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Hochhaus in Berlin : Neuer Nachbar für die Gedächtniskirche

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Im Frühjahr 2017 soll der Komplex mit seinem 118 Meter hohen Turm bezogen werden. Bild: dpa

33 Stockwerke, 120 Meter hoch – und fast 250 Millionen Euro teuer: In der Hauptstadt prägt ab sofort ein neues Hochhaus das Bild. Es steht direkt neben der Gedächtniskirche und soll viele Vorzüge haben. Nur keine Wohnungen.

          Ein neues Hochhaus verändert das Berliner Stadtbild. Seit Ende Mai steht der Rohbau des 250 Millionen Euro teuren Projekts, im Frühjahr 2017 soll es bezogen werden. Das „Upper West“ steht am Kurfürstendamm direkt neben der Gedächtniskirche. Das 118 Meter hohe Gebäude ist nach dem Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz, dem Hochhaus der Treptowers und Steglitzer Kreisel gemeinsam mit dem Zoofenster das viertgrößte Gebäude in Berlin. Es beherbergt 53.000 Quadratmeter Gesamtfläche, auf denen ein Hotel, Büros und Einzelhandel unterkommen sollen.

          „Ein Blick bis zum Horizont, und das in alle Richtungen“, preisen die Bauherren ihr Werk an. Und diesen sollen Besucher in der geplanten Skybar genießen. Das Haus ist „das erste Haus am Kurfürstendamm“, hinter ihm beginnt die berühmte Einkaufsstraße. In den unteren der insgesamt 33 Stockwerke soll der Einzelhandel Platz finden. Außerdem wird in weiteren 18 Etagen des Turms wird ein Hotel Platz finden. Mit 580 Zimmern wird es das größte Hotel der Kette „Motel One“. Die Wirtschaftskanzlei Görg plant, die Etagen 20 bis 24 zu belegen.

          Arbeiten mit Aussicht: Von den 53.000 Quadratmetern Gesamtfläche sollen 20.500 für Büros verwendet werden. Bilderstrecke

          Die Baukosten liegen bei rund 250 Millionen Euro. Die Pläne für das Hochhaus entwickelte der Architekt Christoph Langhof bereits 1995. Grundsteinlegung war aber erst am 25.6.2014. Das Projekt wurde ursprünglich von der Strabag Real Estate aus Köln gestartet, die auch die aktuelle Website des Projekts betreibt. Nach Angaben der Stadt Berlin wurde das “Upper West” im Juni 2014 an die RFR Holding GmbH verkauft.

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