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Zahlungsverkehr Die Einzugsermächtigung stirbt

 ·  Die Einzugsermächtigung wird abgeschafft: Vom 1. Februar 2014 an gelten nur noch schriftlich erteilte Mandate. Für die Verbraucher bedeutet das mehr Schutz, für die Unternehmen mehr Aufwand.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (22)

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 24.11.2012 19:19 Uhr

Keine Panik! Was bedutet das für die GEZ ? Ich hoffe nichts Gutes.

ggf gibt es massenweise Umwandlungen in Vorkassevorgänge, ggf ist das besser als eine Einzugsermächtigung fürs Konto. Wir werden sehen. ggf raffe ich auch gar nichts. Es bleiben auch die Daueraufträge erhalten wo ich als Kunde die Kontrolle habe. Keine Panik

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peter myer

neuer irrsinn.

abschaffung der tollhaus-beamten in brüssel wäre mir allerdings lieber.

ich hatte und habe niemals probleme mit der jetzigen form der einzugsermächtigung.
wenn mit einer einzugsermächtigung etwas falsch lief, konnt ich problemlos rückbuchen.

aber die brüsseler beamtenschaft hatte wieder viel zu viel zeit sich neuen unsinn einfallen zu lassen.

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Jann Derrenbach

Offenbar führen nur noch die Banken Regie in Brüssel-Europa

Mit dem Wegfall der preisgünstigsten Zahlungsmöglichkeit "Lastschrift" verlagert sich das Bezahlgeschäft hin zu den Kreditkartenbanken und Paypal-Systemen. Die kosten allesamt Geld. Dieser vermehrte Geldzufluss zu den Banken ist das eigentliche Moment in dieser schamlosen EU-Apparatschick-Verfügung. Es stimmt: Die Banken ziehen die Strippen überall in Brüssel-Europa und die Politik-Marionetten zappeln im Takt. Im Endeffekt läuft alles auf die Bevorteilung des Kapitals und des politischen Schmarotzertums zu Lasten der Redlichen hinaus. Business as usual.

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Karl S. Walter

Feinster EU-Sadismus: Heiteres Bürgerquälen

Jaja, das dient natürlich alles unserer »Sicherheit«. Von wegen! Erdacht vor einigen Jahren bei einem Abteilungsfest in einem Brüsseler Edelrestaurant. Nach dem achten Getränk. Dann haben sich zig hoch bezahlter Bürokratur-Experten an die Arbeit gemacht.

Nun ist das Bürgerquälwerk vollbracht und fertiggestellt. Bei der Feier zu diesem Anlass in obgenanntem Restaurant lagen die sich Verfasser zeitweilig vor Lachen kreischend in den Armen: »Zweiundzwanzigstellige SEPA-Nummern! MUUHAHAHAHA« »Vorankündigungspflicht einer doppelt zu genehmigenden Kontenbelastung? Hehehehe!« »Und ... Prust! ... diese Deppen zu Hause lassen sich das gefallen! Und zahlen uns dafür noch doppelte Beamtengehälter! Das ... Pruust ... dient alles ihrer Sicherheit (Brüllendes Gelächter, nicht enden wollend)«

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Daniel Fader
Daniel Fader (Blaualge) - 23.11.2012 11:15 Uhr

In diesem Fall tritt sogar der Bundestag für das deutsche Volk ein!

In Zeiten von ESM und EFSF muss man sich schon häufig fragen, wie sehr der Bundestag deutsche Interessen vertritt. Aber dass er sich in dieser Angelegenheit gegen die Vorschläge der EU stellt (zumindest wurde es mal versucht), zeigt wie katastrophal dämlich das Vorhaben ist.

Aus der EurActiv Webseite vom 11. Mai 2011:
"Der Bundestag stellt sich fraktionsübergreifend gegen die Einführung des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA). Der Vorsitzende des Europaausschusses Gunther Krichbaum (CDU) hat heute klare Worte gewählt. Er prophezeit einen Bürgeraufstand, der die E10-Debatte in den Schatten stellt. Das Bundesfinanzministerium gibt den Kampf gegen SEPA aber bereits verloren."

Natürlich gibt es keine Möglichkeit, die EU EU sein zu lassen und unser Zahlsystem national beizubehalten. Oder? Macht mal was richtig!
Ein erneutes riesengroßes und dazu unverschämt teures Ärgernis.

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Chris Frank
Chris Frank (Chris_55) - 23.11.2012 10:26 Uhr

Paypal & Co freuen sich

Wenn man dann überlegt, dass ebay, amazon und wie die großen so heitßen ihre eigenen Zahlungsverkehrssysteme haben oder entwickeln ist doch klar, wohin die Reise geht. Die Großen haben damit keine Probleme, sie machen einfach "ihre eigen Bank" auf. Das Problem wird der Einzelhändler vor Ort oder der kleine Shopbetreiber haben der so die günstigste aller Zahlungsverkehrsmethoden beraubt wird.

