17.03.2013 · Die Debatte um eine gesetzliche Frauenquote hält die deutschen Konzerne in Atem. Eine ganze Generation von Männern zwischen 30 und 40 sieht sich um die Karriere gebracht. Nun revoltieren die Mitarbeiter des Autoherstellers Daimler.
Von Bettina WeigunyRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich jedenfalls verstehe die Leute von Daimler. Bisher war's so, dass jeder unter Konkurrenzdruck stand, Wettbewerb. Nun ist es so, dass nur noch ein Teil der Belegschaft (männlich) unter Konkurrenzdruck steht, ein anderer Teil (weiblich) nicht. Wieso sich da auch anstrengen? Befördert werden die ja so oder so, welche Motivation sollten die denn haben, sich anzustrengen, hätte ich auch nicht. Und wenn sie nicht befördert werden, behaupten sie einfach, diskriminiert zu werden, dann spurt das Unternehmen schon, weil es nicht als frauenfeindlich gelten will. Und welche Motivation sollten die Männer noch haben? Anstrengen und befördert wird dann jemand anders, der sich nicht anstrengen musste? Nennt man Gratifikationskrise.
Wer kann ermessen, wieviel Kreativität, Talent und Arbeitszeit durch die Genderei vernichtet werden zum Nachteil der Unternehmen, in denen dieser Quatsch tobt? Andererseits – war's vordem anders, als ausschließlich Männer um die Karrieren kämpften?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.03.2013 18:13 Uhr@Hr. Walter
"Wer kann ermessen, wieviel Kreativität, Talent und
Arbeitszeit durch die Genderei vernichtet werden zum Nachteil der
Unternehmen, "
Vernichtet oder erst gar nicht eingestellt, weil nicht beworben.
Aber die Unternehmen machens doch freiwillig, oder?
MfG
FT
"Familienförderung" statt "Genderismus"
grundsätzlich sollten eher Familien mit Kindern statt
"Frauen" gefördert werden. Die sind eine noch wichtigere
Zielgruppe als Frauen auf Karrieretrip.
Ich denke, hier hat eine Spielart von Selbstbedienungsmentalität um
sich gegriffen, und "man" traut sich nicht mal auf den Tisch
zu hauen.
Ich frage mich woher diese 20% oder 50% an Quote herkommen?
Daimler hat im Ingenieurs- und im Management-/Verwaltungs-Bereich sicher keinen Anteil von 20% an weiblichen Mitarbeitern. Wieso sollte dann eine Führungsmannschaft 20% Frauenanteil haben??? Wieso spielt Leistung keine Rolle mehr in dieser Gesellschaft, wieso steht Ideologie über Tatsachen und Realität?
mit meiner Contenance ist es schon lange vorbei.
In unserem Unistädtchen in dem es den Mädchen garantiert nicht
schlechter geht als den Jungs gibt es nur Aktionen für
Mädchen, bestenfalls gelegentlich für beide Geschlechter. Nur
für Jungs: Nix. Danke an die Stabsstelle für Gleichberechtigung!
Ich habe mich mit Lehrerinnen gestritten bei denen Mädchen aus der
4.Klasse immer Unschuldsengel waren und von den Jungs aus der 2. wurde
verlangt in der Pause vom Klettergerüst zu gehen wenn dort die
Mädchen essen und reden wollen.
Ich seh nichts wo Jungs oder Männer bevorzugt werden, ich seh aber
Frauen und Mädchenförderung ohne Ende. 90% der tödlichen
Arbeitsunfälle sind männlich, 2/3 der Suizide sind
männlich, Männer leben im Schnitt 5 Jahre kürzer--- Und
wen interessiert es?
Nein, meine Contenance ist vorbei!
für Ihren Aufruf zur Mäßigung. Sie scheinen einer der
wenigen Männer in diesem Forum zu sein, der sich nicht in sexuellen
und kriegerischen Metaphern verliert, wenn er über Frauen schreibt.
Das deckt sich mit meiner Erfahrung als Ehefrau, Mutter und
Führungskraft. Die meisten Männer sind Gott sei Dank bereit zu
akzeptieren, dass Frauen Fähigkeiten haben, die über das
Kindergebären hinausgeht.
Mit den ewig Gestrigen, die von "Vaginalquote",
"Weiblichen Minderwertigkeitskomplexen",
"kämpfen" und "zurückschlagen" fabulieren,
ist ein faires Gespräch wohl nicht möglich.
