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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wut auf Frauenförderung #Macho

 ·  Die Debatte um eine gesetzliche Frauenquote hält die deutschen Konzerne in Atem. Eine ganze Generation von Männern zwischen 30 und 40 sieht sich um die Karriere gebracht. Nun revoltieren die Mitarbeiter des Autoherstellers Daimler.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (104)
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Hannes Reutlinger

Naja, wird sich ja zeigen...

Ich jedenfalls verstehe die Leute von Daimler. Bisher war's so, dass jeder unter Konkurrenzdruck stand, Wettbewerb. Nun ist es so, dass nur noch ein Teil der Belegschaft (männlich) unter Konkurrenzdruck steht, ein anderer Teil (weiblich) nicht. Wieso sich da auch anstrengen? Befördert werden die ja so oder so, welche Motivation sollten die denn haben, sich anzustrengen, hätte ich auch nicht. Und wenn sie nicht befördert werden, behaupten sie einfach, diskriminiert zu werden, dann spurt das Unternehmen schon, weil es nicht als frauenfeindlich gelten will. Und welche Motivation sollten die Männer noch haben? Anstrengen und befördert wird dann jemand anders, der sich nicht anstrengen musste? Nennt man Gratifikationskrise.

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Karl S. Walter

Selbstvernichtung

Wer kann ermessen, wieviel Kreativität, Talent und Arbeitszeit durch die Genderei vernichtet werden zum Nachteil der Unternehmen, in denen dieser Quatsch tobt? Andererseits – war's vordem anders, als ausschließlich Männer um die Karrieren kämpften?

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 19.03.2013 15:46 Uhr

"Familienförderung" statt "Genderismus"

grundsätzlich sollten eher Familien mit Kindern statt "Frauen" gefördert werden. Die sind eine noch wichtigere Zielgruppe als Frauen auf Karrieretrip.

Ich denke, hier hat eine Spielart von Selbstbedienungsmentalität um sich gegriffen, und "man" traut sich nicht mal auf den Tisch zu hauen.

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Alexander Pfaff

Ich frage mich woher diese 20% oder 50% an Quote herkommen?

Daimler hat im Ingenieurs- und im Management-/Verwaltungs-Bereich sicher keinen Anteil von 20% an weiblichen Mitarbeitern. Wieso sollte dann eine Führungsmannschaft 20% Frauenanteil haben??? Wieso spielt Leistung keine Rolle mehr in dieser Gesellschaft, wieso steht Ideologie über Tatsachen und Realität?

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Richard Theurer

Sehr geehrter Herr Krümel,

mit meiner Contenance ist es schon lange vorbei.
In unserem Unistädtchen in dem es den Mädchen garantiert nicht schlechter geht als den Jungs gibt es nur Aktionen für Mädchen, bestenfalls gelegentlich für beide Geschlechter. Nur für Jungs: Nix. Danke an die Stabsstelle für Gleichberechtigung!
Ich habe mich mit Lehrerinnen gestritten bei denen Mädchen aus der 4.Klasse immer Unschuldsengel waren und von den Jungs aus der 2. wurde verlangt in der Pause vom Klettergerüst zu gehen wenn dort die Mädchen essen und reden wollen.
Ich seh nichts wo Jungs oder Männer bevorzugt werden, ich seh aber Frauen und Mädchenförderung ohne Ende. 90% der tödlichen Arbeitsunfälle sind männlich, 2/3 der Suizide sind männlich, Männer leben im Schnitt 5 Jahre kürzer--- Und wen interessiert es?

Nein, meine Contenance ist vorbei!

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Elena Prechtl

Danke Herr Krümmel,

für Ihren Aufruf zur Mäßigung. Sie scheinen einer der wenigen Männer in diesem Forum zu sein, der sich nicht in sexuellen und kriegerischen Metaphern verliert, wenn er über Frauen schreibt. Das deckt sich mit meiner Erfahrung als Ehefrau, Mutter und Führungskraft. Die meisten Männer sind Gott sei Dank bereit zu akzeptieren, dass Frauen Fähigkeiten haben, die über das Kindergebären hinausgeht.
Mit den ewig Gestrigen, die von "Vaginalquote", "Weiblichen Minderwertigkeitskomplexen", "kämpfen" und "zurückschlagen" fabulieren, ist ein faires Gespräch wohl nicht möglich.
Als weibliche Führungskraft, die sehr gut und sehr fair (von beiden Seiten) mit männlichen Kollegen und Mitarbeitern zusammenarbeitet, weiß ich Gott sei Dank, dass die Realität sich nicht mit den hier vorgetragenen Vorurteilen und Stereotypen deckt.
Und lieber @Focus Turnier, auch ich habe einen Sohn und ich bin überzeugt, dass er sich auch ohne "Rollback" seinen Platz in unserer Gesellschaft sichern wird.

