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Atomium Culture : Treffpunkt für Spitzenforscher

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Das Europäische Parlament in Brüssel Bild: picture-alliance/ dpa

Europas Spitzenforschung hat eine neue Kommunikationsplattform. Beteiligt sind viele angesehene europäische Universitäten, Unternehmen und mehr als ein Dutzend großer Zeitungen, darunter die F.A.Z.

          Europas Spitzenforschung soll mit einer neuen Initiative gestärkt werden, die an diesem Freitag in Brüssel gestartet wird. Ehrenpräsident und Mitinitiator von „Atomium Culture“ ist der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing. Viele angesehene europäische Universitäten, Unternehmen und mehr als ein Dutzend großer Zeitungen, darunter diese, werden eine Kommunikationsplattform insbesondere für junge Spitzenforscher bieten.

          Ziel ist es, den besten Talenten aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften unter http://atomiumculture.eu ein gemeinsames Forum zu bieten und den Nachwuchs zu interessieren. Die Zahl der Arbeitskräfte in der Forschung liege in Europa bei 5,1 je tausend Einwohner, in Amerika bei 7,4 und in Japan bei 8,9, warnt das „Europäische Manifest“ von Atomium Culture (siehe Atomium Culture: Das Manifest).

          Im Jahr 2000 hatte die EU das Ziel ausgegeben, sich bis 2010 zum „wissenschaftlich konkurrenzfähigsten Wirtschaftsraum“ zu entwickeln. „Atomium Culture wird ein virtueller Treffpunkt für die vielversprechendsten europäischen Talente“, kündigen Giscard d'Estaing und der amtierende Präsident von Atomium Culture, Michelangelo Baracchi Bonvicini, an. Die Forscher werden ihre Ideen, Ziele und Ergebnisse im Internet sowie in den Publikationen der beteiligten Medien präsentieren können.

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