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Lukratives Geschäft: In den fünfziger und sechziger Jahren konnten ganze Familien vom Würmerfang leben.

Regenwürmer nehmen Reißaus : Was grunzt denn da?

Schon der große Naturforscher Charles Darwin untersuchte im 19. Jahrhundert das Verhalten von Regenwürmern. Die Frage jedoch, warum sie hin und wieder aus ihren Löchern kriechen, ist bis heute ein Rätsel.

Aquakulturen : Der eierlegende Gemüse­fliegenfisch

Die Aquakulturen erfinden sich neu – auch, weil weltweit immer mehr Fisch gegessen wird. Ernährung und Haltung der Tiere werden radikal umgestellt, einige Betriebe versehen es mit Bio. Wie viel Zukunft haben diese Kreislaufsysteme?
Virtual Reality – VR – wird immer attraktiver.

EU-Kampagne mit Spiel : Wie nerdy sind Sie?

Der digitale Umbau kommt mit Macht und Brüssel und will herausfinden, wie viele Europäer noch mithalten. Das multimediale Umfragespiel „iNerd“ soll zeigen, wie gut Sie vier Hauptthemen beherrschen. Probieren Sie es aus.

Chemie-Nobelpreis 2018 : Die Zähmung der Evolution

Der Nobelpreis für Chemie ehrt in diesem Jahr die Amerikanerin Frances H. Arnold, ihren Landsmann George Smith sowie an den Briten Gregory Winter. Die drei Wissenschaftler haben die Prinzipien der Evolution nutzbar gemacht und so Möglichkeiten für die Herstellung von Arzneimitteln und Biokraftstoffen geschaffen.
Der Herzkatheter ermöglicht oftmals Diagnose und Behandlung in einem einzigen Eingriff.

Umstrittene Studien : Bringt der Clip im Herzen doch etwas?

Er gilt als Innovation und deutsche Kardiologen haben ihn rekordverdächtig schnell ins Herz geschlossen: der Mitral-Clip. Er soll schwache Herzklappen reparieren. Die neuesten Studien liefern jedoch keinen Freibrief dafür. Ein Kommentar.
Mäuseglück: Diese Mäusemutter wurde selbst aus dem Genmaterial zweier Weibchen gezeugt. Jetzt hat sie eigenen, offensichtlich gesunden Nachwuchs.

Zwei Väter oder zwei Mütter : Alles geht, solang du eine Maus bist

Ein neues Leben entsteht – aus Ei- und Samenzelle sollte man meinen. Nicht mehr lange vielleicht. Chinesen haben an Mäusen gezeigt, was möglich werden könnte in der gleichgeschlechtlichen Fortpflanzung – oder ganz ohne Partner.

Klimadebatte : Diese Hitzköpfe

Die Klimadebatte ist mal wieder am Siedepunkt. Für Spielchen und süße Sommerträume ist jetzt keine Zeit mehr, sagt der Weltklimarat. Die Quittung kriegt er im Netz.
Offizielle Nobelpreis-Medaille

Nobelpreis-Kommentar : Preisträgerin Nr. 3

Kurioses Timing: Kurz bevor nach 55 Jahren endlich wieder eine Frau mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, hatte sich das Cern von einem Vortrag distanziert, in dem Physikerinnen massiv beleidigt wurden.

Coup mit 89 Jahren : Wie wird man in der Mathematik zweimal berühmt?

Sir Michael Atiyah ist 89, ein Mathe-Genie, preisgekrönt, und immer noch hungrig. Einmal berühmt reicht nicht. In Heidelberg überraschte er jetzt mit zwei Folien, die die Gemeinde aufrüttelten. Gegenstand: Der Beweis eines der größten Rätsel in der Mathematik.

Keilschrift : Ein Puzzle aus alten Zeiten

Tontafeln zeugen davon, wie die Menschen vor Jahrtausenden lebten. Doch die meisten Tafeln sind zerbrochen. Forscher haben nun ein System entwickelt, das sie Stück für Stück wieder zusammenfügt.
Im Garten von Ediacara: Vor 560 Millionen Jahren war das Leben noch gewaltfrei und Dickinsonia costata (Bildmitte) nur der Größe nach die Königin des Präkambriums.

Ediacara-Fossilien : Tiere ohne Eigenschaften

Dickinsonia war eines der ersten Lebewesen, die mit bloßem Auge als solche zu erkennen sind. Jetzt wurden in ihren Fossilien Gewebereste entdeckt, die sie als echte Tiere ausweisen.
Gerade Themen wie Umweltschutz nutzen Firmen gezielt für ihre Öffentlichkeitsarbeit.

Wirksame Öffentlichkeitsarbeit : Ein Umweltsiegel zur Ablenkung

Wie sich Konzerne nach außen präsentieren, hängt auch von aktuellen Skandalen ab. Das beobachten Soziologen seit Jahrzehnten. Vor allem Themen wie Umweltschutz oder Frauengleichstellung werden für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt.
Ein Ergebnis feministischer Geographie: Männer sollte man am besten wie Vierbeiner behandeln.

Gender-Studies : Echt auf den Hund gekommen

Drei amerikanischen Forschern ist ein trauriger Beweis gelungen: Man kann selbst den größten Blödsinn publizieren – wenn er nur ins vorgefasste Weltbild passt.