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Johann Krümmel

Also bitte! Contenance!

In erster Linie finde ich es erschreckend, wie irrational und wenig hinerfragt in dieser Debatte von allen Seiten nur die eigenen Interessen vertreten werden. Bei Problemen die derart unmittelbar die eigene Identitat betreffen ist es offenbar vorbei mit vernunfitger Diskussion.

Dieser Artikel bringt die Frage nach der Gleichberechtigung in keiner Weise weiter. Vielmehr provoziert er mit seiner feindseligen Polemik, der einseitigen Betrachtung und der offenbaren Ignoranz vor den Interessen der Gegenseite Diskussionen wie diese an und wirft den Diskurs auf ein Niveau gegenseitigen Beleidigens zurueck.

Ich denke, dass in einer Frage wie dieser die Interessen von Mannern wie von Frauen undiskriminiert in jegliche Ueberlegung eingehen muss. Weder eine weibliche Journalistin, noch die unzahl an Mannern und Frauen die hier schreiben hat sich in sexistischen Polemiken zu verlieren. Also bitte! Contenance!

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Emmanuel Declerq

F-Quote: ideologische Selbstbefriedigung und Kompensation ewigen weiblichen Minderwertigkeitskomplex

Die Jahrzehnte anhaltende Frauenförderung hat absolut nichts gebracht außer Teilzeitkräfte mit guten Abitur- und Diplomzeugnisse. Die hiesigen Frauen haben auf ganzer Linie versagt und konnten sich trotz besserer Randbedingungen und Extrawurst nicht aus eigener Kraft durchsetzen. Bettina Weiguny schrie damals in ihrem Artikel vom 22.03. 2008 verzweifelt „Pionierinnen Fehlanzeige! Frauen wir haben versagt!“. Mit einer solchen fundamentalen Erkenntnis, bleibt den Damen nur der Ausweg des Gesetzes einer Vaginalquote um ihre Larmoyanz und schmerzende Minderwertigkeitskomplexe zu kurieren, es den Kerlen endlich zu zeigen. Getrost nach dem Motto: auch eine Kuh kann fliegen, wenn man ihr eine Rakete in den Hintern stopft. Man muss natürlich eine Frau sein, um dieses traurige Armutszeugnis als Erfolg zu feiern und auch noch süffisant als solchen zu propagieren.

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Reinhold Wuest

So ist das eben

Die letzte Wagenburg wird nun auch einmal irgendwann erreicht. Regt euch ab.

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Michael Rakete

warum..

erfolgen jetzt, wo wir ja de facto keine Unterdrückung von Frauen mehr haben, nicht mehr Unternehmensgründungen durch Frauen?

Und warum entscheiden sich diejenigen, die Mathematik oder Ingenieurwesen studiert haben lieber für eine Karriere als Lehrkraft?

Vielleicht liegt es ja daran, dass Führungsaufgaben - gerade in sehr umkämpften Marktsegmenten - durch die Qualitäten von Männern besser bewältigt werden können?

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Hannes Reutlinger

Schön

Ach, Frau Prechtl,

Sie können gar nicht ermessen, welch schöne Musik Ihre Äußerungen in meinen Ohren sind.

Hören diese Musik doch immer mehr Männer und ziehen daraus ihre Konsequenzen.

Mein Tipp: Warm anziehen.

Denn wenn die Männer dieses Spielchen irgendwann nicht mehr mitspielen, dann ist es von heute auf morgen vorbei damit.

