http://www.faz.net/-gwz-8vz7p

Kairo : Statue aus dem Schlamm zeigt wohl doch nicht Ramses

  • Aktualisiert am

Ein Teil der Statuen-Reste wird in Kairo aus dem Schlamm geborgen. Bild: dpa

Eine der gefundenen Statuen bei Kairo soll nun doch nicht Ramses II darstellen. Nun haben die Forscher einen neuen Pharao als Kandidaten.

          Bei der in Kairo geborgenen riesigen Pharaonenstatue handelt es sich  wohl doch nicht um Ramses II. Inschriften deuteten nach einer ersten Untersuchung darauf hin, dass die Statue vielmehr auf Pharao Psammetich I. zurückgehe, erklärte der ägyptische Altertumsminister Chaled al-Enani am Donnerstagabend in Kairo laut lokalen Medien.

          Hieroglyphen auf den Fragmenten der Statue wiesen auf den Herrscher, der von 664 bis 610 v. Chr. Ägypten regierte. Chaled al-Enani sagte, es seien die Worte „starker Arm“ entziffert worden, einer der Namen des Pharaos der 26. Dynastie. Es sei aber noch nicht zu „hundert Prozent“ sicher. Weitere Untersuchungen seien nötig. Die Reste gehören zu Kopf und Rumpf.

          Das Archäologenteam hatte insgesamt Reste zweier Pharaonenstatuen entdeckt. Die anderen Teile gehören zu einer Statue des altägyptischen Königs Sethos II. (1204 bis 1198 v. Chr.). Die Funde wurden am nordöstlichen Stadtrand in Matarija gemacht. Dort befand sich einst die Pharaonenhauptstadt Heliopolis.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ilkay Gündogan bei der WM : Löws erster Nachrücker

          Für einen Startelf-Einsatz hat es nicht gereicht: Ilkay Gündogan kommt gegen Schweden nach 30 Minuten für den verletzten Sebastian Rudy ins Team. Auch etwas anderes war erstaunlich – und gleichsam erfreulich.

          Flüchtlinge : EU-Staaten drängen auf Abschottung

          Vor dem Sondergipfel zur Flüchtlingspolitik verlangt Österreich den Einsatz von Soldaten an der EU-Außengrenze. Frankreich und Spanien fordern die Einrichtung von Flüchtlingszentren. Bundestagspräsident Schäuble warnt Horst Seehofer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.