Als weibliche Führungskraft, die sehr gut und sehr fair (von beiden
Seiten) mit männlichen Kollegen und Mitarbeitern zusammenarbeitet,
weiß ich Gott sei Dank, dass die Realität sich nicht mit den
hier vorgetragenen Vorurteilen und Stereotypen deckt.
Und lieber @Focus Turnier, auch ich habe einen Sohn und ich bin
überzeugt, dass er sich auch ohne "Rollback" seinen Platz
in unserer Gesellschaft sichern wird.
@Fr. Prechtl
Frau Prechtl,
sie schreiben von Fairness, Akzeptanz, Erfahrung.
Das ist toll.
Lassen Sie mich diese drei Worte im Zusammenhang mit der von Daimler
voreilig eingeführten Frauenquote verwenden:
Ein langjährig gedienter und erfahrener Ingenieur wird bei der
Besetzung einer neuen Teamleiterstelle übergangen, obwohl er
ERFAHRUNG besitzt. Statt dessen bekommt er, der FAIRNESS halber, eine
Frau als Chefin, welche weder technische noch Führungserfahrung
hat. Wie, denken Sie, wird die AKZEPTANZ dieser Entscheidung sein?
Ich denke auch, daß mein Sohn (und auch meine Tochter) sich seinen
Platz in dieser Gesellschaft sichern wird. Es sollte aber kein Platz
sein, den er von Frauen vorgeschrieben bekommen hat. Sondern sein
eigener. Den Platz, den er sich aufgrund seiner persönlichen
Leistung erarbeitet hat (das Gleiche trifft natürlich auch auf
meine Tochter zu).
MfG
FT
"Generation von Männern zwischen 30 und 40 sieht sich um die Karriere gebracht."
Ich glaube, so langsam wird es wieder Zeit für den Rollback. Im
Namen unserer Söhne.
MfG
FT
In erster Linie finde ich es erschreckend, wie irrational und wenig
hinerfragt in dieser Debatte von allen Seiten nur die eigenen Interessen
vertreten werden. Bei Problemen die derart unmittelbar die eigene
Identitat betreffen ist es offenbar vorbei mit vernunfitger Diskussion.
Dieser Artikel bringt die Frage nach der Gleichberechtigung in keiner
Weise weiter. Vielmehr provoziert er mit seiner feindseligen Polemik,
der einseitigen Betrachtung und der offenbaren Ignoranz vor den
Interessen der Gegenseite Diskussionen wie diese an und wirft den
Diskurs auf ein Niveau gegenseitigen Beleidigens zurueck.
Ich denke, dass in einer Frage wie dieser die Interessen von Mannern wie
von Frauen undiskriminiert in jegliche Ueberlegung eingehen muss. Weder
eine weibliche Journalistin, noch die unzahl an Mannern und Frauen die
hier schreiben hat sich in sexistischen Polemiken zu verlieren. Also
bitte! Contenance!
F-Quote: ideologische Selbstbefriedigung und Kompensation ewigen weiblichen Minderwertigkeitskomplex
Die Jahrzehnte anhaltende Frauenförderung hat absolut nichts gebracht außer Teilzeitkräfte mit guten Abitur- und Diplomzeugnisse. Die hiesigen Frauen haben auf ganzer Linie versagt und konnten sich trotz besserer Randbedingungen und Extrawurst nicht aus eigener Kraft durchsetzen. Bettina Weiguny schrie damals in ihrem Artikel vom 22.03. 2008 verzweifelt „Pionierinnen Fehlanzeige! Frauen wir haben versagt!“. Mit einer solchen fundamentalen Erkenntnis, bleibt den Damen nur der Ausweg des Gesetzes einer Vaginalquote um ihre Larmoyanz und schmerzende Minderwertigkeitskomplexe zu kurieren, es den Kerlen endlich zu zeigen. Getrost nach dem Motto: auch eine Kuh kann fliegen, wenn man ihr eine Rakete in den Hintern stopft. Man muss natürlich eine Frau sein, um dieses traurige Armutszeugnis als Erfolg zu feiern und auch noch süffisant als solchen zu propagieren.
Die letzte Wagenburg wird nun auch einmal irgendwann erreicht. Regt euch ab.
erfolgen jetzt, wo wir ja de facto keine Unterdrückung von Frauen
mehr haben, nicht mehr Unternehmensgründungen durch Frauen?