Man sollte nicht an dem Ast sägen, auf dem man sitzt. :)

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Seb Beyers

Kurze Erklärung des Ganzen:

Warum haben wir 2 Geschlechter ...eine menge Tierarten ja mit einem aus? Die Antwort ist einfach. Ein zweites Geschlecht ist eine Art Booster der natürlichen Selektion. Der wohl stärkste Antrieb eines jeden Wesens aller Arten ist der Wunsch sich fortzupflanzen. Da männliches Sperma im Gegensatz zu weiblichen Eiern im Überfluss verfügbar ist sind es Frauen welche die letztendliche Partnerselektion vornehmen können, während Männer stark darum konkurrieren müssen, über die Befruchtungsleistung hinaus, diejenigen Eigenschaften Leistungen anbieten zu können, welche für Frauen von Interesse sind. Traditionell waren das Beschützer- und Versorgungsleistungen, das heutige Äquivalent sind Geld und Macht. Da also ein Teil der unerfolgreichen Männer sich nur wenig Hoffnung machen kann sich Fortzupflanzen wirkt auf Männer ein zusätzlicher Anreiz erfolgreich zu sein, welcher sich bei einer so extremen Selektion wie bei Spitzenjobs stark auswirkt. Quelle: Bischof-Köhler: Von Natur aus anders. 2011.

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Klaus Letis

Die Frauen sollen sich gefälligst ohne Quoten durchsetzen

Alles andere ist eine Ammenmärchen (Glasdecke, etc)

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Manuela Schikor

Diversity meint mehr als nur Frauen

Sie gehen in diesem Artikel recht süffisant mit dem Thema Diversity um. Was sie dabei aber vergessen, ist die Tatsache, dass es bei mehr Diversity im Unternehmen nicht nur um die Chancengleichheit für Frauen geht, sondern auch für schwule Männer, Menschen anderer Hautfarbe, Menschen anderer Herkunft.

Und ja, nachgewiesener Maßen arbeiten Unternehmen mit mehr Chancengleichheit für alle oben angeführten Gruppen erfolgreicher und kreativer.

Und was die Generation der heute 30 bis 40jährigen weißen, heterosexuellen Männer mit deutscher Herkunft angeht. Willkommen in der Welt der Frauen, schwulen Männer, Menschen mit anderer Hautfarbe als der Weißen und Menschen mit anderer Herkunft. Das war und ist unsere Realität, solange wir denken können, dass Männer nicht nur wegen ihrer Qualifikation, sondern ausschließlich wegen der Tatsache, dass sie weiße, heterosexuelle, deutsche Männer sind, befördert wurden und immer noch werden.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.03.2013 09:08 Uhr
Richard Theurer

Weißer heterosexueller Mann als Feindbild?

Könnte es sein, daß Sie Frau Schikor gewaltige Vorurteile haben, sexistisch und rassistisch sind? Oder wie soll ich diese Feindschaft gegenüber einer Gruppe von Menschen sonst deuten.
Ja, ich gehöre auch zu der von Ihnen abgelehnten Gruppe.
Vielleicht können Sie mir ja helfen, und mir sagen wo ich bevorzugt werde. Wenn ich nämlich in Stellenanzeigen schau, dann seh ich immer öfter, daß Behinderte, Frauen uind Menschen mit Multikulturellem Hintergrund bevorzugt eingestellt werden.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 18.03.2013 23:25 Uhr

Herr Steffens: Ihren Ausführungen ist rein gar nichts mehr hinzuzufügen!

Bravo!

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Hans-Jürgen  Steffens

(neue) Sprachregelungen sind ungeeignet die Welt zu ändern/zu verbessern.

So bedeutet "Diversity" i.w. nichts anderes als "Multikulti", wobei man hofft "alten Wein in neuen Schläuchen" verkaufen zu können.

Dass Vielfalt evolutionäre Vorteile in sich birgt ist wahr (und zwar nur zu wahr). Als Schlagwort im politischen Kontext unspezifiziert gebraucht nutzlos und etwas für Scharlatane.

Man kann in speziellen Kontexten (vorteilhafte) genetische Vielfalt etwa im Sinne einer "Quasispezies" präzisieren, erkennt dabei jedoch, dass ene zu große "Diversity" nutzlos wird. Wie groß ist zu groß? Dies ergibt sich aus den die Dynamik beschreibenden Gleichungen. Und wie findet man die? Nicht in der Gender-Literatur.

