19.02.2008 · Zertifikate sollen künftig einem neutralen Rating unterworfen werden. Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt zu mehr Transparenz des Zertifikatemarktes und seiner Produkte. Dem Anleger wird viel Vertrauen gegenüber den Emittenten der Zertifikate und dem Verkäufer in seiner Bank abverlangt.
Von Daniel MohrZertifikate sollen künftig einem neutralen Rating unterworfen werden. Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt zu mehr Transparenz des Zertifikatemarktes und seiner Produkte.
Dem Anleger wird viel Vertrauen gegenüber den Emittenten der Zertifikate und dem Verkäufer in seiner Bank abverlangt. Aus den mittlerweile mehr als 300.000 Produkten sucht der Berater ein paar aus, ohne selbst den gesamten Markt überblicken zu können. Zudem sind die Strukturierung und die Preisstellung der Zertifikate für den Privatanleger kaum nachvollziehbar. Daher ist es hilfreich, wenn eine neutrale Stelle die Produkte klassifiziert - nach Risiko und nach Qualität.
Praxistest nötig
Es erleichtert dem Anleger in einem unübersichtlichen Markt die Auswahl und die Einschätzung der Zertifikate. Auch kann ein neutraler Vergleichsmaßstab die Emittenten zu Verbesserungen anregen. Schließlich wird ein gutes Rating zu einem nicht unerheblichen Wettbewerbsfaktor. Zur endgültigen Bewertung des Ratingsystems ist aber der Praxistest nötig: Wie viele Zertifikate werden einbezogen? Ist die Ratingagentur glaubwürdig neutral? Werden auch schlechte Ratings vergeben? Oder werden die Zertifikate am Ende alle für gut oder sehr gut befunden?
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.419,90 | −1,28% |
| EUR/USD | 1,2369 | 0,00% |
| Rohöl Brent Crude | 103,00 $ | −0,24% |
| Gold | 1.540,00 $ | −2,50% |
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