Ebenfalls freuen werden sich die verschiedenenen Kreditkartenanbieter. Diese sind zwar nicht sicherer und besser als Lastschrift (im Gegenteil, Lastschrift kann ich einfach widersprechen und schwups das Geld ist sofort wieder da), aber teurer für die Shopbetreiber. Und zahlen werde ich als Kunde das dann dürfen. Danke, liebe EU. Wo ich doch so wahnsinnig viel im europäischen Ausland z.B. auf der Seite eines portugisischen oder lettischen Ladens bestelle...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.11.2012 14:35 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 23.11.2012 14:35 Uhr

Einzelhändler und kleine Shopbetreiber

Für den Einzelhändler vor Ort dürfte sich eigentlich nicht viel ändern. Das Zahlen per Karte gilt weiterhin als Überweisung und nicht als Lastschrift und die Unterschrift bei Kartenzahlung gibt es bereits. Kleinere Online-Shop-Betreiber bieten auch heute schon meist keine Lastschrift oder Rechnungszahlung an. Hier wird für gewöhnlich per Vorkasse gezahlt, da schon wenige nicht zahlende Kunden hier den finanziellen Ruin bedeuten können.

Größere Probleme sehe ich allerdings bei Institutionen wie beispielsweise kleineren Vereinen, die ihre Mitgliedsbeiträge einziehen.

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Udo goldstein
Udo goldstein (goldi53) - 23.11.2012 10:25 Uhr

Chaos vorprogrammiert

Als kundiger Bürger mit SEPA-Kenntnissen, bin ich entsetzt über die weitreichenden hochgradig bürokratischen Folgen von SEPA, dass gilt sowohl für die Unternehmenssicht wie aber auch für die Endverbraucher. Wer will das im täglichen Geschäftsverkehr noch überblicken bzw. durchführen? Soviel Aufklärung für alle Beteiligten kann es gar nicht geben um das Chaos im Zahlungsverkehr ab 2014 zu verhindern.

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 23.11.2012 10:24 Uhr

Erinnert an die Glühlampe, hat gut funktioniert, muß abgeschafft werden

Zehntausende höchstbezahlte Beamte in Brüssel müssen auch mal irgendetwas produzieren, damit wir nicht glauben, die zig Milllarden Euro, die sie kosten, wären zum Fenster hinausgeworfen.

Für die Firmen ergibt sich daraus ein erhebliches Risiko hinsichtlich der Bonität und Pünktlichkeit ihrer Kunden. Sie werden demnächst Vorauskasse verlangen, was zu Mehrarbeit führt, da laufend der Geldeingang überwacht werden muß und erst dann die Ware raus kann. Es sind also mehr Arbeitsschritte erforderlich. Der Kunde erhält seine Ware später. Kreditkarten sind für margenenge Internetanbieter vermutlich kein Alternative. Im Gegensatz zu Lastschriften sind mir bei diesem Verfahren schon viele Betrugsfälle zu Ohren gekommen. Warum macht man hier nichts? Ist die Kreditkartenlobby zu stark?

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 23.11.2012 10:03 Uhr

Schriftliche, unterschriftslose Mandatserteilung lässt das Gesetz grundsätzlich zu

Was geschieht im Zweifelsfall? Muss der Empfänger nachweisen, dass sie echt ist, oder der, der ermächtigt, dass es eine Unterschriftfälschung ohne Unterschrift ist?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.11.2012 14:28 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 23.11.2012 14:28 Uhr

Angeboten werden:

(lt. Wikipedia)
- das papiergebundene Mandat mit der eigenhändigen Unterschrift
- das e-Mandat des EPC (freiwillig, nicht in Deutschland verfügbar)
- das elektronische Mandat mit einer sicheren Unterschrift

Letzteres wird wohl mit "unterschriftslose" Mandatserteilung gemeint sein. Ich tippe mal darauf, dass das ähnlich wie momentan mit der chipTAN beim Online Banking laufen wird oder vielleicht sogar ein Anwendungsfall für den elektronischen Personalausweis sein könnte.

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Peter Curths

Gegen die Bürger

Diese neue EU-Euro-Regelung erschwert den Bürgern das Leben.
Was soll das?
Die EU sollte endlich zurückgeführt werden auf ein normaless Niveau, das den Bürgern das Leben erleichert.

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Juan Llamazares
Juan Llamazares (Llamaj) - 23.11.2012 09:23 Uhr

Schade, insbesondere fürs Internet war das die sicherste Zahlungsweise.

Inbesondere Online Shops werden dann wohl zukünftig keine Lastschriften mehr akzeptieren. Dabei war das für Kunden die sicherste Zahlungsweise, sichererer als der Kauf auf Rechnung.

Wer auf Rechnung kauft, anschließend übwerweist und dann erst einen Mangel feststellt der muss seinem Geld hinterherlaufenm wenn sich der Verkkäufer querstellt. Wer heute online per Lastschrift bezahlt kann das Geld mit einem einfachem Klick im Online Banking Konto zurückgehen lassen und sofort ist das Geld wieder auf dem Konto gutgeschrieben. Die Angst daß der Händler ja die Bankverbindung erfährt und unberechtigte Abbuchungen durchführt ist sowieso albern, denn auch bei einer Überweisung erfährt der Händler die Bankverbindung.