Menschen haben Vorlieben, die sie nicht hinterfragen. Dies betrifft die Partnerwahl, Freundschaften, Verhaltensweisen ("Warum rüpselt und furzet Ihr nicht") und lässt uns gewissen Menschen gegenüber reserviert sein. Multikulturell führt dann zu multisubkulturell.

Ist das alternativlos?

Nein, Sie können den Menschen ändern. (Viel Spaß dabei...)

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Sven Betz
Sven Betz (SvenBX) - 18.03.2013 14:38 Uhr

Stimme ich allem zu

Wir haben ja schon in der Schule gelernt, dass wenn die Jungs besser sind, eine Diskriminierung vorhanden ist. Und nur wenn andere besser sind, der Beweis erbracht wurde, dass andere besser als die Jungs sind. - Der deutsche heterosexuelle Mann war nur durch Förderungen in diversen Spaten besser. Ganz klar. So war es! Es darf nicht sein, was nicht sein darf.

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Hannes Reutlinger

Sehr schön :)

Ist nur noch eine Frage der Zeit, dann knallt es, weil hier ein Sexismus Männern gegenüber praktiziert wird, wie ihn Frauen nie erlebt haben - wenn uns China vorher nicht gnädiger Weise annektiert, weil die hiesige Wirtschaft kollabiert, da der Wettbewerb (ohne den keine Marktwirtschaft funktionieren kann) mittels Frauenquoten zerstört wird.

Es ist - da wir keine nennenswerten anderen Ressourcen haben - von entscheidender Bedeutung, unser Know-How und unsere Innovationsfähigkeit auf hohem Niveau zu halten.

Mal sehen, ob das so funktionieren wird, wenn nicht mehr der Beste hoch kommt, sondern jeder, solange er das richtige Geschlecht hat.

Man werfe mal einen Blick Richtung Patentamt, wer da die Innovationen einreicht, die dann in China geklaut werden.

Nur Männer.

Achja: Frauen "ziehen" nicht an den Männern vorbei. Sie werden vorbei "gezogen", weil's sonst mit dem Vorbeiziehen ja nicht klappt.

Das ist ja wohl ein bissl was anderes. :)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.03.2013 08:59 Uhr
Hannes Reutlinger

Wie bitte?

Bessere Noten und häufiger eine Gymnasialempfehlung. Bei gleicher Leistung.

Sozialkompetenz? Ja klar. Man lese nur mal diesen Artikel...

In welchem Universum leben Sie, Mann?

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Reinhold Wuest

Wacht mal langsam auf

Wir haben schon mehr Abiturientinnen als Abiturenten. Die Frauen haben die besseren Noten und haben erheblichen Vorsprung in der Sozialkompetenz. Männer, wie hier in dem Beitrag geschildert, scheinen sich wie Arbeitsverweigerer zu verhalten. Das ist total uinprofessionell und auch unklug. Jedes Scheitern einer Frau wird somit der männlichen Verweigerungshaltung zugeschrieben. Und das hat auch arbeitsrechtlich negative Folgen für die Männer. Wie hier beschrieben, sägen sie sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen. Wer hoch sitzt, fällt tief, liebe Leute.

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Elena Prechtl

Da heulen Sie wieder...

...die männlichen Alleskönner in unserer Gesellschaft. Ja, ja, die Frauen ruinieren die Wirtschaft und die Chinesen halten sich die Bäuche vor Lachen. Wahrscheinlich sind die Massen von Frauen, die sich in den Vorstandsetagen tummeln, auch an der Finanzkrise und dem Klimawandel schuld! An den sinkenden Geburtenraten sieht man ja, wohin das führt, wenn Frauen meinen, sie müssten Karriere machen.
Liebe Frau Smith, liebe Frau Ebert, Sie vergeuden hier Ihre Zeit. Diese Herren sind unbelehrbar. Lernen wir etwas daraus: Je lauter der Macho-Aufschrei, umso besser unsere Taktik!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.03.2013 17:11 Uhr
Thomas Spaniel

An den sinkenden Geburtenraten sind schon mal definitiv die Frauen Schuld, Frau Prechtl,

ich erkläre Ihnen auch sehr gern, warum. Wenn ich als Mann eine Frau geschwängert habe, dann entscheidet allein(!) die Frau, ob sie eben nicht nur ihr, sondern eben auch mein Kind austrägt, ganz egal, wie sie sich auch entscheidet, ich habe nach dem Zeugungsakt keinerlei Einflussmöglichkeit mehr auf das Austragen oder eben auch Nichtaustragen dieser Schwangerschaft. Möchte eine Frau eine Schwangerschaft austragen, habe ich das genauso zu akteptieren, wie wenn sie sich gegen das Austragen ihrer Schwangerschaft entscheidet. Männliches Mitspracherecht dabei gleich Null.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 18.03.2013 14:19 Uhr

Nun, Focus Turnier, aus dem Grunde habe ich es geschrieben.

