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State Festival: Videos Tag 2 : Nach uns kaltblütige Superintelligenzen?

„Pepper“ begrüßt Vorstandschef von SoftBank Corp. in Tokio. Bild: Reuters

Tag zwei auf dem State Festival in Berlin: Werden wir kalte Maschinen schaffen oder warmherzige Engel mit künstlicher Intelligenz? Forscher, Unternehmer und Künstler debattieren über die Zukunft der Emotionen.

          Noch ist der Mensch damit beschäftigt, Meister seiner eigenen Emotionen zu werden, sie zu verstehen, einzuordnen, zu beherrschen - und kommerziell nutzbar zu machen. Das ist das Fazit vom gestrigen Auftakt des State Festivals im Berliner Kühlhaus. Heute, am zweiten Tag der „Open Science“-Konferenz werden Wissenschaftler, Firmengründer und Künstler endgültig die Zukunft mit beziehungsfähigen Maschinen in den Blick nehmen.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          In der Mustererkennung und in Strategiespielen sind uns Rechner mit künstlicher Intelligenz (KI) schon überlegen. Lange hat das nicht gedauert. Werden wir also bald mit trainierbaren „Superintelligenzen“ konfrontiert, die nicht nur lernen, Spezialaufgaben zu lösen, sondern sich selbst Ziele suchen und ihre Partner - basierend auf affektiven Algorithmen und neuronalen Netzen, die warmherziger agieren als jeder Mensch?

          Oder eben kaltblütiger als der schlimmste Teufel? Brauchen wir also eine Ethik der KI, um solche Möglichkeiten schon früh zu unterbinden?

            

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