Home
http://www.faz.net/-gqq-6y5hd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

„Grenzen des Wachstums“ Die Logik des Immer Mehr

 ·  Vor 40 Jahren präsentierte der „Club of Rome“ seine Studie über das Ende des Wachstums. Das Buch hat die Welt verschreckt. Und die grüne Bewegung angeschoben. Heute sind wir optimistischer: Wohlstand macht doch glücklich.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (79)
© Laborproben/Moni Port Wenn die Menschheit so weiterwächst wie bisher, dann stößt sie innerhalb weniger Jahrzehnte an ihre Grenzen: Das war die These der Studie „Grenzen des Wachstums“

Das „Smithsonian Castle“ in Washington ist keine richtige Burg, es ist nicht mal gut nachgemacht. Das Castle hat zwar einen Turm und ein paar Zinnen, aber die Wände sind aus feuerrotem Sandstein und zerstören jeden Burgeindruck. Trotzdem hätte sich an jenem 1. März 1972 vermutlich mancher Besucher der nachgebauten Burg am liebsten gleich darin verschanzt. Als nämlich der junge MIT-Forscher Dennis Meadows dort seinen Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ vorstellte, sah die Zukunft der Welt plötzlich nur noch schwarz aus.

Die These ist schnell erzählt: Wenn die Menschheit so weiterwächst wie bisher, dann stößt sie innerhalb weniger Jahrzehnte an ihre Grenzen. Meadows und seine Kollegen hatten die Rohstoff-Vorräte der Erde mit dem Wirtschaftswachstum und den Geburtenraten in viele Formeln gesteckt und von einem Computer die Zukunft berechnen lassen. Das Ergebnis war entmutigend: Die Äcker können bald nicht mehr genügend Menschen ernähren, die Rohstoffe reichen nicht mehr aus, das Wachstum kommt zum Stillstand. Wenn alles gut läuft. Wenn es schlecht läuft, dann haben die Menschen bald so viele Ressourcen verbraucht, dass gar nicht mehr alle überleben können. „Die industrielle Basis bricht zusammen und reißt dabei den Dienstleistungssektor und das landwirtschaftliche System mit sich“, sagt Meadows: Wir laufen in eine Bevölkerungsfalle, ganz so, wie es Thomas Malthus Ende des 18. Jahrhunderts prophezeit hat.

Apokalypse war plötzlich modern geworden

Ihre düstere Prognose passte gut in die Zeit. Die Achtundsechziger hatten gerade einen Wertewandel angestoßen, mehr und mehr Leute dachten über die Umwelt nach, und aus der Dritten Welt kamen immer neue Nachrichten über schlimme Hungersnöte, ausgelöst durch ein horrendes Bevölkerungswachstum. Der Bericht verbreitete sich mit rasender Geschwindigkeit. „Kaum je hat eine mathematische Formulierung gesellschaftlicher Zusammenhänge ein so großes Aufsehen erregt“, resümierte die „Neue Züricher Zeitung“ schon im August desselben Jahres. In Zeitungen, auf Diskussionspodien und bei Nobelpreisträger-Tagungen stritten sich Praktiker, Politiker und Gelehrte über den Wahrheitsgehalt des Untergangsszenarios. Apokalypse war plötzlich modern geworden.

Die meisten Menschen waren von der These überzeugt - spätestens dann, als im folgenden Jahr, 1973, die Ölförderstaaten am Persischen Golf der Welt den Ölhahn zudrehten und so die Preise in die Höhe trieben. Der „Club of Rome“, der den Bericht in Auftrag gegeben hatte, bekam den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Und in den Köpfen der Menschen breitete sich der Gedanke aus: Das Wirtschaftswachstum ist gefährlich. Denn um zu wachsen, muss die Wirtschaft Ressourcen verbrauchen - alles wird immer fetter, und am Ende geht die Schöpfung daran zugrunde.

„Die Grenzen des Wachstums“ sind die Geburt der Umweltbewegung. Bis heute nennen die deutschen Grünen das Buch als Initialzündung für ihre Partei. Und bis heute lässt die Wachstumsdebatte die Menschen nicht mehr los.

„Die Grenzen fürs Wachstum hatten den Effekt, uns physikalische Grenzen des Erdsystems vor Augen zu führen, und den Nebeneffekt, uns aus der kulturellen Fixierung auf das rein quantitative Wirtschaftswachstum zu lösen“, sagt der Politikwissenschaftler und Umweltschützer Claus Leggewie. „Qualitatives Wachstum“ - so heißt die Devise, die seither von vielen Zeitgenossen propagiert wird: Der neue Begriff überbrückt das Paradox, dass trotz Meadows die Wirtschaft nicht aufgehört hat zu wachsen und auch nicht aufhören soll, dies zu tun, dass aber alles getan werden müsse, damit das Wachstum „nachhaltig“ werde. „Versöhnung von Ökologie und Ökonomie“ nennt sich der zugehörige Schlachtruf.

