Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“
Nützlicher Drogentrip
Halluzinogenforscher versetzen gesunde Probanden gezielt in einen Rauschzustand. Sie wollen so Krankheiten wie Schizophrenie besser verstehen, Arzneimittel entwickeln und Therapien voranbringen. Über den ungewöhnlichen Weg zum Erkenntnisgewinn berichtet unsere Mitarbeiterin Helena Wittlich.
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Astrophysik
Das Eisen der Supernova
In Überresten fossiler, Eisen liebender Bakterien hat man ein radioaktives Eisenisotop gefunden, das nur in Supernovae gebildet wird. Dies ist die erste nachgewiesene biologische Signatur einer Sternenexplosion auf unserer Erde.
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Von
Hermann-Michael Hahn
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Blogs | Planckton
Wider die Natur, alles fürs Klima
Im Bosawas-Reservat im Norden Nicaraguas, dem zweitgrößten Urwaldgebiet Amerikas, wird die Natur geplündert, Ureinwohner werden entrechtet. Stoppen sollen das Obama und die Welt - dem Klima zuliebe.
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Von
Joachim Müller-Jung
Katastrophenforschung
Fatale Erdbeben
Wie hoch ist das Risiko, im 21. Jahrhundert das Opfer eines Erdbebens zu werden? Zwei amerikanische Geologen haben die Zahl der möglichen Opfer berechnet.
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Von
Horst Rademacher
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Glosse
Plusminus 400
Das Treibhausgas Kohlendioxid hat einen Rekordwert erreicht, und seine Konzentration wird weiter steigen.
Ein Dilemma, dass wir Menschen das Gas nicht riechen können - denn sonst würde längst die Protestwelle rollen.
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Von
Joachim Müller-Jung
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Esssucht als Krankheit
Wenn der Appetit unbezwingbar ist
In der Neufassung des amerikanischen Psychiatrie-Handbuchs DSM-5 ist erstmals von Verhaltenssüchten die Rede. Werden wir bald neu über Adipositas denken und die Diagnose „Food Addiction“ in Betracht ziehen?
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Von
Christina Hucklenbroich
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Bionik
Mit dem 180. Auge sieht man mehr
Ein künstliches Facettenauge ist die jüngste Errungenschaft von amerikanischen Bionikern. Es erfasst alles, was sich in seinem Blickfeld von 160 Grad herumschwirrt.
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Von
Manfred Lindinger
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Nobelpreisträger
Exzellente Physik
Erfindungen und Entdeckungen bleiben nie ohne Folgen. Sie beflügeln häufig den technischen Fortschritt oder verändern das Denken und das Weltbild. Das gilt insbesondere für mit dem Physiknobelpreis ausgezeichneten Forschungsarbeiten, wie Rainer Scharf in seinem Buch deutlich macht.
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Von
Manfred Lindinger
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Vorrevolutionäre Galanteriewaren
Mode definierte Goethes Schwager Vulpius in seinem spöttischen "Glossarium für das Achtzehnte Jahrhundert" als "Tyrannin aller Stände und feile Metze aller Narren". Gut gesagt, nur wäre es besser, das auch zu sehen. Ebendies dachte man sich im vorrevolutionären Frankreich, der konkurrenzlosen Hochburg in Geschmacks- und Modefragen.
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