Und warum entscheiden sich diejenigen, die Mathematik oder
Ingenieurwesen studiert haben lieber für eine Karriere als Lehrkraft?
Vielleicht liegt es ja daran, dass Führungsaufgaben - gerade in
sehr umkämpften Marktsegmenten - durch die Qualitäten von
Männern besser bewältigt werden können?
Ach, Frau Prechtl,
Sie können gar nicht ermessen, welch schöne Musik Ihre
Äußerungen in meinen Ohren sind.
Hören diese Musik doch immer mehr Männer und ziehen daraus
ihre Konsequenzen.
Mein Tipp: Warm anziehen.
Denn wenn die Männer dieses Spielchen irgendwann nicht mehr
mitspielen, dann ist es von heute auf morgen vorbei damit.
Man sollte nicht an dem Ast sägen, auf dem man sitzt. :)
Warum haben wir 2 Geschlechter ...eine menge Tierarten ja mit einem aus? Die Antwort ist einfach. Ein zweites Geschlecht ist eine Art Booster der natürlichen Selektion. Der wohl stärkste Antrieb eines jeden Wesens aller Arten ist der Wunsch sich fortzupflanzen. Da männliches Sperma im Gegensatz zu weiblichen Eiern im Überfluss verfügbar ist sind es Frauen welche die letztendliche Partnerselektion vornehmen können, während Männer stark darum konkurrieren müssen, über die Befruchtungsleistung hinaus, diejenigen Eigenschaften Leistungen anbieten zu können, welche für Frauen von Interesse sind. Traditionell waren das Beschützer- und Versorgungsleistungen, das heutige Äquivalent sind Geld und Macht. Da also ein Teil der unerfolgreichen Männer sich nur wenig Hoffnung machen kann sich Fortzupflanzen wirkt auf Männer ein zusätzlicher Anreiz erfolgreich zu sein, welcher sich bei einer so extremen Selektion wie bei Spitzenjobs stark auswirkt. Quelle: Bischof-Köhler: Von Natur aus anders. 2011.
Die Frauen sollen sich gefälligst ohne Quoten durchsetzen
Alles andere ist eine Ammenmärchen (Glasdecke, etc)
Diversity meint mehr als nur Frauen
Sie gehen in diesem Artikel recht süffisant mit dem Thema Diversity
um. Was sie dabei aber vergessen, ist die Tatsache, dass es bei mehr
Diversity im Unternehmen nicht nur um die Chancengleichheit für
Frauen geht, sondern auch für schwule Männer, Menschen anderer
Hautfarbe, Menschen anderer Herkunft.
Und ja, nachgewiesener Maßen arbeiten Unternehmen mit mehr
Chancengleichheit für alle oben angeführten Gruppen
erfolgreicher und kreativer.
Und was die Generation der heute 30 bis 40jährigen weißen,
heterosexuellen Männer mit deutscher Herkunft angeht. Willkommen in
der Welt der Frauen, schwulen Männer, Menschen mit anderer
Hautfarbe als der Weißen und Menschen mit anderer Herkunft. Das
war und ist unsere Realität, solange wir denken können, dass
Männer nicht nur wegen ihrer Qualifikation, sondern
ausschließlich wegen der Tatsache, dass sie weiße,
heterosexuelle, deutsche Männer sind, befördert wurden und
immer noch werden.
Weißer heterosexueller Mann als Feindbild?
Könnte es sein, daß Sie Frau Schikor gewaltige Vorurteile
haben, sexistisch und rassistisch sind? Oder wie soll ich diese
Feindschaft gegenüber einer Gruppe von Menschen sonst deuten.
Ja, ich gehöre auch zu der von Ihnen abgelehnten Gruppe.
Vielleicht können Sie mir ja helfen, und mir sagen wo ich bevorzugt
werde. Wenn ich nämlich in Stellenanzeigen schau, dann seh ich
immer öfter, daß Behinderte, Frauen uind Menschen mit
Multikulturellem Hintergrund bevorzugt eingestellt werden.
Herr Steffens: Ihren Ausführungen ist rein gar nichts mehr hinzuzufügen!
Bravo!
(neue) Sprachregelungen sind ungeeignet die Welt zu ändern/zu verbessern.