Und es ist kein Geheimnis, daß inzwischen Asiaten massiv um deutsche Fachleute werben und geradezu peinlich verschwiegen wird, daß auch viele gehen.

Was so fatal an den patzig- arroganten Prechtls dieser Welt ist: die grundlegende Unfähigkeit zur Logik. Numerische Ungleichheit hat mit Diskriminierung nämlich nichts zu tun. Andernfalls wäre zu fordern, daß auch auf den Särgen aus Afghanistan zur Hälfte weibliche Vornamen stehen.

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Hans-Jürgen  Steffens

Dass auch Männer lernen, ihre Interessen gegenüber Frauen zu vertreten,

ist das nicht legitim? :-)

In diesem Sinne sind Männer also alles andere als "unbelehrbar", sondern beginnen zu lernen, dass die Durchsetzung eigener Interessen Gender-Konfliktbereitschaft voraussetzt. Muss man das als "heulen" bezeichnen?

Eher gilt hier doch der Spruch "Dem einen sin Uhl ist dem andern sin Nachtigall", das "heulen" gnädige Frau liegt also mehr im "Ohr der Betrachterin."

So weit zur Overtüre.

Und nun zur Sache: Glauben Sie bitte nicht, dass das, was jetzt bei Daimler offensichtlich passiert ist, eine Eintagsfliege bleiben wird. Nicht nur Frauen bilden 50% der Wählerstimmen.

Vieles von dem, was im Artikel mit den Maßnahmen "versöhnen" sollte, ist in vergleichbaren Situationen zu oft gescheitert und erinnert an Sprachregelungen wie die des "antifaschistischen Schutzwalls". Alles nur zum besten des Bürgers. In unserem Fall, alles auch zum Nutzes des Mannes...

Man kann Männern das eine oder andere vorwerfen, aber -

blöd, Mademoiselle, blöd sind sie nicht!

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 18.03.2013 10:48 Uhr

Aus einer Zuschrift an den VDI, gefunden im Netz:

"Schauens, ich hatte mich in eine gute Position Anfang der Neunziger noch gegen den beginnenden Frauenförderwahn durchsetzen können aufgrund der Verstandeskultur. Dann Ende der Fahnenstange. Ich habe rasch gemerkt, wo der Bartl den Moscht holt und wurde 'U- Boot': Bereitwillig Personalkahlschläge vollzogen, die den letzten Rest an Innovationsfähigkeit killten, 'Produktivitätszuwächse' simuliert, die nie vorhanden waren, ja, auch gute Ideen für mich behalten. Aalglatt, stromlinienförmig, falsch. Und mich als großer Frauenförderer beliebt gemacht (meine Lebensversicherung!), um sie in Nonsense wegzuloben. Ich bin jetzt in Rente und die Abteilung wurde zugemacht. Fremddienstleister können es besser, heißt es. Natürlich. Kein Wunder. Zwanzig Jahre lang wurde ein Haufen Geld verbrannt mit Folgen, die weit über mein Ausscheiden hinausreichen... und wir stimmen Jubelarien auf die Vaginalquoten an und bewundern des Kaisers neue Kleider. In China halten sie sich die Bäuche vor Lachen"

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Kevin Müller

Konseuent sein, eigenes Leben umgestalten.

Die Sachlage ist ganz einfach. Nachdem mir (guter MINT-Absolvent) nur Knochenmühle ohne Aufstieg geboten wurde, ich dann noch nach einer Trennung als Vater radikal entsorgt wurde und gleichzeitig perverse Unterhaltslasten tragen sollte, habe ich komplett Schluss gemacht und bin ausgestiegen.