Gibt es nicht wichtigere Ziele und Werte?

Aber die Wertehierarchie hat sich gewaltig geändert. Ist Wachstum wirklich das oberste Ziel, fragen seit geraumer Zeit selbst Ökonomen. Gibt es nicht wichtigere Ziele und Werte, nach denen es sich im Leben zu streben lohnt? Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat diesen Trend früh gewittert - und er wusste ihn zu nutzen, als es Frankreich in der Finanzkrise besonders schlecht ging und das Wachstum dramatisch eingebrochen war. Sarkozy bestellte einen seither vielbeachteten Bericht über das Wachstum bei einer Ökonomenkommission - und bekam wunschgemäß die Antwort, dass das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr alles sein könne und dass die Menschen ihren Wohlstand in Zukunft anders definieren müssten. Die Botschaft kam direkt im Publikum an: „Wenn Käse ein Glücksfaktor ist“, sagte eine Zuhörerin bei der Vorstellung des Berichts, „dann geht es einem in Frankreich besser als in Amerika.“

Deutschland hat bald nachgezogen. Abgeordnete und Forscher treffen sich alle paar Wochen, um in einer Enquetekommission über „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ zu beraten. Vielen von ihnen geht es jetzt um „qualitatives Wachstum“.

Freude, Umweltschutz, Gerechtigkeit

So hat die Wachstumsdebatte wieder ihren Weg in die heutige Politik gefunden. Nicht das Geld soll mehr im Vordergrund stehen, sondern die Freude. Umweltschutz. Und Gerechtigkeit. Zumal das Geld ja sowieso nicht glücklich macht, wie das Sprichwort zu wissen vorgibt.

Dass Geld nicht glücklich macht, darf sich inzwischen sogar wissenschaftlicher Adelung rühmen. Allzu gerne hören die Menschen auf den Wirtschaftsforscher Richard Easterlin, der sagt: Zwar sind die reichen Menschen in einem Land meistens glücklicher als die armen. Aber reiche Länder als ganze sind kaum glücklicher als arme Länder, zumindest von dem Moment an nicht, von dem an die Grundbedürfnisse der Menschen gestillt sind. Obwohl die Wirtschaft im Lauf der Zeit wachse, würden die Menschen nicht glücklicher, sagt Easterlin. Will sagen: Wozu treiben wir also den ganzen umweltschädigenden Wachstumsaufwand, wenn der Zuwachs noch nicht einmal dem Glücksbedürfnis der Menschen gutgeschrieben wird? Am Ende setzte sich der Glaube durch: Wer mehr als 60.000 Euro im Jahr verdient, dem bringt Wirtschaftswachstum eigentlich nichts mehr - selbst wenn er dann mehr verdient, wird er nicht glücklicher.

Bild der „hedonischen Tretmühle“ ist heimtückisch

Alles, was Menschen in der Easterlin-Welt mit Wachstum erreichen können, ist die sogenannte „hedonische Tretmühle“. Die entsteht, weil die Menschen eine Weile glücklich sind, solange sie mehr Geld haben als zuvor oder mehr als ihre Nachbarn. Also strengen sie sich immer wieder an, um noch mehr zu verdienen - werden aber davon auch nicht richtig glücklich, weil das Geld ja nur kurzfristiges Glück schafft. Und alles geht von vorne los. Wachstum- ein vergebliches Unterfangen, glücklich zu werden!

Doch das Bild der „hedonischen Tretmühle“ ist heimtückisch. Und ambivalent, beweist es doch auch das Gegenteil von dem, was es zu beweisen angetreten ist. Denn die Tretmühle zeigt doch gerade, wie das Streben nach Glück ganz automatisch Wachstum schafft.

Denn ganz beiläufig haben die Menschen genau mit dieser Tretmühle die Welt immer wieder verbessert. Es waren unzufriedene Menschen, die den Antrieb hatten, ihren Zustand zu ändern, und sich Erfindungen und Produkte einfallen ließen, die Welt zu verbessern. Sie haben bewiesen, dass Wachstum möglich ist. Und dass das, anders als Meadows meinte, möglich ist, ohne dabei die Ressourcen zu verschwenden.

