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Freitag, 17. Februar 2012
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Zehn-Jahres-Vorhersage DIW befürchtet Benzinpreis von 4 Euro

04.01.2008 ·  Anlässlich des Ölpreishochs spekulieren Fachleute nun über Auswirkungen auf die Benzinpreise. Laut einer Prognose des DIW droht in den kommenden zehn Jahren sogar eine Verdreifachung. Der Wirtschaftsminister hat inzwischen die Gunst der Stunde genutzt, um eine neue Atom-Debatte zu entfachen.

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Anlässlich des jüngsten Ölpreishochs spekulieren Experten nun über möglicherweise sehr starke Auswirkungen des Anstiegs auf die Benzinpreise. Laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) droht in den kommenden zehn Jahren eine Verdreifachung des Benzinpreises.

„Sollte sich der Ölpreis verdoppeln - was nicht unwahrscheinlich ist - und der Dollarkurs normalisieren, würde der Liter Super vier Euro kosten“, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert der „Bild-Zeitung“.

Auch der Konjunkturexperte des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Michael Bräuninger, glaubt, dass sich der aktuell gestiegene Rohölpreis in relativ kurzer Zeit auf die Spritpreise auswirkt: „Literpreise von mehr als 1,50 Euro dürften dann an der Tagesordnung sein“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“.

Im neuen Jahr haben die Preise für Öl und Gold neue historische Rekordstände erreicht. An den Tankstellen blieben aber die Preise zunächst nach Angaben des ADAC relativ stabil. Auch der Goldpreis, der dem Ölpreis eng folgt, stieg auf einen historischen Rekord.

Glos will neue Debatte über Atomenergie

Auch für die Mieter von Wohnungen und Häusern hätte ein weiterer starker Anstieg des Ölpreises gravierende Kostenfolgen. Die „Bild“-Zeitung zitiert Schätzungen des Deutschen Mieterbunds, laut denen bei einer Verdopplung des Ölpreises in zehn Jahren mit einem Anstieg der Heiz- und Warmwasserkosten sowohl bei Öl- als auch bei Gasheizungen um 75 bis 80 Prozent zu rechnen ist.

Angesichts des Anstiegs der Ölpreise sprach sich Bundeswirtschaftsminister Michael Glos für eine neue Debatte über den Atomausstieg aus. Deutschland müsse seinen „Energiemix möglichst breit anlegen“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“. „Dazu gehören für mich die erneuerbaren Energien, aber auch die Kernenergie, die uns beide weniger abhängig von teuren Energieimporten machen“, betonte der CSU-Politiker. Angesichts der hohen Ölpreise sei es richtig, sich „weitere Gedanken über unseren Umgang mit Energie zu machen“.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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Abschied ohne Schock

Von Holger Steltzner

Die Erpressbarkeit der Euro-Retter muss politisch beendet werden. Griechenland sollte zunächst nur eine „kleine“ Rate erhalten, um den sofortigen Staatsbankrott zu verhindern. Parallel müssten Vorbereitungen für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Landes getroffen werden. Mehr 28 99

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