Die Tabelle illustriert einen der umstrittenen CMS-Spread-Ladder-Swaps. In diesem Fall zahlt die Bank jedes Jahr 3,46 Prozent auf den unterliegenden Betrag, zum Beispiel 10 Millionen Euro, an den Kunden. Der Kunde zahlt im ersten Jahr einen Zins von 2 Prozent - was ihm im ersten Jahr einen Netto-Zinsgewinn von 1,46 Prozent beziehungsweise 146.000 Euro garantiert. Vom zweiten Jahr an richtet sich die Zinszahlung des Kunden nach einer sich jährlich ändernden Formel. Deren Kernelement ist der Zinsabstand zwischen dem Zehn- und dem Zweijahreszins, gemessen als Constant Maturity Swap (CMS) an einem Stichtag. In der Tabelle sind vier fiktive Szenarien durchgespielt. Die erste Spalte unterstellt, dass der Zinsabstand in jedem Jahr 2 Prozentpunkte beträgt. Aus der Formel ergibt sich ein negativer Zins; laut Vertrag beträgt der vom Kunden zu zahlende Zins dann 0 Prozent, und er erzielt den für ihn maximalen Netto-Zinsgewinn von 3,46 Prozent. In Spalte 4 ist eine leicht inverse Zinsstrukturkurve unterstellt: Der Zweijahreszins liegt um 0,2 Prozentpunkte über dem Zehnjahreszins. In diesem Fall ergeben sich für den Kunden jährlich stark zunehmende Zinszahlungen. Für das zweite Jahr wäre dies gemäß Formel bereits ein Zins von 2 Prozent plus dreimal (1,1-(-0,2)) also 5,9 Prozent.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.419,90 | −1,28% |
| EUR/USD | 1,2369 | 0,00% |
| Rohöl Brent Crude | 103,00 $ | −0,24% |
| Gold | 1.540,00 $ | −2,50% |
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