So bedeutet "Diversity" i.w. nichts anderes als
"Multikulti", wobei man hofft "alten Wein in neuen
Schläuchen" verkaufen zu können.
Dass Vielfalt evolutionäre Vorteile in sich birgt ist wahr (und
zwar nur zu wahr). Als Schlagwort im politischen Kontext unspezifiziert
gebraucht nutzlos und etwas für Scharlatane.
Man kann in speziellen Kontexten (vorteilhafte) genetische Vielfalt etwa
im Sinne einer "Quasispezies" präzisieren, erkennt dabei
jedoch, dass ene zu große "Diversity" nutzlos wird. Wie
groß ist zu groß? Dies ergibt sich aus den die Dynamik
beschreibenden Gleichungen. Und wie findet man die? Nicht in der
Gender-Literatur.
Menschen haben Vorlieben, die sie nicht hinterfragen. Dies betrifft die
Partnerwahl, Freundschaften, Verhaltensweisen ("Warum rüpselt
und furzet Ihr nicht") und lässt uns gewissen Menschen
gegenüber reserviert sein. Multikulturell führt dann zu multisubkulturell.
Ist das alternativlos?
Nein, Sie können den Menschen ändern. (Viel Spaß
dabei...)
Stimme ich allem zu
Wir haben ja schon in der Schule gelernt, dass wenn die Jungs besser sind, eine Diskriminierung vorhanden ist. Und nur wenn andere besser sind, der Beweis erbracht wurde, dass andere besser als die Jungs sind. - Der deutsche heterosexuelle Mann war nur durch Förderungen in diversen Spaten besser. Ganz klar. So war es! Es darf nicht sein, was nicht sein darf.
@Fr. Schikor
"Und ja, nachgewiesener Maßen arbeiten Unternehmen mit mehr
Chancengleichheit für alle oben angeführten Gruppen
erfolgreicher und kreativer."
Wo sehen Sie Chancengleichheit, wenn Frauen per genetischer Selektion
und nicht per Qualifikation eine Führungsposition bekommen?
MfG
FT
Ist nur noch eine Frage der Zeit, dann knallt es, weil hier ein Sexismus
Männern gegenüber praktiziert wird, wie ihn Frauen nie erlebt
haben - wenn uns China vorher nicht gnädiger Weise annektiert, weil
die hiesige Wirtschaft kollabiert, da der Wettbewerb (ohne den keine
Marktwirtschaft funktionieren kann) mittels Frauenquoten zerstört wird.
Es ist - da wir keine nennenswerten anderen Ressourcen haben - von
entscheidender Bedeutung, unser Know-How und unsere
Innovationsfähigkeit auf hohem Niveau zu halten.
Mal sehen, ob das so funktionieren wird, wenn nicht mehr der Beste hoch
kommt, sondern jeder, solange er das richtige Geschlecht hat.
Man werfe mal einen Blick Richtung Patentamt, wer da die Innovationen
einreicht, die dann in China geklaut werden.
Nur Männer.
Achja: Frauen "ziehen" nicht an den Männern vorbei. Sie
werden vorbei "gezogen", weil's sonst mit dem Vorbeiziehen ja
nicht klappt.
Das ist ja wohl ein bissl was anderes. :)
Wie bitte?
Bessere Noten und häufiger eine Gymnasialempfehlung. Bei gleicher Leistung.
Sozialkompetenz? Ja klar. Man lese nur mal diesen Artikel...
In welchem Universum leben Sie, Mann?
Wacht mal langsam auf
Wir haben schon mehr Abiturientinnen als Abiturenten. Die Frauen haben die besseren Noten und haben erheblichen Vorsprung in der Sozialkompetenz. Männer, wie hier in dem Beitrag geschildert, scheinen sich wie Arbeitsverweigerer zu verhalten. Das ist total uinprofessionell und auch unklug. Jedes Scheitern einer Frau wird somit der männlichen Verweigerungshaltung zugeschrieben. Und das hat auch arbeitsrechtlich negative Folgen für die Männer. Wie hier beschrieben, sägen sie sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen. Wer hoch sitzt, fällt tief, liebe Leute.
...die männlichen Alleskönner in unserer Gesellschaft. Ja, ja,
die Frauen ruinieren die Wirtschaft und die Chinesen halten sich die
Bäuche vor Lachen. Wahrscheinlich sind die Massen von Frauen, die
sich in den Vorstandsetagen tummeln, auch an der Finanzkrise und dem
Klimawandel schuld! An den sinkenden Geburtenraten sieht man ja, wohin
das führt, wenn Frauen meinen, sie müssten Karriere machen.