Ressourcen sparen und Wachstum schaffen

Shai Agassi, zum Beispiel, zeigt, wie das geht. Der Mann war früher einmal SAP-Vorstand, aber er fühlte sich von seinem alten Job nicht mehr recht ausgefüllt. Agassi kündigte und gründete ein Start-up-Unternehmen, mit dem er jetzt Elektroautos marktfähig machen möchte. Der Strom für die Elektroautos soll rein aus Solarzellen stammen, wäre also recht umweltfreundlich.

Agassi ist keine Ausnahme. Jeder Ingenieur, der bei Daimler oder VW an einem Elektromotor mitentwickelt, spart Ressourcen und schafft gleichzeitig Wachstum. In ein paar Jahren braucht es vielleicht nicht mal mehr Batterien, weil der Strom per Funk übertragen wird. Die Entwicklung kann so immer weitergehen, von einer Technik zur nächsten.

Es sind die Strukturbrüche in der Wirtschaft, die völlig neuen Ideen, die den Menschen immer wieder einfallen und die von mathematischen Modellen oft überhaupt nicht erfasst werden. Darauf hat der Chefwissenschaftler von Siemens schon kurz nach der Veröffentlichung des Meadows-Berichts hingewiesen. „Wenn man 1870 nach dem Rezept des Club of Rome dem Computer die damaligen Pferdekutschen zum Fraß vorgeworfen hätte, dann wäre das Ergebnis unweigerlich gewesen, dass unsere Generation in Pferdeäpfeln ersticken müsste - weil damals an Gottlieb Daimlers Benzin-Vehikel noch niemand denken konnte.“

Wachstum ist deutlich besser als sein Ruf

Tatsächlich halten Wachstums-Experten heute die Ideen für den wesentlichen Wachstumsmotor. Es sind die Einfälle im Kopf, viel mehr als die Rohstoffe der Erde, denen wir unseren Wohlstand verdanken. Der amerikanische Wirtschaftsforscher Tyler Cowen, der in seinem aktuellen Buch die „große Stagnation“ der vergangenen Jahre analysiert, sieht den Grund für die temporäre Wachstumsschwäche nicht in einem Mangel an Rohstoffen - sondern in einem Mangel an Ideen. „Das Wachstum kommt auch wieder, wenn es einen großen technischen Durchbruch gibt“, sagt er. Und er sagt damit auch: Auf solches, von Ideen getriebenes Wachstum ist die Welt dringend angewiesen.

Das sehen heute auch andere so: „Die Rohstoffe in der Welt sind begrenzt, aber ich bin überzeugt, dass wir Menschen noch viele Ideen haben“, sagt selbst die Chefin der deutschen Wachstumskommission, Daniela Kolbe. Kommen die guten Ideen auch schneller, als die Rohstoffe verschwinden? Kolbe hält das für möglich.

Halten wir also - nach vierzig Jahren Wachstumskritik - fest: Das Wachstum ist deutlich besser als sein Ruf. In den vergangenen Jahren haben sich sogar die Anzeichen dafür verdichtet, dass Richard Easterlin unrecht hatte und Wachstum die Menschen wirklich glücklich macht. Das bedeutet nicht, dass die Menschen in reichen Ländern jeden Tag gute Laune hätten. Aber sie werden mit ihrem Leben viel zufriedener, wenn die Wirtschaft wächst.

Hatten Sie gestern Freude? Haben Sie Liebe gespürt?

Wie ist es zu dem Umschwung gekommen? Das amerikanische Forscherpaar Betsey Stevenson und Justin Wolfers hat alte Daten überprüft, mit neuen kombiniert und festgestellt: Nur auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde Geld das Wohlbefinden reicher Menschen nicht verbessern.

Zwar freut sich ein Armer über 100 Euro mehr als ein Reicher. Aber die Wirkung des Geldes lässt dann nicht nach, wenn Einkommenszuwächse so gemessen werden wie in Tarifverträgen und im Wirtschaftswachstum, nämlich prozentual. „Zehn Prozent mehr Geld zu bekommen, bringt einem Reichen genauso viel wie einem Armen“, sagt Justin Wolfers.

Reichtum verbessert das Lebensgefühl eben doch. Gerade in reichen Ländern ist das Leben deutlich besser, wie das Umfrageinstitut Gallup herausgefunden hat. Die Forscher wollten es genau wissen und fragten: Hatten Sie gestern Freude? Hatten Sie Schmerzen? Haben Sie Liebe gespürt? Die Antworten auf solche Fragen wurden umso besser, je reicher das Land war - und zwar besonders dann, wenn die grundlegenden Lebensbedürfnisse überwunden waren und die Länder zum reichsten Drittel gehörten.