Wenn sich das Land leisten kann, Ingenieure wie mich sehr teuer und lange auszubilden und dann mehrfach für dumm zu verkaufen, als Mann zu diskriminieren, als Vater zu vernichten, bitte sehr. Ich arbeite jetzt Teilzeit als Lehrkraft und bin Aufstocker. Ein sehr entspanntes Leben, Unterhalt zahlt dadurch indirekt der Staat. An mir verdient keiner mehr was. Keinen Tag habe ich bereut. Frauen freut euch, ich habe freiwillig Platz gemacht für euch.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.03.2013 19:55 Uhr
Kevin Müller

Fiktives Einkommen

Fiktives Einkommen ist Juristenstandard im deutschen Unterhaltsrecht. In der Wirkung ist es nichts weiter wie eine Zwangsarbeitspflicht. Es soll genau das verhindert werden, was ich getan habe, auszusteigen. Man kann das aber einfach ignorieren, wenn man gegen Pfändungen vorgesorgt hat, die Schulden ignoriert. Die ganze Wirtschaft hat sich längst auf Verschuldete eingestellt, das muss heute keinem mehr die Lebensqualität vermindern.

Mittlerweile gibts andere Alternativen, als Aufstocker der wenig arbeitet und noch was dazubekommt müssen bestehende Unterhaltstitel gem. § 11 SGB II als nicht bereitstehendes Geld anerkannt werden. Das hat sich herumgesprochen und lawinenartig zugenommen. Der Staat zahlt im Endeffekt die absurd hohen Unterhaltssätze selber, die er gerne Dritten aufs Auge drückt. Plötzlich klappts auch mit der Anbänderungsklage im Auftrag des Jobcenters. Und so manch anderes auch. Auch psychische Krankheiten bewirken einiges.

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Kevin Müller

Rente? Schlechtes Geschäft.

Lebensabend? Die Rente ist doch wohl für Männer über eine grosse Altergruppe das allerschlechteste Geschäft ihres Lebens. Wir jüngere Männer sind die einzige Gruppe, die eine Negativrendite erwirtschaftet - auch dazu werden wir gezwungen. Bei der Krankenversicherung siehts nicht viel anders aus, wir bezahlen die viel höheren Kosten einer viel längeren Lebenserwartung von Frauen, Schwangerschaftskosten natürlich herausgerechnet. Gender-Göttin sei Dank.

Auch hier und heute: Als unterhaltspflichtiger Vater wird mal in der höchsten Kategorie besteuert, Single. Für wen soll ich denn noch arbeiten? Für Anwälte und Richter, mit deren Hilfe ich gegen die Erdrosselung des Kontaktes zu meinem Kind vorgehen musste, was letzlich doch nichts gebracht hat ausser noch höheren Rechnungen?

Aber ich jammere nicht, ich denke nach, ziehe Konsequenzen und handle. Wir werden sehen, wie sich solche gesellschaften Entwicklungen auswirken. Ich sehe gelassen zu.

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Thomas Spaniel

Was bitte ist ein "fiktives Einkommen"?

Soll das heissen, dass mir die deutsche Familiengerichtsbarkeit unterstellt, welches fiktive Einkommen ich als Vater aufgrund beruflicher Qualifikation und Erfahrung erzielen könnte, aber so real - aus welchem tatsächlichen Grund auch immer - gar nicht erziele und dieses und genau nur dieses dann als Grundlage für Unterhaltsberechnungen heranzieht? Das schlüge so dann aber wirklich dem Fass den Boden endgültig aus.

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Thomas Spaniel

Herr Betz

die Problematik der deutschen Familiengerichtsbarkeit ist mir bestens vertraut. Man kann jedem Mann nur abraten, auch bei bestehendem eigenem Kinderwunsch diesem nachzugeben und tatsächlich Vater zu werden. In diesem unserem Staat hat sie die Frau und "Mutter" ab Zeugungsakt ganz ganz fest in der Hand. Ihre eigenen Mitspracherechte nach dem Zeugungsakt gleich Null. Darum ist die beste Frauenförderung in meinen Augen noch immer die: lasst die Frauen alleine durch's Leben gehen, und, und das ist am allerallerwichtigsten, sich auch allein selbst finanzieren. Das würde ihrer Wahrnehmung blendend bekommen.