Liebe Frau Smith, liebe Frau Ebert, Sie vergeuden hier Ihre Zeit. Diese
Herren sind unbelehrbar. Lernen wir etwas daraus: Je lauter der
Macho-Aufschrei, umso besser unsere Taktik!
An den sinkenden Geburtenraten sind schon mal definitiv die Frauen Schuld, Frau Prechtl,
ich erkläre Ihnen auch sehr gern, warum. Wenn ich als Mann eine Frau geschwängert habe, dann entscheidet allein(!) die Frau, ob sie eben nicht nur ihr, sondern eben auch mein Kind austrägt, ganz egal, wie sie sich auch entscheidet, ich habe nach dem Zeugungsakt keinerlei Einflussmöglichkeit mehr auf das Austragen oder eben auch Nichtaustragen dieser Schwangerschaft. Möchte eine Frau eine Schwangerschaft austragen, habe ich das genauso zu akteptieren, wie wenn sie sich gegen das Austragen ihrer Schwangerschaft entscheidet. Männliches Mitspracherecht dabei gleich Null.
Nun, Focus Turnier, aus dem Grunde habe ich es geschrieben.
Und es ist kein Geheimnis, daß inzwischen Asiaten massiv um
deutsche Fachleute werben und geradezu peinlich verschwiegen wird,
daß auch viele gehen.
Was so fatal an den patzig- arroganten Prechtls dieser Welt ist: die
grundlegende Unfähigkeit zur Logik. Numerische Ungleichheit hat mit
Diskriminierung nämlich nichts zu tun. Andernfalls wäre zu
fordern, daß auch auf den Särgen aus Afghanistan zur
Hälfte weibliche Vornamen stehen.
Dass auch Männer lernen, ihre Interessen gegenüber Frauen zu vertreten,
ist das nicht legitim? :-)
In diesem Sinne sind Männer also alles andere als
"unbelehrbar", sondern beginnen zu lernen, dass die
Durchsetzung eigener Interessen Gender-Konfliktbereitschaft voraussetzt.
Muss man das als "heulen" bezeichnen?
Eher gilt hier doch der Spruch "Dem einen sin Uhl ist dem andern
sin Nachtigall", das "heulen" gnädige Frau liegt
also mehr im "Ohr der Betrachterin."
So weit zur Overtüre.
Und nun zur Sache: Glauben Sie bitte nicht, dass das, was jetzt bei
Daimler offensichtlich passiert ist, eine Eintagsfliege bleiben wird.
Nicht nur Frauen bilden 50% der Wählerstimmen.
Vieles von dem, was im Artikel mit den Maßnahmen
"versöhnen" sollte, ist in vergleichbaren Situationen zu
oft gescheitert und erinnert an Sprachregelungen wie die des
"antifaschistischen Schutzwalls". Alles nur zum besten des
Bürgers. In unserem Fall, alles auch zum Nutzes des Mannes...
Man kann Männern das eine oder andere vorwerfen, aber -
blöd, Mademoiselle, blöd sind sie nicht!
@Fr. Prechtl
"und die Chinesen halten sich die Bäuche vor Lachen. "
Das tun sie wirklich. Sie sollten sich mal mit einem chinesischen
Geschäftsführer einer Fertigungs- oder Entwicklungsfirma
unterhalten (von mir aus auch mit der Geschäftsführerin, die
gibts da auch - ohne Quote). Die lachen darüber, was die deutschen
Firmen freiwillig an Motivationspotential den Lokus runterspülen,
nur um eine Vaginalquote durchzudrücken.
Und ob die "Frauen-Taktik" besser ist, kann man(n) erst sagen,
wenn das Spiel vorbei ist. Und nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
MfG
FT
Aus einer Zuschrift an den VDI, gefunden im Netz:
"Schauens, ich hatte mich in eine gute Position Anfang der
Neunziger noch gegen den beginnenden Frauenförderwahn durchsetzen
können aufgrund der Verstandeskultur. Dann Ende der Fahnenstange.