Das SEPA Verfahren ist viel zu kompliziert und bürokratisch. Mich würde nicht wundern wenn viele Unternehmen dieses Verfahren gar nicht anbieten und die Kunden auffordern selbst regelmäßige Zahlungen selbst zu überweisen oder einen Dauerauftrag einzurichten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.11.2012 14:23 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 23.11.2012 14:23 Uhr

Unberechtigte Abbuchung

"Wer heute online per Lastschrift bezahlt kann das Geld mit einem einfachem Klick im Online Banking Konto zurückgehen lassen [...]"

Darf ich den Namen Ihrer Bank erfahren? Zumindest meine bietet einen solchen Service nicht an und ich kann mir ehrlich gesagt auch keine andere Bank vorstellen, die das macht. Einfach, weil oft auch zwei verschiedene Kreditinstitute involviert sind: Eine Rücküberweisung zu mir käme da ja einer Abbuchung beim anderen Institut gleich. So etwas könnte ich mir allenfalls bei einem geschlossenen System wie Paypal vorstellen.

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Marco Motta

Als Betroffener aus einem Sepia-Land ausserhalb der EU ...

... andert sich da nicht viel. Weil bei uns auch die sog. e-Rechnung anbeboten wird, lasse ich mir diese als elektronische Rechnung direkt meiner Bank oder Finanzdienstleister zusenden und ich habe dann aus dem e-Banking die Möglichkeit, mittels 3 Mausclicks die Rechnung zu bezahlen. Dabei stehen mir verschiedene Optionen offen : Zahlung ablehnen, Betrag ändern und Zahldatum ändern. Ich gebe nur die Erlaubnis, mir eine e-Rechnung zu stellen, den Zahlvorgang löse ich selber aus. Die Einzugsermächtigung musste schon bisher schriftlich abgegeben werden, auch ohne fixen Betrag, weil aber nach dem Beitritt zu Sepia verschiedene Unregelmässigkeiten mit gefälschter Unterschrift publik wurden, habe ich mein Konto gänzlich für diese Einzugsermächtigungen sperren lassen. Nicht betroffen sind natürlich Zahlungen mit EC-Karte und PIN (Geheimcode) im Inland - im Ausland habe ich dies mittels Geoblocking ebenfalls gesperrt.

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Adrian Gabriel
Adrian Gabriel (najzero) - 23.11.2012 09:10 Uhr

Mal wieder ganz großes europäisches Kino

Jedes Unternehmen und jeder EU-Bürger hatte sich hinreichend mit dem Thema befasst wenn er einmal doch in ein fernes Land überweisen musste.
Auch wenn SEPA sicher auf lange Sicht sinvoll ist, wurde hier wieder nach der Holzhammermethode gehandelt.

Ich verstehe wirklich nicht, warum bestehende Lastschriftermächtigungen (auch nicht-schriftlicher Form wie z.B. bei Paypal & Amazon) OHNE zutun der Firmen/Kunden (einmalig) konvertiert werden können.
Immerhin profitieren am Schluss die Banken durch weniger kommunikationskosten untereinander und NICHT die Kunden der Bank...
Diese tragen jetzt allerdings nicht ganz unwesentlich die enormen Kosten für dieses bürokratische Kunststück.

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Guido Wirtz

Wozu?

Ein gut funktionierendes System wird ohne Not abgeschafft. Der einzige scheinbare Vorteil ist der angeblich größere Schutz der Verbraucher. Aber wozu? Wurden Bankkunden in der Vergangenheit per falscher Einzugsermächtigung massenhaft ausgeplündert? Ich habe von keinem einzigen Fall gehört.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.11.2012 10:07 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 23.11.2012 10:07 Uhr

Ich erwartete, dass mal Einzugsermächtigungen kommen wie ...

... Email Spam.

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Konstantinos Dafalias

Bad day for Abzocker?

Wenn ich das richtig verstanden habe, kommen auf die Telefonabzock-Betrüger, die den Leuten mit irgend welchen Märchen die Kontodaten entlocken und dann lustig abbuchen, schwere Zeiten zu.

Auch der größte EU-Skeptiker muss unumwunden zugeben: Den Konsumentenschutz treibt die EU wirklich nach vorne.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.11.2012 09:51 Uhr
Heinz Keizer

Abzocker

Der Kontoinhaber kann doch auch jetzt unberechtigte Abbuchungen zurückgeben. Ich sehe nur neuen sinnlosen Bürokratismus (wie in der EU üblich) aber keinen zusätzlichen Schutz für Verbraucher.

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Dietmar Fleischhauer

22-stellige Kontonummern, danke schön

Mir wird mittlerweile alleine beim Lesen des Wortes "harmonisieren" schlecht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.11.2012 11:52 Uhr
Matthias Köster

Ich finde es in Ordnung

Überweisungen mache ich eh per Computer und ich hatte bisher eher Ärger mit Einzugsermächtigungen, auch weil mir dann keine Rechnung oder ähnliches zugeschickt wurde.
Ich finde es gut!

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Jahrgang 1955, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

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