der Cracker vor Ort stehen würde, Hätte man vor Ort auch mehr an niederen Fraktionen zur Verfügung ohne den Transportweg. Die könnte man dazu nutzen den Sand weiter Auszuwaschen um auch die Restlichen 10% Bitumen Rauszubekommen.
.
Je höher die Ausbeute desto weniger Bitumen bleibt im Sand zurück.
Damit wird das Argument des Abfalles entschärft.
.
Ob und wie es sich auf die Energiebilanz auswirkt kann ich nicht abschätzen, dazu fehlt mir die Erfahrung.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 15.06.2012 10:11 Uhr

Unabhängig von der auch hier wieder einsetzenden...

...Diskussion über die (angebliche oder tatsächliche) "Ökogläubigkeit", "Ökodiktatur" und was es da noch alles an Wortkreationen im Forum der FAZ gibt:

Ich begrüsse ausdrücklich die Entscheidung der FAZ-Redaktion, beim Thema Energie und Stromproduktion auf Wiki-Artikel zu verlinken. Bitte behalten Sie dies bei!

Das wird viel zur Versachlichung der Themen beitragen - schliesslich kann so jeder die hahnebüchenen Aussagen manch eines Mitforisten auf Wiki und den dort genannten Quellen selbst prüfen. Schliesslich sind die Themen Klimawandel, Erderwärmung, Risiken der Stromerzeugung, fossile Brennstoffe im Kern wissenschaftliche und keine "religiösen" oder "politischen" Themen.

Danke dafür, ich freue mich auf eine sachliche Diskussion!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 00:50 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 16.06.2012 00:50 Uhr

Das Thema "globale Erwärmung"

und verwandte Themen sind durch und durch politische Themen. Es handelt sich nicht um ergebnisoffene, seriöse Wissenschaft. Genau das spiegelt sich auch in den entsprechenden Wikipediaartikeln wider, die häufig von ökoreligiösen Aktivisten geschrieben oder manipuliert sind.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 15.06.2012 20:16 Uhr

Und genau diese Erklärung tut Not, Herr Sonntag.

Keiner verlangt wissenschaftlicher Korrektheit. Niemand behauptet Wiki sei mit wissenschaftlichen Publikationen zu vergleichen oder frei von subjektiven Meinungen - als Naturwissenschaftler habe ich da auch schon einiges in meinem Fachgebiet gesehen, welches nicht stimmt.

Was Sie aber bedenken sollten, Herr Sonntag: Leider hat ein sehr, sehr grosser Teil der Mitforisten keinen Hintergrund wie Sie und ich - und sind daher anfällig für Fehlinterpretationen. Nur ein Beispiel von vielen - weil es so gut zum Thema des Artikels passt: Letzthin musste ich einen Mitforisten behutsam darauf hinweisen, dass Ölsand mitnichten das gleiche ist wie Öl. Der energetische Unterschied beträgt mind. Faktor 5, und das wirkt sich dann schon erheblich auf eine Meinungsbildung zum Thema aus...

Häufig ist der Drang die Meinung zu nennen höher als das Wissen zum Thema: Genau deshalb sind Hinweise auf Wiki-Artikel, wenn diese einen gewissen Umfang haben, sehr wichtig.

Gruss

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Jahrgang 1954, freier Autor im Ressort „Natur und Wissenschaft“.

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