Ich habe rasch gemerkt, wo der Bartl den Moscht holt und wurde 'U-
Boot': Bereitwillig Personalkahlschläge vollzogen, die den letzten
Rest an Innovationsfähigkeit killten,
'Produktivitätszuwächse' simuliert, die nie vorhanden waren,
ja, auch gute Ideen für mich behalten. Aalglatt,
stromlinienförmig, falsch. Und mich als großer
Frauenförderer beliebt gemacht (meine Lebensversicherung!), um sie
in Nonsense wegzuloben. Ich bin jetzt in Rente und die Abteilung wurde
zugemacht. Fremddienstleister können es besser, heißt es.
Natürlich. Kein Wunder. Zwanzig Jahre lang wurde ein Haufen Geld
verbrannt mit Folgen, die weit über mein Ausscheiden
hinausreichen... und wir stimmen Jubelarien auf die Vaginalquoten an und
bewundern des Kaisers neue Kleider. In China halten sie sich die
Bäuche vor Lachen"
Konseuent sein, eigenes Leben umgestalten.
Die Sachlage ist ganz einfach. Nachdem mir (guter MINT-Absolvent) nur
Knochenmühle ohne Aufstieg geboten wurde, ich dann noch nach einer
Trennung als Vater radikal entsorgt wurde und gleichzeitig perverse
Unterhaltslasten tragen sollte, habe ich komplett Schluss gemacht und
bin ausgestiegen.
Wenn sich das Land leisten kann, Ingenieure wie mich sehr teuer und
lange auszubilden und dann mehrfach für dumm zu verkaufen, als Mann
zu diskriminieren, als Vater zu vernichten, bitte sehr. Ich arbeite
jetzt Teilzeit als Lehrkraft und bin Aufstocker. Ein sehr entspanntes
Leben, Unterhalt zahlt dadurch indirekt der Staat. An mir verdient
keiner mehr was. Keinen Tag habe ich bereut. Frauen freut euch, ich habe
freiwillig Platz gemacht für euch.
Fiktives Einkommen
Fiktives Einkommen ist Juristenstandard im deutschen Unterhaltsrecht. In
der Wirkung ist es nichts weiter wie eine Zwangsarbeitspflicht. Es soll
genau das verhindert werden, was ich getan habe, auszusteigen. Man kann
das aber einfach ignorieren, wenn man gegen Pfändungen vorgesorgt
hat, die Schulden ignoriert. Die ganze Wirtschaft hat sich längst
auf Verschuldete eingestellt, das muss heute keinem mehr die
Lebensqualität vermindern.
Mittlerweile gibts andere Alternativen, als Aufstocker der wenig
arbeitet und noch was dazubekommt müssen bestehende Unterhaltstitel
gem. § 11 SGB II als nicht bereitstehendes Geld anerkannt werden.
Das hat sich herumgesprochen und lawinenartig zugenommen. Der Staat
zahlt im Endeffekt die absurd hohen Unterhaltssätze selber, die er
gerne Dritten aufs Auge drückt. Plötzlich klappts auch mit der
Anbänderungsklage im Auftrag des Jobcenters. Und so manch anderes
auch. Auch psychische Krankheiten bewirken einiges.
Rente? Schlechtes Geschäft.
Lebensabend? Die Rente ist doch wohl für Männer über eine
grosse Altergruppe das allerschlechteste Geschäft ihres Lebens. Wir
jüngere Männer sind die einzige Gruppe, die eine
Negativrendite erwirtschaftet - auch dazu werden wir gezwungen. Bei der
Krankenversicherung siehts nicht viel anders aus, wir bezahlen die viel
höheren Kosten einer viel längeren Lebenserwartung von Frauen,
Schwangerschaftskosten natürlich herausgerechnet.
Gender-Göttin sei Dank.
Auch hier und heute: Als unterhaltspflichtiger Vater wird mal in der
höchsten Kategorie besteuert, Single. Für wen soll ich denn
noch arbeiten? Für Anwälte und Richter, mit deren Hilfe ich
gegen die Erdrosselung des Kontaktes zu meinem Kind vorgehen musste, was
letzlich doch nichts gebracht hat ausser noch höheren Rechnungen?
Aber ich jammere nicht, ich denke nach, ziehe Konsequenzen und handle.
Wir werden sehen, wie sich solche gesellschaften Entwicklungen
auswirken. Ich sehe gelassen zu.
Was bitte ist ein "fiktives Einkommen"?
