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ZEW-Konjunkturbarometer Die Zuversicht der Finanzprofis ist gestiegen

13.02.2007 ·  Nicht nur die Konjunkturdaten für 2006 vermitteln ein gutes Bild: Experten äußern sich auch für die Zukunft optimistisch. Deshalb ist das Stimmungsbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung wieder in den positiven Bereich geklettert.

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Die Konjunktur in Deutschland wird nach Einschätzung von Finanzexperten in der zweiten Hälfte des Jahres wieder an Fahrt gewinnen. Das Stimmungsbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) kletterte im Vergleich zum Vormonat um 6,5 Punkte und liegt nun bei 2,9 Punkten, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte.

„Erfreulicherweise signalisiert die Entwicklung des Indikators, dass die dämpfenden Effekte der Mehrwertsteuererhöhung nach Ansicht der Finanzmarktexperten vorwiegend temporärer Natur sein werden,“ sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz zu der Umfrage unter rund 300 Analysten und institutionellen Anlegern.

Investitionsnachfrage im Inland „dynamisch“

Die Analysten gehen laut ZEW davon aus, dass sich die Investitionsnachfrage im Inland „dynamisch“ entwickelt und die Konsumnachfrage sich wieder stabilisiert. Gute Nachrichten über das Wirtschaftswachstum und den Konsum in den Vereinigten Staaten ließen das internationale Umfeld zudem in einem freundlicheren Licht erscheinen.

„Es ist sicherlich positiv, dass der extreme Pessimismus der vergangenen Monate in dem Indikator nachlässt,“ sagte Ulrike Kastens, Analystin bei Sal. Oppenheim. „Wir erwarten, dass es auch in den kommenden Monaten eine weitere Aufwärtsbewegung beim ZEW geben wird. Die Verfassung der deutschen Wirtschaft ist nach wie vor sehr gut.“

Rainer Guntermann von Dresdner Kleinwort vertrat die Auffassung, dass der niedrige Stand des Indikators und „der sehr ausgeprägte Pessimismus“, der sich darin widerspiegelte, „suspekt“ war. Der Indikator habe sich „vom harten Trend abgekoppelt“ und sei nun auf einem Erholungskurs, glaubt der Analyst. „Die Wachstumsprognosen für 2007 dürften weiter nach oben korrigiert werden,“ sagte er.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und Reuters
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