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Veröffentlicht: 05.10.2014, 17:30 Uhr

Ökonomenranking 2014 Gefragter Ökonomen-Rat aus München und Berlin

Die Uni München und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung haben die einflussreichsten Ökonomen

von
© dpa An der Ludwig-Maximilians-Universität in München lehrt auch unser Ranking-Sieger Hans-Werner Sinn.

Deutschlands einflussreichste Ökonomen lehren an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie führt die Universitätswertung der diesjährigen Einflussrangliste der Ökonomen mit großem Abstand an - nicht nur weil dort Hans-Werner Sinn lehrt, der Erstplazierte des F.A.Z.- Ökonomenrankings. Auch mehrere seiner Kollegen vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung bringen gewichtige Stimmen an die Universität.

Patrick Bernau Folgen:

Auf Rang zwei der Uni-Rangliste steht die TU Berlin. Ihre Punkte stammen zum Beispiel von Gert Wagner, der am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) lehrt, und vom einflussreichen Klimaökonomen Ottmar Edenhofer. Bei den Berliner Universitäten macht sich bemerkbar, dass die Ökonomen des DIW ihre Vorlesungen auf die unterschiedlichen Berliner Hochschulen verteilen.

Die Universitäten mit den einflussreichsten Ökonomen
Rang Universität Punkte
1 LMU München 1795
2 TU Berlin 758
3 Universität Bochum 620
4 HU Berlin 601
5 Universität Köln 562
6 Universität Duisburg-Essen 521
7 Universität Mannheim 507
8 Universität Freiburg 484
9 Universität Bonn 438
10 Universität Linz 352
11 Universität Frankfurt 291
12 Universität Kiel 264
13 Universität Würzburg 253
14 Hertie School of Governance 232
15 Universität Siegen 219
16 Universität Mainz 219
17 Universität Münster 167
18 Universität Sankt Gallen 156
19 FU Berlin 148
20 Universität Düsseldorf 109
Quelle: F.A.Z.

Insgesamt hat nämlich das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung noch einige Punkte mehr errungen als das Münchener ifo-Institut. Das DIW leitet nicht nur der Zweitplazierte der Einzelwertung, Marcel Fratzscher. Es haben sich auch acht weitere Mitarbeiter des Instituts für unsere Rangliste qualifiziert - so viele wie von keinem anderen Institut. Die Leibniz-Forschungsgemeinschaft wird sich freuen, schließlich gehören ihr sogar die ersten vier Institute an: auf Rang drei das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim, dahinter das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen.

Dahinter stehen zwei Institute, die jeweils von den hohen Bewertungen ihres Direktors auf ihren Rang gebracht werden: das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb mit Dietmar Harhoff (auch LMU) und das Walter-Eucken-Institut, das Lars Feld, Mitglied des Sachverständigenrates, leitet.

Bemerkenswert ist auch, dass sich das staatliche Thünen-Institut, das über Forst- und Landwirschaft sowie Fischerei forscht, abermals in der Rangliste bemerkbar macht. Einige seiner Mitglieder haben konstanten Einfluss unter Abgeordneten und Ministerialbeamten.

Die Institute mit den einflussreichsten Ökonomen
Rang Institut Punkte
1 Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung 1416
2 Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung 1315
3 Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 534
4 RWI Essen 531
5 Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb 387
6 Walter-Eucken-Institut 342
7 Potsdam Institute for Climate Impact Research 311
8 Max-Planck-Institut für Gemeinschaftsgüter 257
9 IfW Kiel 240
10 MPI für Steuerrecht und öffentliche Finanzen 220
11 Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik 208
12 IZA Bonn 192
13 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 133
14 Thünen-Institut 117
15 DICE 109
16 Center for Financial Studies 105
17 HWWI 103
Quelle: F.A.Z.

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