Soll das heissen, dass mir die deutsche Familiengerichtsbarkeit unterstellt, welches fiktive Einkommen ich als Vater aufgrund beruflicher Qualifikation und Erfahrung erzielen könnte, aber so real - aus welchem tatsächlichen Grund auch immer - gar nicht erziele und dieses und genau nur dieses dann als Grundlage für Unterhaltsberechnungen heranzieht? Das schlüge so dann aber wirklich dem Fass den Boden endgültig aus.
Herr Betz
die Problematik der deutschen Familiengerichtsbarkeit ist mir bestens vertraut. Man kann jedem Mann nur abraten, auch bei bestehendem eigenem Kinderwunsch diesem nachzugeben und tatsächlich Vater zu werden. In diesem unserem Staat hat sie die Frau und "Mutter" ab Zeugungsakt ganz ganz fest in der Hand. Ihre eigenen Mitspracherechte nach dem Zeugungsakt gleich Null. Darum ist die beste Frauenförderung in meinen Augen noch immer die: lasst die Frauen alleine durch's Leben gehen, und, und das ist am allerallerwichtigsten, sich auch allein selbst finanzieren. Das würde ihrer Wahrnehmung blendend bekommen.
Naja, Herr Müller,
ich kann Sie ja irgendwo verstehen, aber ich denke, Sie springen dennoch zu kurz. Wovon wollen Sie einmal Ihren Lebensabend bestreiten? Doch hoffentlich nicht von Grundsicherung, die gibt es dann nämlich nicht mehr - weder für Sie noch für mich noch für irgendwen anders in diesem Land hier. Deutschland ist dann nämlich längst pleite.
Tat ich auch
Da sind wir schon zu zweit. Und damit besteht die Frage, ob wir beide
überhaupt noch eine Minderheit sind? - Überall wird in zwei
verschiedene Maße gemessen. Von einem heterosexuellen weißen
Mann wird was Göttliches abverlangt. Im Familiengericht soll er
trotz Trennung noch weiterhin die Familie finanzieren. Kommt eine neue
Partnerin, verlangt sie es selbstverständlich auch. In den Firmen
soll er weiterhin die beste Leistung aller bewerkstelligen, damit die
verschiedenen Quoten – natürlich keine für ihn-
überhaupt finanzierbar sind. Alle profitieren von der Leistung des
heterosexuellen Mannes, außer er. Er soll zahlen, schuften,
schlucken und die Klappe halten.
- Ergebnis: Keine Motivation dafür, wo es keine gibt. Wenn andere
durch die eigene Leistung nur profitieren, ist man alles andere als
motiviert. Das Leben kann man sich auch einfacher machen und diese
politische Ungerechtigkeit von anderen heterosexuellen Männern
finanzieren lassen. Man muss ja nicht überall dabei sein.
Sehr klug!
Doch Vorsicht: es droht 'fiktives Einkommen'- dagegen schützt
zuverlässig die 'posttraumatische Belastungsstörung', die Sie
ganz sicher jetzt haben...
Wird Leistung nicht mehr anerkannt, wird sie auch nicht mehr erbracht,
so einfach ist es.
Oder haut ab ins Ausland. Das wußten schon die Bremer
Stadtmusikanten: etwas besseres als den Tod findet man überall...
Als Untertanen einer Frau, ja ich habe eine Chefin und sie macht ihre
Arbeit sehr schlecht. So schlecht das sie quasi nur noch eine Marionette
von ihrem vorgesetzten ist und von uns die Ideen klaut um bei ihm und
drüber gut auszusehen. Aber sie ist die einzige Abteilungsleiterin
im ganzem Haus, wird gleich wie wir bezahlt und trotzdem läuft sie
mit gehobener Nase durch die Gänge.
Wer sich so verhält, bekommt auch diesen "Daimler-Macho"
Feedback. Es braucht doch etwas Professionalität (der Mann
über ihr, ist auch nicht besser), und nicht um jeden Preis diese
Stelle weiblich zu besetzen. Dann ist es auch nicht verwunderlich, das
plötzlich Kompetenz und Professionalität im Beruf eine
Gender-Frage wird. Hab das Gefühl es wurde mit Absicht gemacht,
damit dieses Thema eines Tages wirklich im Müll landet, obwohl es
doch Sinn macht, darüber nachzudenken.
Bettina Weiguny Jahrgang 1970, freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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