„Wachstum soll kein Ziel an sich sein, sondern ein Mittel“

Warum Geld das Leben besser macht, weiß Barbara Techentin. Sie leidet an der schmerzhaften Rheuma-Erkrankung „Morbus Bechterew“ - aber konnte ihre Schmerzen deutlich lindern, weil Pharmaforscher ein neues Schmerzmittel entwickelt hatten. „Nach Jahrzehnten voller Schmerzen erlebte ich das erste Mal wieder so etwas wie Lebensqualität“, erzählt sie und tritt dafür extra in einem Arznei-Werbespot auf.

Um sich solche Forschung leisten zu können, braucht ein Land Geld. Die Suche nach einem Medikament, das Menschen Schmerzen erspart, braucht zwar kaum Rohstoffe, aber viel Arbeit und viele Ideen. Auch das will bezahlt sein.

Diese Fälle zeigen, das heute schon Wirklichkeit ist, was die Vorsitzende der Enquete-Kommission, Daniela Kolbe, als Ziel ausgegeben hat. „Wachstum soll kein Ziel an sich sein, sondern ein Mittel zu etwas.“ Genauso ist es.

Gleichzeitig steigert die Arzneiforschung selbst das Wachstum. Auf der Suche nach dem Schmerzmittel hatten Menschen Arbeit, das Medikament an sich bringt seinem Hersteller Umsatz. All das zählt zum Bruttoinlandsprodukt.

Auf diese Weise wirkt die Kette auch wieder umgekehrt: Nicht nur Wachstum macht glücklich. Auch was glücklich macht, bringt Wachstum. Da geht es nicht um ein Treffen mit Freunden, auch wenn das Menschen besonders glücklich macht. Es muss aber auch nicht gleich die Schmerztherapie sein - es reicht schon ein gutes Buch oder eine anspruchsvolle Theatervorstellung. Wer wollte gegen solches Wachstum etwas einwenden?

„Wachstum hat etwas mit Innovationen zu tun“, sagt der Ökonom Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut. „Sollten wir verlangen, dass die Politik Wachstum behindert? Sollen wir Innovationen verbieten?“ Dazu passt eine feinsinnige Unterscheidung, die dem Politikprofessor Claus Leggewie wichtig ist. Er übersetzt den englischen Titel von Meadows’ Buch („Limits to Growth“) nicht mit „Grenzen des Wachstums“, sondern mit „Grenzen fürs Wachstum“. Damit können sich schon mehr Menschen anfreunden: Es gibt für das Wachstum Einschränkungen, die sich zum Beispiel in steigenden Rohstoffpreisen bemerkbar machen, aber das Wachstum selbst ist trotzdem nicht völlig begrenzt.

Selbst Keynes hat sich getäuscht

Tatsächlich entsteht Wachstum - und Glück - vor allem dadurch, dass Menschen für etwas arbeiten und neue Ideen haben. Wenn Menschen mangels Wachstum keine Arbeit finden, werden sie unglücklich - bis heute ist Arbeitslosigkeit eines der größten Glückshindernisse der Welt.

Es sieht nicht danach aus, dass die Menschen freiwillig aufhören zu arbeiten. Zwar gehen die Arbeitszeiten zurück, weil immer mehr Menschen einen immer größeren Teil ihres Lebens im Urlaub und in der Rente verbringen - doch bislang war der Drang zur Arbeit und zum materiellen Wohlstand stets deutlich stärker als alle Prognosen.

Da hat sich selbst der große John Maynard Keynes getäuscht. Er hatte im Jahr 1930 seinen Enkeln prophezeit, dass sie nur 15 Stunden in der Woche arbeiten würden und einen vier- bis achtmal so hohen Lebensstandard hätten. Tatsächlich sind die Menschen heute noch viel reicher, als Keynes gedacht hatte, und sie arbeiten auch viel mehr.

Inzwischen, so die Bilanz nach vierzig Jahren, beginnen also nicht nur Ökologie und Ökonomie sich zu versöhnen, sondern auch Wachstum und Glücksbedürfnisse. Fast zu schön, um wahr zu sein.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Jahrgang 1981, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

Jüngste Beiträge

Protektionismus nach Brüsseler Art

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Die Europäische Kommission will Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben. Zahlreiche Unternehmen warnen vor der Reaktion Chinas. Davon darf sich die EU nicht beeinflussen lassen – trotzdem sollten die Mitgliedsstaaten alles daran setzten, die Kommission von ihren Plänen abzubringen. Mehr 26 12

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --