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Wissenschaftsbücher
Mode definierte Goethes Schwager Vulpius in seinem spöttischen "Glossarium für das Achtzehnte Jahrhundert" als "Tyrannin aller Stände und feile Metze aller Narren". Gut gesagt, nur wäre es besser, das auch zu sehen. Ebendies dachte man sich im vorrevolutionären Frankreich, der konkurrenzlosen Hochburg in Geschmacks- und Modefragen. Mehr 0
Erbarmungslose Hitze oder Kälte, mörderische Trockenheit, praktisch keine Nährstoffe - solche Bedingungen erscheinen aus Sicht des Menschen als höchst lebensfeindlich. Etlichen Organismen sind derartige Verhältnisse indessen durchaus willkommen. Denn dort, wo andere passen müssen, eröffnet sich ihnen eine Nische, in der sie sich weitgehend unbehelligt entfalten können. Mehr 0
Mit "Zukunft Gehirn" legen international führende Hirnforscher ein gemeinsames Werk vor, in dem die wichtigsten neueren Erkenntnisse ihres Fachgebietes anschaulich und allgemeinverständlich zusammengefasst sind. Dabei schlagen die Autoren Brücken zwischen Kultur- und Neurowissenschaften, erlauben sich ... Mehr 0
Der Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter macht Psychiatern und Psychologen in jüngster Zeit vermehrt Sorge. Für viele Patienten bedeutet das Erreichen der Volljährigkeit auch ein Herausfallen aus den Versorgungsstrukturen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, ganz abgesehen davon, dass sich gerade ... Mehr 0
In einer Reihe von historischen Aufarbeitungen der Nazizeit hat jetzt ein weiteres medizinisches Fach nachgelegt: die Chirurgie. Die Ärzte haben sich zuerst den Einzelschicksalen der Präsidenten ihrer Fachgesellschaft in den Jahren 1933 bis 1945 zugewandt, anschließend auch den Opfern. Hans-Ulrich Steinau ... Mehr 0
Ginge es nach dem bloßen Wunsch, verlöre das demographische Problem bald von seiner Schärfe. Waren es nach einer Studie des Allensbacher Instituts im Jahr 2008 dreiundvierzig Prozent der Kinderlosen, die sich Nachwuchs wünschten, so stieg die Zahl im folgenden Jahr auf zweiundfünfzig. Dass der gewachsene Familiensinn ... Mehr 0
Robert Limpert wollte Orientalistik studieren, um Diplomat oder Gelehrter zu werden. Am 15. Juni 1925 in Ansbach geboren, besuchte er das Gymnasium seiner Vaterstadt. Da er Lehrern, die Propaganda verbreiteten, im Unterricht widersprach, wurde er im Herbst 1943 von der Schule verwiesen, konnte aber an einem anderen Gymnasium das Abitur ablegen. Mehr 0
Wir haben uns schon an den Gedanken gewöhnt, dass die Abläufe auf und unter der Erde grundsätzlich berechenbar sein sollen, dass sie sich gleichsam simulieren lassen mit den passenden Algorithmen. Tatsächlich treibt diese Idee die Wissenschaft heute wesentlich an. In Wirklichkeit ist sie jedoch genauso tückisch ... Mehr 0
Spätestens seit im Jahr 2007 in Duisburg sechs Italiener in einem Kugelhagel starben, gilt es als ausgemacht, dass sich die Mafia auch in Deutschland festgesetzt hat, hier ihren Geschäften nachgeht und ihre Fehden austrägt. Den Anschein eines regional verankerten, auf vormodernen Rechtsvorstellungen ... Mehr 0
Man hat manchmal den Eindruck, dass die heutige Antisemitismus-Forschung sich zwar mit den Feinden der Juden ausführlich und nach allen Regeln neuerer Analysekunst beschäftigt, dabei aber das vergangene und das lebendige Judentum kaum mehr zu kennen scheint. Darunter leidet die Präzision der Befunde. Mehr 0
1898 versuchte sich Rilke in einem Brief an Wilhelm von Scholz in einem Genre, das ihm eher fremd war, der Karikatur. Anlass war seine Begegnung mit dem Bohemien, Vagabunden und Caféhaus-Literaten Peter Hille, den er halb fasziniert, halb pikiert als poetischen Clochard beschreibt: "Bezeichnet wird ... Mehr 0
Das Private der Küche ist politisch, wie ein Streifzug durch die Kulturgeschichte des japanischen Essens belegt. Inmitten der McDonaldisierung ist ein Weiterwirken von jahrhundertealten Glaubenssätzen und Ritualformen, vormoderner Etikette und Anrichtekunst zu erkennen ("Japanese foodways, past and present". Mehr 0
Es gibt kein "austherapiert". Für die Autoren dieses Patienten- und Ärzte-Ratgebers jedenfalls nicht. "Parkinson - die Krankheit verstehen und bewältigen" ist der Versuch, auch jenen Patienten, denen die Ärzte mangels zusätzlicher Therapieoptionen große Hoffnungen machen können, eine Perspektive für das weitere Leben mit der Krankheit zu geben. Mehr 0
Fest steht immerhin: Das Wort "Neologismus" ist selber einer. Gebildet aus den altgriechischen Wörtern "neo" für neu und dem bedeutungsträchtigen "logos", ist die zusammengesetzte Form selbst nicht griechischen Ursprungs. Die sogenannte neoklassische Lehnwortbildung stammt aus dem Französischen. ... Mehr 0
Für die einen ist sie die Königin der Wissenschaft, für die anderen eine hohe Kunst. Doch für die meisten dürfte die Mathematik noch immer kaum mehr sein als eine abstrakte, nur schwer verständliche Wissenschaft, die mit der Alltagswelt wenig zu tun hat. Doch mehr und mehr Menschen streifen diese Vorurteile ... Mehr 0
Furios: Alina Bronskys Jugendbuch „Spiegelkind“ 02.02.2012 13:04 Uhr
Turbulent: Annette Herzogs Kinderbuch „Film ab, Mister Vam!“ 01.02.2012 13:15 Uhr
Drei tolle Ideen: Laëtitia Devernays Bilderbuch „Applaus“ 27.01.2012 15:42 Uhr
Ein ziemlicher Knaller: „Jo Raketen-Po“ von Pinkus Tulim 20.01.2012 13:30 Uhr
Unheimlich: Bart Moeyaerts Kinderbuch „Wer ist hier der Chef?“ 18.01.2012 14:21 Uhr
Rezension: Mark Greifs “Hipster“ 09.02.2012 15:11 Uhr
Rezension: Eckhard Müller-Mertens’ „Existenz zwischen den Fronten“ 09.02.2012 14:48 Uhr
Rezension: Heiner Mühlmanns „Die Natur der arabischen Kultur“ 09.02.2012 14:12 Uhr
Rezension: Guy Stroumsas „Das Ende des Opferkults“ 08.02.2012 16:40 Uhr
Rezension: Michael Manns „Sahibs, Sklaven und Soldaten“ 02.02.2012 17:47 Uhr
Planckton
So einfach ist das (3): Despotische Weiber
Tierleben
Grüne Woche (3): Macht Antibiotikahandel die Tierärzte reich?
Ins Netz gegangen
„Damals und heute“
Klimawandel: Die sonderlichen Sonnenanbeter
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Arzneimittel-Rückstände: Schmerzhafte Lücken in puncto Wasserqualität
Saturnmonde: Titans bizarre Wüstenwelt
Klimawandel: Was die sibirische Kälte mit dem letzten Sommer zu tun hat
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Raketenstart in der Nanowelt