06.09.2005 · Viele Gebietskörperschaften tummeln sich im Wohnungsgeschäft. Den hessischen Städten gehört die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft. An einen Verkauf des staatlichen Unternehmens ist nicht gedacht.
Von Inge KloepferDas Land Hessen, die Städte Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach tummeln sich im Wohnungsgeschäft. Nicht anders als viele andere Gebietskörperschaften in Deutschland auch.
Den hessischen Städten und dem Land selbst gehört jedenfalls die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mit einem Bestand von 48000 Wohnungen, 504 Beschäftigten und einem Umsatz von 215 Millionen Euro. Das Stammkapital beträgt immerhin fast 110 Millionen Euro.
An den Verkauf ist nicht gedacht
Als "Organ der staatlichen Wohnungspolitik" betreut die Gesellschaft Bauvorhaben, stellt Bauleitpläne auf, errichtet Kleinsiedlungen und vieles mehr. In der Entwicklung und Sanierung ist sie ebenfalls aktiv. Jetzt betreibt sie - in kleinem Rahmen - die Privatisierung einiger tausend Wohnungen an ihre Mieter, um womöglich neue Projekte zu finanzieren. An einen Verkauf größerer Bestände oder gleich gar des ganzen staatlichen Unternehmens an andere Unternehmen oder Immobilienfonds ist unterdessen nicht gedacht.
Inge Kloepfer Jahrgang 1964, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
Jüngste Beiträge
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,30 $ | −0,51% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
Anonym bewerben? Ist das gut?