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Thomas Spaniel

Naja, Herr Müller,

ich kann Sie ja irgendwo verstehen, aber ich denke, Sie springen dennoch zu kurz. Wovon wollen Sie einmal Ihren Lebensabend bestreiten? Doch hoffentlich nicht von Grundsicherung, die gibt es dann nämlich nicht mehr - weder für Sie noch für mich noch für irgendwen anders in diesem Land hier. Deutschland ist dann nämlich längst pleite.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Sven Betz
Sven Betz (SvenBX) - 18.03.2013 14:33 Uhr

Tat ich auch

Da sind wir schon zu zweit. Und damit besteht die Frage, ob wir beide überhaupt noch eine Minderheit sind? - Überall wird in zwei verschiedene Maße gemessen. Von einem heterosexuellen weißen Mann wird was Göttliches abverlangt. Im Familiengericht soll er trotz Trennung noch weiterhin die Familie finanzieren. Kommt eine neue Partnerin, verlangt sie es selbstverständlich auch. In den Firmen soll er weiterhin die beste Leistung aller bewerkstelligen, damit die verschiedenen Quoten – natürlich keine für ihn- überhaupt finanzierbar sind. Alle profitieren von der Leistung des heterosexuellen Mannes, außer er. Er soll zahlen, schuften, schlucken und die Klappe halten.

- Ergebnis: Keine Motivation dafür, wo es keine gibt. Wenn andere durch die eigene Leistung nur profitieren, ist man alles andere als motiviert. Das Leben kann man sich auch einfacher machen und diese politische Ungerechtigkeit von anderen heterosexuellen Männern finanzieren lassen. Man muss ja nicht überall dabei sein.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 18.03.2013 11:11 Uhr

Sehr klug!

Doch Vorsicht: es droht 'fiktives Einkommen'- dagegen schützt zuverlässig die 'posttraumatische Belastungsstörung', die Sie ganz sicher jetzt haben...
Wird Leistung nicht mehr anerkannt, wird sie auch nicht mehr erbracht, so einfach ist es.
Oder haut ab ins Ausland. Das wußten schon die Bremer Stadtmusikanten: etwas besseres als den Tod findet man überall...

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Gerrit Seifert
Gerrit Seifert (igerrit) - 18.03.2013 08:27 Uhr

Nicht um jeden Preis

Als Untertanen einer Frau, ja ich habe eine Chefin und sie macht ihre Arbeit sehr schlecht. So schlecht das sie quasi nur noch eine Marionette von ihrem vorgesetzten ist und von uns die Ideen klaut um bei ihm und drüber gut auszusehen. Aber sie ist die einzige Abteilungsleiterin im ganzem Haus, wird gleich wie wir bezahlt und trotzdem läuft sie mit gehobener Nase durch die Gänge.

Wer sich so verhält, bekommt auch diesen "Daimler-Macho" Feedback. Es braucht doch etwas Professionalität (der Mann über ihr, ist auch nicht besser), und nicht um jeden Preis diese Stelle weiblich zu besetzen. Dann ist es auch nicht verwunderlich, das plötzlich Kompetenz und Professionalität im Beruf eine Gender-Frage wird. Hab das Gefühl es wurde mit Absicht gemacht, damit dieses Thema eines Tages wirklich im Müll landet, obwohl es doch Sinn macht, darüber nachzudenken.

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George Rauscher

Diversity ist schön und gut

Aber die direkte Bevorteilung durch Quoten, Boni etc, nur um schnell etwas aufzuholen das man lange versäumt hat, ist kontraproduktiv. Immerhin, eines. Uß man anerkennen, die Frauen lernen schnell; sie haben sofort angefangen ihr eigenes Männerbild zu propagieren, wie Männer halt zu sein hätten. Imitation ist ja das höchste Kompliment, sagt man. Ich bedabke mich für alle Männer. Übrigens bekommen auch Männer gerne mal Blumen.

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17.03.2013, 14:08 Uhr

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Der neue Kampf um die 35 Stunden

Von Ralph Bollmann

Väter sollen künftig weniger arbeiten, aber Mütter sollen mehr arbeiten: In Deutschland wird über die Familienarbeitszeit debattiert. Ein neuer Verteilungskampf hat begonnen. Mehr 33 9


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